Vegetarische und vegane Ernährung als Beitrag gegen Tierversuche – Dr. med. Eva Kristina Bee

 

Die heute praktizierte Medizin wird durch ein biomedizinisch, tierexperimentell ausgerichtetes Selbstverständnis geprägt. Doch es wird immer deutlicher, dass diese dominierende Richtung der Medizin ihren Aufgaben nicht gewachsen ist. Trotz eines immensen Forschungsaufwands mit Millionen von Tieropfern in den Labors, leiden immer mehr Menschen an den so genannten Zivilisationskrankheiten. Die Kosten für Gesundheits- und Krankheitswesen steigen unaufhörlich. Milliardenbeträge fließen in die tierexperimentelle Forschung, weitere Milliarden kosten uns die Folgen von Krankheiten, die wir zum großen Teil durch unsere Lebensweise selbst verursachen. Wenn unser Gesundheitssystem nicht bald vollständig kollabieren soll, müssen wir dafür Sorge tragen, dass diese Krankheiten gar nicht erst entstehen, dass die Menschen gesund bleiben.
Die Ernährung beeinflusst dabei unsere Massenkrankheiten in ganz erheblichem Maße. Zu viel Fleisch und Fett in der Nahrung ist mitverantwortlich für die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Allergien, Rheuma und Diabetes. Vegetarier hingegen leben länger und gesünder. Eine vegetarische, möglichst vegane Ernährung hilft nicht nur, auf direktem Wege Tierleben zu retten, sondern trägt auch dazu bei, die Medizin auf den richtigen Pfad zu führen – auf einen Pfad der aus der Sackgasse Tierversuch, zu einer wirksamen, am Menschen orientierten Medizin führt, bei der die Bekämpfung der Krankheitsursachen im Vordergrund steht.