Berliner trauern um ihr erschossenes Haustier Fuchsi im Prinzenbad

Bitte, bitte…..niemals bei verletzen Wildtieren die Polizei oder den Förster rufen. Das bedeutet fast immer das Todesurteil für das betreffende Tier.
Die grüne Brut lässt sich doch keine Gelegenheit zum Rumballern entgehen.
Seit wann hat ein Tier mit gebrochenem Bein keine Überlebenschancen?
Schon mal was von Tierarzt, Operationen und Gips gehört?
Also. ..bitte immer den Tierschutz, am besten den Wildtier Schutz rufen…

Wenn man bei teilweise sehr viel schwereren Hunden gebrochene Beine gipsen oder schienen kann, wüsste ich ohne Tierarzt zu sein, weshalb dies nicht auch bei einem Fuchs gehen solle!
Und davon mal ganz abgesehen, geht die Wahrscheinlichkeit gegen Null, dass sich ein Fuchs ohne mechanische Fremdeinwirkung GLEICHZEITIG BEIDE Beine bricht…
Halt „nur“ ein Fuchs. Und Füchse werden erschossen. Nicht einmal eine anständige Euthanasie hat er sich ob seiner menschenbezogenen Art verdient. Ein Berliner Großstadt-Sheriff durfte endlich mal rumballern und auf eine Tierschutz-Orga warten, die dem befreienden Spektakel am Ende noch Einhalt gebietet und gar vielleicht noch einen etwas ambitionierteren Veterinar aus dem Hut zaubert? Gott nein, bloß nicht. Schwups, schnell weg mit dem doofen Fuchs!

Berliner trauern um ihr erschossenes Haustier Fuchsi im Prinzenbad

Er lebte schon seit Jahren auf dem Gelände des Kreuzberger Schwimmbads und lies sich streicheln.

ksta.de|Von Ida Luise Krenzlin