Max und Fine

 

www.maxundfine.de

Was erreicht man mit Worten?
Mit Bildern?
Mit einer Geschichte?
Mit einem Buch?
Wie beschreibt man eine zum Himmel schreiende Ungerechtigkeit, die Alltag, „Normalität“ geworden ist?
„Max & Fine“ ist weltweit das erste Buch, das Kindern (und Erwachsenen) vermittelt, was wirklich hinter der „Bauernhofidylle“ (dieser Idylle, die schon in jedem Kinderbuch propagiert wird, die ein TRUGBILD ist, eine gewollte TÄUSCHUNG, von einer NICHT existenten heilen Welt), steckt, warum man in unseren Breitengraden die einen streichelt (Hund & Katze) und die anderen aufisst (Rind & Schwein), welcher Sinn dahinter steckt, was eigentlich geschehen muss, bis eine Kuh Milch gibt (nämlich ein Kind bekommen), und was dann letztendlich mit dem Kuhkind, dem Kälbchen, geschieht.
Aus der Sicht eines Kindes erzählt, das noch den Sinn für Ungerechtigkeit in sich trägt, aufbegehrt, Fragen stellt, nicht locker lässt, Antworten möchte.
Vieles, was wir Erwachsene verlernt haben.

Für mich persönlich ist die Milchindustrie das pure Grauen.
Einmal hinter den Vorhang geblickt, konnte ich nie wieder wegsehen, konnte ich nie wieder so tun, als ob ich nicht wüsste, was dort größtenteils geschieht, fernab von der dreisten Werbelüge von saftigen Wiesen mit glücklichen Kühen.
Die Milchwirtschaft beutet die Kuh bis auf den letzten Tropfen Milch aus, entsorgt sie nach nur ein paar Jahren im Schlachthof, raubt ihr die Kinder nach der Geburt; die weiblichen Kinder treten in die Hufstapfen der Mütter, müssen ihr Leben lang wie Maschinen Milch geben, die männlichen gehen größtenteils in die Mast, dort werden sie noch als Babys geschlachtet, damit der Mensch ihr Fleisch essen kann.
Und ich frage mich immer wieder:
Wozu das alles?
Nur dass der Mensch die Muttermilch eines anderen Säugetiers trinken kann?
Das Fleisch eines Babys essen kann?

Schon als kleine Kinder lernen wir von unseren Eltern, dass es in Ordnung ist, gewisse Tiere zu essen, andere hingegen bedingungslos zu lieben, obwohl wir das nicht verstehen, da wir doch eigentlich alle Tiere toll finden.
Wenn wir älter werden, verhalten wir uns unser gesamtes Erwachsenenleben hindurch nach diesem Muster, ohne es jemals wirklich zu hinterfragen.
Doch wenn wir innehalten, den Schleier lüften, werden wir sehen, dass es keine LebensMITTEL sind, die auf unseren Tellern landen, sondern LebeWESEN.
Wenn wir wieder lernen hinzuschauen, und sehen, wie ihr kurzes Leben nur der kalten, brutalen Profitmaximierung unterworfen ist, sie nicht mehr als LebeWESEN, sondern nur als DINGE wahrgenommen werden, wir sehen, was mit ihnen im Schlachthof geschieht, wir wirklich sehen und begreifen, wird unser Mitgefühl, das wir als Kinder hatten, und das uns auf dem langen Weg verloren gegangen ist, zurückkehren, und wir werden uns bewusst, dass es keinen Unterschied zwischen „Ihnen“ und „Uns“ gibt.

Daran glaube ich.
Ich glaube, dass immer mehr Menschen sehen, dass es der MILCHINDUSTRIE einzig und alleine darum geht, uns Konsumenten, z.B. mit der „Schulmilchbeihilfe“
SO FRÜH WIE MÖGLICH an die Kuhmilch zu gewöhnen, denn der Konsument soll „FRÜHZEITIG an den Verzehr von Milch und Milcherzeugnissen GEWÖHNT werden, um nicht nur einen kurzfristigen, sondern auch einen LANGFRISTIGEN ABSATZEFFEKT zu erzielen.“
(Hier z.B. für Niedersachen: https://www.lwk-niedersachsen.de/index.cfm/portal/foerderung/nav/520.html)

Dann wissen wir, dass es NICHT um die Gesundheit, NICHT um die Tiere, NICHT um unser Wohlergehen, sondern nur um GELD und ABSATZEFFEKTE geht.

Wird es da nicht an der Zeit, aus dieser hochtechnologisierten Ausbeutungsmaschinerie auszusteigen und der Milchwirtschaft die kalte Schulter zu zeigen?