Stierkampf Backstage – Lug und Betrug – Was niemand erfahren soll – Das wahre Gesicht des Stierkampfes

 

Stierkampf Backstage
Lug und Betrug – Was niemand erfahren soll
Das wahre Gesicht des Stierkampfes

Die Stierkampfsaison beginnt. Wir alle kennen das Bild. Ein imposant wirkender Bulle rennt in eine Stierkampfarena. Er bleibt stehen, schnaubt, scharrt mit den Vorderhufen, sondiert das Gelände und die Schlacht beginnt. Die Picadores bereiten den Stier mit ihren Lanzen und bunten Fähnchen vor und dann erscheint der Torero und waltet seines Amtes. Todesmutig stellt er sich dem Bullen entgegen und beendet den heroischen Kampf indem er ihm einen Säbel ins Herz sticht.

Das war die Version für die Psychopathen, die es als Mythos erklärt haben wollen, damit sie ihr perverses Ergötzen rechtfertigen können. Jetzt die wirkliche Version.

Vorausschicken möchten wir vor dem Folgenden, dass nicht bei jedem Stier alle geschilderten Methoden angewandt werden. Erstens muss berücksichtigt werden, wie schnell ein Stier auf die Behandlung reagiert, und jede Arena hat ihre spezielle Art der „Vorbereitung“.

Um auch das noch vorwegzunehmen: der bunt gekleidete Gockel, der dem Stier nach genau 20 Minuten (!) den Säbel in den Körper rennt ist kein todesmutiger Held, sondern ein kleiner, mieser Lügner, der in ein gigantisches Blendernetzwerk eingebunden ist. Bis zum finalen Stich wurde der Bulle nämlich über Tage systematisch kaputt gemacht. Was der Stier in der Arena vollführt ist kein aggressives, attackierendes Verhalten sondern sein letztes Aufbäumen nach einer tagelangen Folter. Die Tortur verläuft über mehrere Stufen, wobei der sadistischen Phantasie keine Grenzen gesetzt sind. Am gebräuchlichsten sind folgende Methoden:

Zwei oder drei Tage vor dem Kampf sperrt man den Stier in einen abgedunkelten Raum, damit er die räumliche und zeitliche Orientierung verliert. Man gibt ihm starke Abführmittel um seinen Körper zu dehydrieren und ihm Kraft und Ausdauer zu nehmen. Einem Großteil der Tiere schwächt man, indem man sie am Bauch und an der Innenseite der Oberschenkel mit einem aggressiven Ätzmittel einreibt. Wegen der höllischen Schmerzen legen sie sich tagelang nicht mehr hin, können bis zum Kampf nicht mehr schlafen, sind entkräftet und völlig erschöpft.

Je näher der Auftritt kommt desto fieser und hinterhältiger werden die Methoden. Die Tiere werden systematisch „demontiert“. In der Abgeschiedenheit des Stalles fixiert man die Bullen in einem Gestell und stößt ihnen getränktes Zeitungspapier tief in die Ohrmuscheln. Abgesehen von den Schmerzen sind sie später in der Arena taub. Wegen dieser „Ohrstöpsel“ können sie dann in der Arena nicht hören, wenn ein Picador von hinten heran reitet, um ihnen eine Lanze in den Leib zu stechen. Jeder kennt die Bilder, wenn sich ein Stier nach so einer Attacke völlig überrascht zeigt. In die Augen reibt man ihnen Vaseline und / oder spritzt Pfefferspray, so dass sie fast blind sind. Ihr Blickvermögen entspricht in etwa dem, wenn wir nachts bei Gegenverkehr ohne Wischwasser mit einer völlig verdreckte Windschutzscheibe fahren sollen. Deshalb reagieren sie nur noch auf das rote Tuch. Es ist das einzige Objekt, das sie noch einigermaßen wahrnehmen können. Den Torero sehen sie gar nicht.

Damit nicht genug. Um die Atmung zu erschweren verstopft man die Nüstern mit Baumwollfetzen. und sticht ihnen Nadeln in die Genitalien, um sie völlig in den Wahnsinn zu treiben. Je nachdem wie sein Gemüt ist, bekommt ein Bulle aufputschende oder sedierende Drogen. In jedem Fall verhält er sich in der Arena völlig anders als normal. Das bringt dem letzten Rest seines natürlichen Verhaltens aus dem Gleichgewicht.

Jetzt dürfte das Einstürmen des „wilden“ Bullen in die Arena in einem völlig anderen Licht erscheinen. Apropos Licht, auch das gehört zu diesem perfiden Spiel. Der Bulle war mehrere Tage im Dunkeln gehalten und gefoltert worden. Nach dieser Tortur und den letzten „Vorbereitungen“ wird er in der Dunkelheit freigelassen. Er sieht nur das Licht am Ende des dunklen Ganges. Schmerz gepeinigt rennt er dorthin, um sich von seinen Qualen zu befreien. Genau das Gegenteil ist der Fall. Mit Nadeln in den Hoden oder im Penis, verstopften Ohren, verschmierten Augen, dehydriert, mit Drogen vollgepumpt und tagelang wegen der schrecklichen Schmerzen ohne Schlaf steht er plötzlich in der Arena. Er sieht und begreift nicht, was eigentlich los ist. Statt Rettung und Freiheit gehen Piscadores auf ihn los. Sie hetzen und ermüden den geschwächten Körper, stechen ihn mit Lanzen gezielt in bestimmte Körperregionen. Es dürfte jedem auffallen, dass die Piscadores immer in die Schulterregion stecken. Das hat zwei Gründe.

1.Durch das „Ausschalten“ der Schultermuskulatur kann der Stier den Kopf nicht mehr richtig heben.
2.In dieser Körperregion kommt es zu einem kontrollierten Blutverlust, der den „Kampf“ über 20 Minuten hinzieht. Das ist die optimale Dauer für das hochverehrte Publikum. Der Stier wird immer blinder, immer erschöpfter, zeigt kaum noch Reaktion.

Schließlich kommt der komische, in Vorhangstoff gekleidete Mann mit den rosaroten Söckchen. Wir würden ihn als Drag Queen bezeichnen, in Stierkampfkreisen nennt er sich Torero. Er steht nicht etwa einem wilden, gefährlichen Stier gegenüber. Dieser maskierte Abschaum ersticht ein armes, taubes, blindes, blutleeres, kraftloses, von Schmerzen gepeinigtes Geschöpf.

Stierkampf hat nichts mit Kunst, Kultur oder Ästhetik zu tun. Es ist ein widerwärtiger zu Tode schinden. RTN verachtet die Beteiligten vor und hinter den Kulissen, das perverse Publikum, und alle, die sich für den Erhalt des Stierkampfes ins Zeug legen. Dazu gehört auch Ex-König Juan Carlos. Für uns ist das ein widerwärtiger Kerl, dem wir jedes Recht auf Respekt absprechen.

Rock the Nature – weil Toreros miese Tierquäler sind

Die geschilderten Details werden gerne abgestritten. U.a. von Pseudo-Tierschützern,, die anscheinend auf der Lohnliste der Stierkampf-Mafia stehen.
Hier bestätigt Flamencostar Charo die miesen Praktiken hinter den Kulissen:
http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=mLV_FYEeT5Q