Kannst du den Käfig der alten Glaubenssätze ablegen?

 

Glaubenssätze sind tief verankerte Überzeugungen über uns selbst oder die Welt um uns herum, die meist schon in der Kindheit in unser Gehirn „gepflanzt“ wurden.

Glaubenssätze sind Aussagen, die etwas eine Wertung, eine Bedeutung oder eine Ursache bzw. Wirkung zuschreiben.
Die Wahrnehmung unserer Realität, das Denken und Handeln, werden von ihnen sehr stark beeinflusst.

Wenn falsche Glaubenssätze unerkannt bleiben, wirken sie oft ein Leben lang, ohne dass wir die Möglichkeit haben, sie zu überwinden.

Die Frage ist, wie wir der kollektiven Empathiestörung, die auf diesem System der falschen Glaubenssätzen, auf der Kategorisierung „Haustier – Nutztier“, basiert, bewusst werden, begegnen und entgegenwirken können.

Ein Anfang ist, sich der Glaubenssätze, die wir von unseren Eltern, der Familie, der Gesellschaft, der Politik, der Industrie von klein auf eingetrichtert bekommen haben, überhaupt erst einmal auf allen Ebenen bewusst zu werden, um einen inneren Wandel auszulösen, bei dem das gleichgültige Töten (lassen), der zerstörerische „Tierverbrauch“ (der eine nie enden wollende Kette von Unterdrückung, Ausbeutung, Krieg und Hass in Gang hält), von jedem Einzelnen von uns eingedämmt wird, wo immer es möglich ist.

Mache dir bewusst, dass du selbst deinen Fokus darauf richtest, dass diese (falschen) Glaubenssätze immer wieder bestätigt werden.
Das bedeutet, dass du immer wieder nach Situationen suchst, die beweisen, dass deine Gedankenmuster wahr sind, weil du sie für wahr hältst (siehe selektive Wahrnehmung und kognitive Dissonanz):

„Bauernhofidylle“ vs. Realität
—-> http://webstory.zdf.de/tierfabrik-deutschland

Es gilt, lebensbejahende, statt lebensverneinende Symbiosen zu fördern, wieder für das Mitgefühl einzustehen, das du schon als Kind hattest, bevor dir der „Käfig“ übergestülpt wurde:

„Rinder, Schweine, Hühner, Ziegen, Schafe (…) sind empathiefähige Lebewesen, die um ihrer Selbst Willen existieren, und deswegen esse ich weder sie noch ihre ´Erzeugnisse´. Ich habe kein Recht dazu, mir etwas zu nehmen, das niemals mir gehörte (Stichworte: ´Mein Fleisch´, ´Meine Milch´, ´Meine Eier´…), weil ich das Leben anderer genauso wie mein eigenes Leben achte.“
oder:
„Diese Tiere wollen leben, so wie ich auch leben will und deswegen füge ich ihnen keinen Schaden zu, noch unterstütze ich finanziell dieses System der Ausbeutung und Vernichtung, damit andere Menschen, die meist ebenso ausgebeutet werden, ihnen Schaden zufügen können.“

Wenn du gelernt hast, richtig hinzuschauen, frage dich selbst, welche Auswirkungen die fleischorientierte Methode der Nahrungserzeugung auf deine körperliche und seelische Befindlichkeit hat.

Was sagt dir dann die Erkenntnis, dass sich unsere Gesellschaft auf den Alltag des zig millionenfach organisierten Tötens eingelassen hat?
Die Menschen hofiert, die dafür verantwortlich sind?
Die in ihrer Mitte unvorstellbares Grauen zulässt und darum ein perfides System des Leugnens, Wegsehens und Wegfühlens installiert hat?

Du erkennst, wie diese falschen Glaubenssätze nur dazu gedient haben, dir weiszumachen, dass diese Tiere, die in der Realität der eiskalten, brutalen Profitmaximierung unterworfen sind, nicht mehr als Lebewesen, sondern vielmehr als Dinge und Produktionseinheiten wahrgenommen werden; ebenso Freude, Trauer, Liebe und Schmerz empfinden können, wie du es auch kannst.

Kannst du den Käfig der alten Glaubenssätze ablegen?

Wenn, dann kannst du wirklich frei entscheiden, welchen Weg du wählst; nämlich den der Empathie, des Mitgefühls, der Verbundenheit & der Freundschaft.

Versuche es. Es ist gar nicht schwierig. Es erfordert nur Mut.
Doch eins kann ich dir schon verraten:
Wenn du einmal diesen Schritt gegangen bist, gibt es kein Zurück mehr.
Tu was, lies:
www.maxundfine.de