Drückjagd in Dessau: Schwarzkittel und Rehe erlegt

 

Aus der Reihe „Die Kaputtmacher“
Ausgerechnet der WWF lädt zur Drückjagd im eigenen Forst
RTN schreibt nie gegen andere Organisationen, weil so etwas im Endeffekt nur der Tierschutzszene im Ganzen schadet. Wenn aber der WWF als eine der weltgrößten Umwelt- / Tierschutzorganisationen – wie gerade geschehen – zur Jagd im eigenen Forst einlädt, um den „Kontakt“ zu Wirtschaft und Politik zu pflegen, dann ist die Grenze der Glaubwürdigkeit überschritten.

Die mutmaßlichen Verwicklungen des WWF in Regenwald-abholzungen in Afrika und vor allem Ostasien durch Ausstellen fragwürdiger Unbedenklichkeitsattests dürfte einigermaßen bekannt sein. Weit weniger bekannt ist allerdings der Ursprung des WWF. Hinter der Gründung des WWF steckt der 2004 verstorbene Prinz Bernhard der Niederland. Um ihn ein wenig zu charakterisieren, hier ein paar Eckdaten.

Prinz Bernhard war als Oberhaupt des holländischen Königs-hauses, einem Milliardenvermögen und Beteil8igungen plus Aufsichtsratsposten in Konzernen wie z.B. SHELL immer der Mann fürs ganz Große. Seine wohl bekannteste Verfehlung war die mutmaßliche Verwicklung in die sog. Lockheed-Affäre. Dabei ging es um hunderte Millionen US$ Bestechungsgelder. Bernhard gilt aber auch als Gründer des sog. Bilderberg-Clubs. Der Name entstammt dem ersten Tagungsort (1954) in Oosterbeek in den Niederlanden, dem Hotel de Bilderberg. Es ist DIE Vereinigung der Hochfinanz, Politik, Wirtschaft und des Militärs, von der man getrost sagen kann, dass sie den Lauf der westlichen Politik und Wirtschaft maßgeblich bestimmt. Nachgewiesenermaßen wurde dort die Einführung des Euro beschlossen. Es gibt praktisch keinen wichtigen westlichen Regierungschef, der nicht Mitglied in diesem Club ist. Viele berühmte und einflussreiche Persönlichkeiten wie z.B. Prinz Bernhard, der spanische Ex-König Juan Carlos und der britische Prinz Philip finden sich sowohl im Bilderberg Club, beim WWF als auch auf diversen Jagdveranstaltungen.

Die Gründung des WWF fand 1961 mit einem großen Engagement von SHELL statt. Wie schon beschrieben besaß und besitzt das holländische Königshaus große Anteile an dem Ölkonzern. Schon damals hatte SHELL wegen der Ölverschmutzungen große Image- und Umweltprobleme. Die Gründung des WWF kann man eigentlich als die Erfindung des „Green Washing“ bezeichnen. So viel zu der Organisation, bei der ein Panda als Logo herhalten muss. Den Rest kann man googeln.

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Drückjagd in Dessau: Schwarzkittel und Rehe erlegt

Am Samstag fand eine Drückjagd in der Region Dessau statt, zu der die Naturschutzorganisation WWF eingeladen hatte. Der Grund: Es gibt hier genug Tiere, die bereits Schäden verursacht haben.

mz-web.de|Von Mediengruppe Mitteldeutsche Zeitung GmbH & Co. KG