Newsflash / 03.10.2015

 

Rumänienhunde: „Intergroup for Animals“ gibt nicht auf!

Am 08.10.2015 wird die Intergroup on the Welfare and Conservation of Animals im EU-Parlament in Straßburg eine „Sondersitzung“ abhalten, die komplett dem Thema „Rumänische Straßenhunde“ gewidmet ist.

Durch die Aktivitäten seitens des Präsidenten der Intergroup, Janusz Wojciechowski, und des Vizepräsidenten, Stefan Bernhard Eck, wurde das Thema auf ein hohes politisches Level gebracht, trotzdem lässt Bukarest bisher kein Einlenken erkennen und es ist deshalb an der Zeit, durch diese gezielte Aktion die Aufmerksamkeit der Mitglieder der Intergroup sowie aller anderen EU-Abgeordneten auf die ungelösten Probleme im Zusammenhang mit dem Streunerhundemanagement zu lenken.

MEP Stefan Bernhard Eck wird auf dieser Sitzung eine von ihm initiierte 56 Seitige Dokumentation über die rumänischen Streunerhunde und die Hintergründe der Massentötungen dem Präsidium und den anwesenden Mitgliedern der Intergruppe überreichen.

Der Tierrechtler und Europaabgeordnete Eck wird bei der Präsentation dieser Ausarbeitung von zwei „Rumänienexperten“ unterstützt, die den Anwesenden bei Rückfragen Rede und Antwort stehen können.

Diese detaillierte Dokumentation wurde bereits am 09. September 2015 – ein Tag vor seiner Reise nach Rumänien – in einem vertraulichen Gespräch an den EU-Kommissar Vytenis Andriukaitis überreicht.

Es bleibt zu hoffen, dass die Kommission durch diese „Sondersitzung“ sich veranlasst sieht, im Rahmen ihrer Möglichkeiten eigene Schritte in die Wege zu leiten, um die grausamen Massentötungen in Rumänien zu beenden.

Auf jeden Fall ist diese Sitzung und die offizielle Präsentation „The Problem of Stray Dogs in Romania – Between Reality and Fiction, Cruelty and Stupidity, Corruption and Business“ ein Zeichen, dass die Intergroup nicht in ihren Bemühungen nachlassen wird, bis Rumänien ein humanes und tierfreundliches Populationsmanagement eingeführt hat.

Wir werden die Ausarbeitung nach der Sitzung am 08.10.2015 auch der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen.

Über diese außergewöhnliche Sitzung sollten möglichst alle Tierfreunde/innen, die vielleicht die Hoffnung bereits aufgegeben haben, informiert werden.