Millionen von Menschen haben nahezu panische Angst vor fast jeder Art von Veränderung. Was ist denn nur so wichtig daran, dass alles immer so bleibt wie es ist oder war? Ist Veränderung nicht viel eher etwas Gutes und Natürliches?
Das treibt wirklich Stilblüten, die kaum noch zu fassen sind.
Zum Beispiel „argumentieren“ irrwitzig viele Leute, sie könnten sich die schlimmen Bilder aus der Massentierhaltung und den Schlachthöfen nicht anschauen, weil sie Angst haben, dass sie danach kein Fleisch mehr essen könnten. Aha. Das ist auf meiner Liste von grotesken Aussagen für immer in den TopTen, soviel steht mal fest. Das steht fast auf derselben Ebene wie „Ich lese das Buch „Endlich Nichtraucher“ von Allen Carr lieber nicht, sonst kann ich womöglich nicht mehr guten Gewissens rauchen.“
So, what´s next? Ich lese keine Verkehrsschilder mehr, damit ich mich nicht so schlecht fühle, wenn ich mit 120 durch die 30er Zone ballere? Oder…ich trage jetzt immer Gehörschutz, wenn ich meine Kinder schlage, damit ich ihr Geschrei nicht mit anhören muss?
Aber gut, was rede ich…die Leute nehmen ja auch lieber Tabletten gegen ihre Laktoseintoleranz, anstatt aufzuhören, Milch zu trinken.
Ist ja auch ein Kreuz mit dem Leben….man kann soviel Schnaps trinken wie man will, man wird einfach nicht nüchterner.
Schlimmes Schicksal, ganz schlimmes Schicksal.