…UND SIE LEBEN IMMER NOCH…

 

Rinder werden mit einem Bolzenschussgerät betäubt. Ein Arbeiter stellt sich über das Tier und schießt einen Metallbolzen in den Kopf. Nach der Betäubung wird der Kuh eine Kette an das Hinterbein angebracht, sie wird aufgehängt auf eine fortlaufende Schiene, kriegt ihren Hals aufgeschnitten – soll für einige Minuten ausbluten und wird dann gehäutet und zerlegt.
Ein Schlachthauskontrolleur sagte, dass wegen zeitlicher Einschränkungen Kühe in der Fabrik nicht richtig betäubt oder ausgeblutet gelassen würden, und dass daraus resultierend ihnen ihre Köpfe gehäutet würden, während sie noch bei vollen Bewusstsein sind. Ich konnte seine Angaben dokumentieren.

Einige Auszüge von Interviews mit Arbeitern (Dies ist nur eine kurze Auswahl) „Ausgenommen von den schwachen, musste ich so ziemlich jede Kuh, die ich betäubt habe, bis zu drei bis fünf mal treffen nur um sie runterzukriegen. Sehr oft musst du ein großes Loch in ihre Köpfe schießen; sie acht oder neun mal schießen. Und sie waren dann immer noch am leben. Ich erinnere mich, dass ich einmal einen anderen Kopfschlächter gesehen habe, wie er einen Bullen zwölfmal erschossen hat und er immer noch nicht runtergegangen ist.“

„Wenn eine Kuh bei dem ersten Beinentferner ankommt, versucht der üblicherweise einen Schnitt zu machen um damit anzufangen das Bein zu enthäuten. Aber das ist schwer zu machen, wenn die Kuh wie verrückt um sich tritt. Oft nehmen sie ihre Messer und schneiden das Bein von der Kuh direkt unter dem Knie ab – dem dünnen Teil. Die Kuh wird dann weiter treten, aber sie hat dann keine große Reichweite mehr.“

„Manchmal gehen sie ziemlich weit. Manchmal ist ihre ganze Haut weg und sie sind ganz geschält. Manchmal kannst sehen, dass sie am Leben sind, weil wenn du in ihre Augen siehst, kannst du die Tränen von einer Kuh sehen. Und sie bewegen sich und alles. Aber hauptsächlich machen sie viel Lärm und versuchen zu treten.“

„Ich habe lebendiges Rindfleisch gesehen. Ich habe sie muhen gehört, wenn die Leute das Messer anlegen und versuchen, die Haut abzunehmen. Ich denke, dass es grausam für das Tier ist, so langsam zu sterben, während jeder seine verschiedenen Jobs an ihm macht.“

„Die Mehrzahl von Kühen, die sie aufhängen, die Mehrheit von ihnen ist noch am Leben. Sie öffnen sie. Häuten sie. Sie sind immer noch am Leben. Ihre Füße sind abgeschnitten. Sie habe ihre Augen weit aufgerissen und sie weinen. Sie schreien, und du kannst sehen wie ihnen die Augen fast rausspringen.“

Verletzte Kühe:
„Du nimmst eine elektrische Winde, bringst sie an eines ihrer Beine an und ziehst sie dann den ganzen Weg durch den Tötungsgang zur Betäubungs-Box. Wenn du ihr Bein nicht kriegen kannst, macht man es ihr um den Hals und bis sie hier angekommen ist, ist sie fast tot. Es erwürgt sie praktisch.“

„Ein Arbeiter hat mir erzählt, wie eine Kuh, die mit ihrem Bein in dem Boden eines Lasters steckengeblieben ist, zusammengebrochen ist. ‚Wie hast Du sie lebendig rausgekriegt?‘ habe ich den Typ gefragt: ‚Oh‘, sagte er, ‚wir sind einfach unter den Laster gegangen und haben ihr Bein abgeschnitten.‘ Wenn jemand dir das sagt, weißt du, es gibt viele Dinge die dir niemand sagt.“

Schweineschlachtung:
Als nächstes erfuhr ich über eine Fabrik, in der Tausende von Schweinen zu Tode verbrüht wurden. Schweine werden mit Elektrizität betäubt. Ihnen wird ein zur Bewusstlosigkeit führender Stromschlag gegeben, sie werden an die Kette angebracht, aufgehängt auf die Schiene, ihnen werden ihre die Hälse aufgeschnitten und dann, nachdem sie für einige Minuten ausgeblutet sind, werden sie durch einen langen Tank brühenden Wassers gezogen, um ihre Borsten zur Entfernung zu lösen.

