Kurzbericht aus Brüssel / 03.09.2015

 

Rumänien wieder im Fokus: MEP Stefan Eck erhält hochbrisantes Material von rumänischem Informanten

Am 03.09.2015 traf sich der EU-Abgeordnete Stefan Bernhard Eck mit einem Informanten, dessen Name an dieser Stelle aus Sicherheitsgründen nicht genannt werden kann, da die übergebenen Dokumente von solcher politischer Brisanz sind, dass die Nennung seines Namens seine eigenen Vorhaben und möglicherweise auch die Sicherheit seiner Person gefährden könnte.

Nach der Durchsicht der Dokumente und einem sechsstündigen Gespräch ist Stefan B. Eck sicher, dass es sich dabei um „politischen Sprengstoff“ handelt, auf den die zuständigen Stellen in der EU-Kommission reagieren müssten.

MEP Eck wird in der kommenden Woche einen lang angesetzten Gesprächstermin mit EU-Kommissar Vytenis Andriukaitis dazu nutzen, um ihm unter anderem die oben genannten Dokumente sowie weitere Beweismaterialien von Claudiu Dumitriu und Christina Dragan auszuhändigen und ihm die komplizierten mafiösen Verflechtungen zwischen Regierungsmitgliedern, Hundefängern sowie einer Vereinigung von rumänischen Veterinären dezidiert zu erklären.

Der rumänische Informant berichtete Stefan Eck daneben auch über unzweideutige Hinweise und Verdachtsmomente über einen Millionenbetrug im Zusammenhang mit der Zahlung von Agrarsubventionen, in dem der oben genannte Personenkreis mutmaßlich auch verstrickt ist.

Der EU-Abgeordnete hofft darauf, dass die Offenlegung dieser Fakten bewirken wird, dass das rumänische Parlament in absehbarer Zeit ein neues Gesetz für ein Populationsmanagement der Streunerhunde erlassen wird und gleichzeitig das Gesetz der Registrierungspflicht von Hunden außer Kraft setzt und nachbessert.