Die Zeit der AUSREDEN und der IGNORANZ ist vorbei.

 

Wir alle sind Tiere dieses Planeten und leben nun in einer Epoche, in der wir noch nie soviel über unsere Mitgeschöpfe, die Tiere, wussten wie heutzutage.

Wir wissen, dass sie Empfindungen und Gefühle haben, Leid, Schmerz, Lust, Trauer, Glück und Freude empfinden können.
So wie wir!
Und, obwohl die Menschen all dieses Wissen in ihren Händen halten, machen sie weiter und immer weiter wie bisher und bringen Tod und Verderben, Ausbeutung und letztendlich die nahezu komplette Vernichtung über die Tiere, als ob diese seelenlose Dinge wären, die man nach Gutdünken behandeln und beherrschen kann, wie man will.

Aber, letztendlich, ist es nicht die Unfähigkeit herauszufinden, was mit den Tieren passiert, sondern vielmehr der „Wunsch“, über die Fakten nichts wissen zu wollen, die letztlich nur durch die seit der Kindheit antrainierten Verhaltensweisen (es ist „normal“, „nützlich“ und „notwenig“ bestimmte Tiere zu töten; oder anders ausgedrückt: durch andere töten zu lassen, denn selbst macht man sich selten die Hände schmutzig, es wird „nur“ finanziert) aufrecht erhalten werden können, denn es handelt sich bei den Tieren ja schließlich nicht um die Opfer der eigenen „Gruppe“;
der Gruppe der Menschen.

Doch am Ende läuft ALLES auf Leid und Schmerz hinaus.
Für ALLE von uns.
Denn MENSCH, TIER und NATUR sind eng miteinander verbunden.

Zerstören wir das eine, zerstören wir auch das andere.

Die Ignoranz der Menschen konnte nur deswegen so lange fortbestehen, weil sie die Wahrheit ausgeblendet haben.
„Sei still! Ich will es nicht hören! Du wirst mir das Essen doch nicht verderben wollen!“, ist die standardisierte Antwort beim Versuch, jemandem zu schildern, wie das Essen „hergestellt“ wurde und welche Folgen die „Herstellung“ für Mensch, Tier und Natur hat.

Selbst aufgeklärte Menschen, die wissen, welches Leid den Tieren widerfährt und welche Konsequenzen das für alle von uns hat, halten an dem vagen Glauben fest, dass es „nicht so schlimm“ sein kann, sonst hätte die Regierung oder irgendwelche Organisationen schon etwas dagegen unternommen.

Doch, sie spüren selbst, dass das eine Lüge ist.

Die systematische Ausbeutung von fühlenden, emphathiefähigen Lebewesen, egal unter welchem Vorwand und welcher Form, die schon zur bitteren Realität geworden ist, zeigt uns nur auf, welchen Irrweg wir eingeschlagen haben.

Darüber hinaus besteht der große Irrtum darin, dass viele behaupten, es gäbe einen Kampf zweier unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen mit verschiedenen Interessen:

„Vegan lebende Menschen gegen Fleischesser“:

Doch das ist falsch, denn Fleischesser kämpfen argumentativ immer nur gegen sich selbst und gegen ihr eigenes Gewissen, denn es gibt keinen vernünftigen Grund, Fleisch zu essen, Milch zu trinken oder auch die Haut der Tiere; das Leder, den Pelz, die Daunen zu tragen, außer der „Gewohnheit“ und dem „Geschmack“.

Doch „Gewohnheit“ und „Geschmack“ sind keine Argumente, wenn soviel auf dem Spiel steht.

Der vegan lebende Mensch ist nur der Auslöser, der „Trigger“, der, der dem Fleischesser den Spiegel seines paradoxen Tuns vorhält (die einen streicheln, die anderen essen) und aufzeigt, dass man heutzutage in dieser Gesellschaft keine Tiere töten oder benutzen muss, um überleben zu können.

Denn der vegan lebende Mensch muss es wissen, denn er war selber einmal Teil der „Maschinerie“, doch ist er ausgebrochen, ist den äußerst schmerzhaften, unbequemen Weg gegangen, den Weg des konsequenten Mitgefühls und Hinsehens, den Weg der Anerkennung und des Respekts ALLEN Lebewesen gegenüber; denn vegan zu leben bedeutet, die „Verbindung“ hergestellt zu haben.
Die Verbindung der „Gleichheit“ zwischen Mensch und Tier.

Wenn die Menschen nicht begreifen, dass der Weg der Ausbeutung und Vernichtung eine Sackgasse ist, aus der es keine Fluchtmöglichkeit mehr gibt, ist eine Umkehr ausgeschlossen.

Denn entweder WIR sind die Wende, indem wir endlich das Wissen, das VOR und IN uns liegt, in ein Handeln umwandeln, oder die Natur wird uns dazu zwingen.
Vielleicht ist es dann aber schon zu spät.

Die Zeit ist gekommen, wo JEDER seine Essgewohnheiten, seine „Traditionen“, seinen Lebensstil und sein Denken auf den Prüfstand stellen sollte.

Die Zeit der AUSREDEN und der IGNORANZ ist vorbei.
DU bist der Wandel!