Die elektrische Betäubungsausstattung in dieser Fabrik hinterließ Spuren an den Lenden der Schweine, und so, trotz der Wichtigkeit eines ausreichenden elektrischen Stromflusses während des Betäubungsprozesses, entschied die Fabrik das Problem zu beheben, indem Sie die Stärke der Elektrizität in dem Betäuber verminderte. Die Betäubung der Schweine ohne der notwendigen Stromstärke machte sie nicht bewusstlos. Als Resultat wurden unzählige Tausende von Schweinen lebendig an die Kette angebracht, und während sie sich dagegen wehrten, war es schwer, ihnen ihre Hälse richtig aufzuschneiden für ein ausreichendes Ausbluten; dann wurde den Schweinen nicht genug Zeit gegeben um auszubluten, und so wurden sie lebendig in den Verbrühungstank eingetaucht und durchgezogen, tretend und Wasser überall hinspritzend und vor Schmerzen und Angst schreiend.

„Diese Schweine kommen zu dem Abbrühbecken, treffen aufs Wasser und fangen einfach an zu treten und zu schreien. Ich bin mir nicht sicher ob sie zu Tode verbrühen, bevor sie ertrinken. Das Wasser ist 60°C, also nicht so heiß. Ich glaube nicht, dass die Schweine davon einen Schock bekommen, weil sie ein paar Minuten brauchen, um mit dem Treten aufzuhören. Ich denke, sie sterben langsam durch Ertrinken.“

„Nach einer Zeit wirst du abgestumpft. Was die Tiere anbetrifft, sie sind eine niedrigere Lebensform. Sie sind vielleicht eine Stufe über einer Larve. Wenn du ein lebendiges Schwein hast, das bei Bewusstsein ist, tötest du es nicht einfach. Du willst, dass es Schmerzen hat. Du gehst hart ran, zerstörtst ihm die Luftröhre, machst dass es in seinem eigenen Blut ertrinkt. Nimmst einen Augapfel raus, spaltest ihm die Nase. Ein lebendes Schwein guckte an mir hoch und ich nahm einfach mein Messer und – eerk – nahm ihm das Auge raus während es einfach da saß. Und dieses Schwein schrie einfach nur.“

„Einmal nahm ich mein Messer – es ist scharf genug – und ich Schnitt das Ende von einem Schwein seiner Nase ab, so wie ein Stück Frühstücksfleisch. Das Schwein ist für ein paar Sekunden verrückt geworden. Dann saß es einfach da und sah einfach dumm aus. Also nahm ich eine Handvoll Salzlake und rieb es ihm in die Nase. Jetzt ist das Schwein wirklich ausgeflippt und schob seine Nase überall in der Gegend rum. Ich hatte immernoch etwas Salz übrig auf meiner Hand und steckte das Salz direkt rein in den Arsch des Schweins. Das arme Schwein wusste jetzt nicht mehr, ob es scheißen oder blind werden sollte.“

„Ein anderes mal war da ein lebendes Schwein, das hatte nichts Verkehrtes gemacht, rannte noch nicht mal rum. Ich nahm ein 1 Meter langes Stück Rohr und ich schlug das Schwein praktisch zu Tode. Ich würde wetten, dass da keine 5 Stück fester Knochen mehr in seinem Kopf waren. Im Prinzip, wenn du es laienhaft ausdrücken willst, habe ich seinen Schädel zertrümmert.“

„Wenn Du ein Schwein hast, das sich verweigert sich zu bewegen, nimmst du einen Fleischhaken und hakst ihn in seinen Anus. Du versuchst das, indem du den Hüftknochen einhakst. Dann ziehst du ihn zurück. Du ziehst diese Schweine während sie leben und oft reißt der Haken aus dem Arschloch. Ich habe Schinken – Oberschenkel – gesehen, die vollständig aufgerissen waren. Ich hab auch gesehen, wie Därme rauskommen. Wenn das Schwein in der Nähe vor der Rutsche zusammenbricht, hakst du einen Fleischhaken in seine Backe und ziehst ihn nach vorne.“

„Die bevorzugte Methode, mit einem Krüppel umzugehen, ist, ihn mit einer Eisenstange totzuschlagen, bevor er in die Rutsche kommt. Oder wenn ein Schwein sich verweigert, in die Rutschen zu gehen und die Produktion aufhält, schlägst du es zu Tode.“

Unbeschreibliches Leid bei Geflügelschlachtungen
Um das Geflügel für das Durchschneiden des Halses zu immobilisieren, verwenden US-Geflügelverarbeiter oft nur ein Zehntel der elektrischen Spannung, die die Tiere ausreichend betäuben würde. Das Resultat ist, dass unzählige Vögel lebendig in den das Verbrühungbad kommen.

Quelle: http://www.tierschutz.cc/dachver…/…/aussendungen/aus114.html
Photo: https://lichtwerg.files.wordpress.com/…/wpid-bullenschlacht…