Die Fleischindustrie hat uns und die Bewegung für die Tiere lange Zeit mehr oder weniger ignoriert und belächelt. Diese Zeiten sind vorbei. Heute kämpft sie.

 

Zuerst hat uns die Fleischindustrie ignoriert. Dann hat sie uns belächelt.

Dann bekämpfen sie dich …
Liebe/r ,

»Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.« Dieses Zitat wird Mahatma Gandhi zugeschrieben.

Die Fleischindustrie hat uns und die Bewegung für die Tiere lange Zeit mehr oder weniger ignoriert und belächelt. Diese Zeiten sind vorbei. Heute kämpft sie.

Inzwischen versuchen die Fleischindustrie und ihre Unterstützer, Organisationen wie uns mit verschiedensten Mitteln Steine in den Weg zu legen. Ein aktuelles Beispiel: Im Oktober haben wir mit dem GrunzMobil mehrere Schulen in Baden-Württemberg besucht, um mit Schüler/innen über die Massentierhaltung und über Lösungsmöglichkeiten zu sprechen. Die Reaktionen der Schüler/innen und Lehrer/innen waren äußerst positiv.

Ganz anders sahen es mehrere CDU-Abgeordnete, von denen manche klare Verbindungen zur Agrarindustrie haben: Sie stellten einen schriftlichen Antrag an den Landtag, in dem sie sich darüber beschwerten, dass wir an Schulen tätig sind. Sie wollten, dass die grün-rote Landesregierung Gegenmaßnahmen ergreift. Als Beleg für das angeblich durch uns angerichtete Unheil zitierten die Abgeordneten eine Schülerin: »Wenn ich jetzt ein Schweineschnitzel auf dem Teller sehe, muss ich mich bestimmt übergeben.«

Dazu sind drei Dinge zu sagen:

  1. Wir haben einen Film gezeigt, der mit FSK 12 eingestuft wurde. Alle Schüler/innen, die den Film gesehen haben, waren über 12 Jahre alt.
  2. Der Film ist bei einem Schweinezüchter entstanden, der einem Kamerateam eine Drehgenehmigung erteilt hat und sich offenbar für einen Vorzeige-Tierhalter hält.
  3. Wenn die Abgeordneten ein Problem damit haben, dass der alltägliche Umgang mit sogenannten Nutztieren einigen Schüler/innen den Appetit verdirbt, dann sollten sie sich für einen anderen Umgang mit den Tieren einsetzen, anstatt zu versuchen, die Verbreitung von Bildern aus der Tierhaltung zu verhindern.

»Und dann gewinnst du«

So geht das Zitat weiter, doch »gewinnen« geht nicht automatisch. Wir haben noch einen langen, steinigen Weg vor uns. Meine Bitte: Gehen Sie diesen Weg mit uns. Gemeinsam kommen wir schneller ans Ziel!