Kurzmeldung aus Brüssel / 18.09.2015

 

105 MEPs sagen NEIN zu Lebendtiertransporten in Nicht-EU-Länder

Phase 1 der Kampagne gegen Lebendtiertransporte in Nicht-EU-Länder ist abgeschlossen. 105 EU-Abgeordnete verschiedener Fraktionen haben sich der Kampagne von „Compassion in World Farming“ angeschlossen. Stefan Bernhard Eck und Olga Kikou (Leiterin des Brüsselers Büros von Compassion in World Farming) haben die gesammelten Unterschriften / Fotos mit einem detaillierten Begleitschreiben den zuständigen Stellen der Kommission übersandt. Für die zweite Phase dieser Kampagne sind persönliche Gespräche mit den drei angeschriebenen Kommissaren vorgesehen.

Auch wenn diese Anzahl der MEPs, die diese Kampagne unterstützt haben, gering erscheint, so ist es doch ein deutliches Zeichen, dass innerhalb des EU-Parlamentes ein Umdenken hinsichtlich der Wichtigkeit des Tierschutzes begonnen hat.

MEP Stefan Eck wird zusammen mit verschiedenen NGOs zielstrebig daran arbeiten, dass nach und nach immer mehr Abgeordnete die Notwendigkeit eines konsequenten Tierschutzes erkennen.

(Hintergrundinformation: NEIN zum Transport von Lebendtieren aus der EU, denn laut Angaben von“ Compassion in World Farming“ wurden allein in den ersten 8 Monaten des letzten Jahres 1.728.288 Rinder und Schafe in NICHT- EU-Länder exportiert. Sobald die „Schlacht- oder Zuchttiere“ das Hoheitsgebiet der EU verlassen haben, sind sie nicht mehr durch EU-Tierschutzgesetze geschützt. Die Transporte nach Nordafrika und in den Nahen Osten können bis zu 14 Tage dauern und die Transportbedingungen entsprechen in keiner Weise den tierlichen Bedürfnissen und den Tierschutzregularien, die in der EU Geltung haben.)