Gut Aiderbichl

 

Spenden und Vermittlung:

 

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Aiderbichler PhilosophieDie Humanität darf beim Menschen nicht enden.

1.
Am Anfang von Aiderbichl stand nicht der Gedanke, Tiere seien die besseren Menschen. Wenn ein Tier ein Gebrechen hat, wird es von der Herde sicher nicht bedauert oder mit Futter versorgt. Die Schöpfung ist insgesamt nicht aus einer Rippe Gottes entstanden, und Mitgefühl, Gerechtigkeitsempfinden oder Erbarmen sind keine Selbstverständlichkeiten.

2.
Diese Werte entstanden auf der Suche unserer Kultur nach einer denkbar besseren Welt. Aber vom Jammertal zum Paradies ist es nicht nur ein einziger Schritt: Vom Schlachthofmetzger zum Veganer, von der industriellen Landwirtschaft zurück zum bäuerlichen Familienverband … Maximalforderungen können ein Ziel sein, aber nicht der Weg.

3.
Im Gefolge einer überholten Protestkultur glaubte man noch immer, es genüge, das Paradies ein- und das Jammertal anzuklagen. Aber wenn Mitgefühl, Gerechtigkeitsempfinden und Erbarmen nicht einfach vorauszusetzen sind, kann man das auch nicht einfach einklagen. Aber man kann es entwickeln.

4.
Dazu braucht man statt Klagen und Protesten: Lösungen. Praktische Vorschläge, politische und rechtlich verpflichtende Entscheidungen sowie Konzepte zu einer finanziellen Realisierung.

5.
Aber Tierschutz ohne Menschenschutz hat etwas Sektiererisches. Deshalb ist Aiderbichl nicht nur ein Mahnmal für die Rechte der Tiere und ein paradiesischer Ort, sondern ein großer Spiegel. Da spiegeln sich im würdelosen Umgang mit den Tieren, den Legebatterien und Tiertransporten, unsere Pflegeheime und Großraumbüros, wie überhaupt unser Verhältnis nicht nur zu den Schwächeren, sondern überhaupt unter- und miteinander ist. Aiderbichl erinnert daran, dass wir eine Schicksalsgemeinschaft sind auf Erden.

6.
Als das Gut im Jahr 2000 eröffnet wurde, war es bereits das Gebot der veränderten politischen Situation Protest- auch durch PR-Strategien zu ersetzen, für eine neue Welt mit positiven Beispielen zu werben, statt die alte Welt weiterhin resonanzlos mit abschreckenden Beispielen zu bekriegen. Das ist inzwischen mit einer weit reichenden Medien- und Pressepolitik gelungen. Schließlich soll der Aufbruch in eine bessere Welt nicht mit Drohungen beginnen. Deshalb heißt unsere Losung: „Leben lieben. Aiderbichl“. Dann entsteht das Gut millionenfach in unseren Köpfen.


 

GeschichteEntstehungsgeschichte und Entwicklung von Gut Aiderbichl

Geschichte

Eine runde Zahl, eine runde Sache: Im Jahr 2000 wurde mit dem Bau von Gut Aiderbichl begonnen
In Zusammenarbeit mit dem Architekten Michael Ferch gelang es Michael Aufhauser, einen ganz besonderen Platz für Tiere zu schaffen. 2005 wurde das Gut mit der Firma Wolf signifikant vergrößert.

Seine Ansprüche waren hoch: Ein Ort in Alleinlage, inmitten unverbrauchter Natur, umgeben von den ländlichen Höfen im Flachgau. Mit Hilfe eines Bankdirektors der RAIKA fand sich dieser Traum schließlich: Michael Aufhauser kaufte den Besitz Aiderbichl.

Der Name stammt aus dem Keltischen. „Ayd“ bedeutet „Feuer“, „Bichl“ ist althochdeutsch und ein Begriff für „Hügel“. Nachforschungen ergaben, dass im 8. Jahrhundert die bayerische Familie Überacker das Flachgau besiedelte. Sie legte damals großen Wert darauf, dass ihre Anwesen auf speziellen Kraftplätzen erbaut wurden. Auch Gut Aiderbichl steht auf einem solchen Kraftplatz.

Für den heutigen Bau wurden bewusst natürliche Materialien verwendet. Das Lärchenholz z.B. wurde zu einer bestimmten Mondphase geschnitten. Nur natürlicher Holzschutz ummantelt die Gebäude, auf Chemieimprägnierung wurde verzichtet. Viele alte und überlieferte Baumethoden sind auf Gut Aiderbichl umgesetzt. Sie fügen sich harmonisch in die idyllische Umgebung des Flachgaus ein.

Gut Aiderbichl sollte einerseits elegant wirken, andererseits aber die Demut vor der Schöpfung ausdrücken. Um das Gut bekannt zu machen, bat Michael Aufhauser prominente Freunde, sich einzusetzen. Viele von ihnen kannte er noch aus seiner Zeit als Schauspieler oder aus den gesellschaftlichen Begegnungen durch die enge Freundschaft mit dem Fürsten Johannes von Thurn und Taxis. Die begeisterte Unterstützung prominenter Menschen verhalf dem Gut schnell zu einer enormen Popularität. Auch Journalisten und andere Medienmacher berichten immer wieder enthusiastisch über ihre Erlebnisse auf Gut Aiderbichl.

Mittlerweile ist Gut Aiderbichl überregional bekannt. Kein Wunder, denn die glücklichen Geschichten rund um seine Tiere, die Anregungen für einen liebevolleren Umgang mit Schwächeren und das leidenschaftliche Plädoyer für Menschlichkeit in allen Lebenslagen trifft auf eine tiefe Sehnsucht in den Menschen.
Heilsame Begegnungen mit Menschen und Tieren bewirken Erstaunliches.
Die Besucher, Leser und Zuschauer engagieren sich, helfen und werden hellhörig für Missstände in ihrer Umgebung.

Michael Aufhauser setzt sich mit Gut Aiderbichl nicht nur für Tiere ein, sondern auch für Menschen, die der Hilfe bedürftig und von der Welt vergessen leben. Vor allem die Hospizbewegung erfährt tatkräftige Unterstützung durch Gut Aiderbichl. Projekte für Kinder, Werte suchende Erwachsene und Randgruppen haben schon unzähligen Menschen dabei geholfen, sich in eine sinnvolle und lebenswerte Richtung zu orientieren.

Doch Gut Aiderbichl wächst weiter – in die Herzen der Menschen, die sich berühren lassen. Wenn Menschlichkeit wieder Mode wird, dann hat sich der Bau von Gut Aiderbichl mehr als gelohnt. Es ist zum Symbol dafür geworden.

Die drei besuchbaren Güter in Henndorf bei Salzburg, Iffeldorf nahe München und Deggendorf finanzieren sich in der Hauptsache selbst durch Eintritte, Merchandising und Patenschaften. Die 23 Stiftungshöfe sind gänzlich auf Spenden, Vermächtnisse und Nachlässe angewiesen.