SKANDALÖS: Blutige Hinrichtung auf der B 83 – Zwei am Wochenende bei Youtube hochgeladene Videos werfen viele Fragen bezüglich des Polizeieinsatzes auf!

 

 

Zwei Rinder sind vergangenen Freitag aus einem Betrieb in Fuldatal ausgebüxt, eines wurde zeitnah getötet, das zweite konnte erst am Samstag auf der Bundesstraße 83 eigekesselt werden, wo es qualvoll hingerichtet wurde – also erst einen Tag später! Dennoch rechtfertigt die Polizei ihr Vorgehen mit einer Pistole und einem Maschinengewehr damit, dass kein Tierarzt mehr rechtzeitig eingetroffen wäre. Eine Argumentation, die für uns haltloser nicht klingen könnte!

Zum Zeitpunkt der Hinrichtung, die sich angeblich mindestens über 10 Minuten hinzieht, steht und liegt das Rind ruhig auf der Straße, während die Beamt_innen mit Pausen zu den völlig ungeeigneten Waffen greifen. Die Begründung: Das Tier sei „außer Rand und Band“ gewesen. Eine Aussage, die sich bei Besichtigung des Videomaterials nicht begründen lässt. Der polizeiliche Hinweis, dass die Videos nicht den gesamte Zeitraum zeigen würden, dient kaum als Rechtfertigung, denn das lässt vermuten, dass das blutige Spektakel noch einige Zeit länger ablief und zu keinem Zeitpunkt in Erwägung gezogen wurde, das Tier, wie im Artikel auch von einem Veterinär angemahnt, mit einem Betäubungsgewehr zu sedieren. Ein Gewehr, das sich besimmt von Freitag auf Samstag irgenwo auftreiben hätte lassen können. Die Beamt_innen zücken stattdessen gar ein Maschinengewehr, während Autofahrer_innen sich in unmittelbarer Nähe befinden und immer wieder Einsatzfahrzeuge der Schusslinie spontan sehr nahe kommen. Für uns ein fahrlässiges Verhalten, für das das blutende und ruhig dastehende Rind keinerlei Anlass zu geben scheint.

Nach derzeitigen Informationen wurde kein tierärztliches oder anderes Fachpersonal hinzugezogen. Für uns liegt der Verdacht nahe, dass die exzessive Gewaltanwendung der beteiligten Polizeikräfte in mehrfacher Hinsicht rechtswidrig war. Leider scheinen sich derartige Vorfälle mit der Polizei die letzte Zeit zu mehren. Dabei ist festzuhalten, dass auch für die Polizei das Tierschutzgesetz gilt, sowie darüber hinaus ihr eigenes Polizeiaufgabengesetz. Wir intendieren keinesfalls ein Polizei-Bashing, aber lassen es uns auch keinesfalls nehmen, polizeiliches Fehlverhalten, wie jegliches anderes tierquälerisches Verhalten, anzuprangern und ggfs. zu verfolgen.

Denn Tiere sind keine Zielscheiben und keine Lebensmittel, sondern Lebewesen mit Gefühlen und Bedürfnissen wie wir. Der Überlebenskampf und die Standhaftigkeit des Bullen beweisen seinen Lebenswillen. Die Flucht der Rinder zeigt, dass sie sensible Tiere sind, die absolut in der Lage sind, den bevorstehenden grausamen Tod zu erahnen und daher versuchen, diesem zu entkommen. Helft ihnen dabei! Wählt tierleidfreie pflanzliche Optionen! Denn wer Tiere liebt, der isst sie nicht! Ihr habt die Wahl – jeden Tag am Supermarktregal!

Unsere Gedanken sind bei den beiden ermordeten Rindern sowie all ihren Brüdern und Schwestern, die nach einer kurzen Existenz – denn ein Leben ist es nicht – ihr grausamer Tod ereilt! Informiert euch & andere: www.animalsunited.de/ernaehrung

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AnimalsUnited – Für Tierrechte. Denn Mitleid ist zu wenig!

Zum Artikel: www.hna.de/…/espenau-polizist-schoss-20-mal-bullen-video-ne…