Das stille Leid der angeschossenen Tiere

 

Grace – mit einem Pfeil im Kopf zieht sie ihr Junges groß

Fallenstellen und die Jagd mit Pfeil und Bogen sind die wohl widerlichsten Jagdformen. Ein besonders tragisches Opfer wurde in New Jersey gefilmt. Hirschdame Grace wurde bereits im November von einem Jäger angeschossen. Seit dieser Zeit lebt sie mit einem Pfeil im Gesicht. Wir jammern, wenn wir uns einen Schiefer einziehen. Welch höllische Schmerzen muss dieses Tier dann wohl aushalten, wenn es beim Äsen, Trinken, oder wenn es durch ein Gebüsch läuft, mit dem Pfeil an etwas stößt oder hängenbleibt. Mehrere Betäubungs-versuche, um den Pfeil dann entfernen zu können, schlugen fehl. Im September soll es nach einer Schutzfrist nun gelingen. In der Zwischenzeit hat Grace nämlich ein kleines Wunder vollbracht. Sie hat trotz der Torturen ein Junges geboren, und zieht es gerade groß.

Übrigens, man schätzt, dass mindestens 30% aller von Jägern abgegebenen Schüsse nicht tödlich sind, sondern nur verletzen. Millionen von Tieren quälen sich mit Schusswunden, entstehenden Infektionen oder Kugeln und Pfeilen in Leib und Knochen durch die Wälder. Davon will die grüne Zunft in ihrer Selbstherrlichkeit allerdings nichts wissen.

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https://www.youtube.com/watch?v=-eYfV413_sA