Rumänische Streunerhunde: Strategiegespräch mit „Vier Pfoten“

 

Stefan Bernhard Eck MEP

Kurzbericht aus Brüssel / 04.12.2015

 

Am 04.12.2015 trafen sich der EU-Abgeordnete Stefan Bernhard Eck und Pierre Sultana (Director of the European Policy Office, Vier Pfoten) zu einem intensiven Strategiegespräch über Streunertiere – insbesondere über die Streunerhunde Rumäniens, die nach wie vor von der ASPA, der staatlichen Hundefängermafia, auf brutalste Art und Weise getötet werden.

MdEP Eck erläuterte in dem vertraulichen Gespräch detailliert die bereits angelaufenen Schritte der Intergroup on the Welfare and Conservation of Animals, deren Vizepräsident er ist.

Aufgrund der aktuellen Situation in Rumänien haben sich neue Möglichkeiten ergeben, sowohl auf EU-Ebene als auch auf nationaler Ebene den Druck auf die verantwortlichen Politiker/innen noch einmal zu erhöhen.

Der EU-Abgeordnete Stefan Eck konnte dem Vertreter von Vier Pfoten bekannt geben, dass im Januar 2016 ein erneutes Treffen mit EU-Kommissar Vytenis Andriukaitis stattfinden wird.

Auch wird an der Vorbereitung einer Reise einer mehrköpfigen Delegation von Mitgliedern der „Intergroup for Animals“ nach Bukarest unter Hochdruck gearbeitet. Außerdem ist ein zeitnahes mit dem Präsidenten des europäischen Veterinärbehörde „Federation of Veterinarians in Europe“ (FVE) geplant, um über diesen Kanal auf die fragwürdige Praxis der Registrierung von Hunden in Rumänien und die mangelhafte Tollwutvorsorge des rumänischen Veterinärverbandes aufmerksam zu machen.

Daneben sollen die Gespräche mit der Kommission hinsichtlich eines Heimtierschutzgesetzes weiter intensiviert werden.

Stefan B. Eck sicherte Vier Pfoten seine volle Unterstützung im Kampf gegen die abscheulichen Massaker an Straßentieren zu – nicht nur in Rumänien, sondern auch hinsichtlich der Projekte der Organisation in Südost-Asien, wofür ein weiteres Treffen Mitte Januar beschlossen wurde.

„An der Situation der Streunerhunde in Rumänien und anderen Ländern Europas muss sich im Jahr 2016 endlich etwas ändern – ich werde auf jeden Fall weiterhin meinen Einfluss als EU-Abgeordneter und Vizepräsident der „Intergroup“ dafür nutzen“, so der EU-Abgeordnete Stefan Eck abschließend.