Auf hoher See geht der Tierschutz über Bord

 

„Auf dem Weg von Rumänien nach Jordanien sind kürzlich an Bord eines Schiffes 5000 Schafe verdurstet. Der Vorfall zeigt, dass die EU bei Ferntransporten die gesetzlich vorgeschriebenen Kontrollen vernachlässigt.

Da ein angeschwemmtes totes Kalb an der israelischen Küste, dort der aufgedunsene Kadaver eines weiss-braunen Rindes mitten auf dem Mittelmeer. Die kürzlich gemachten Aufnahmen muten leicht surreal an, und doch bilden sie ein Stück Realität ab, von dem die breite Öffentlichkeit bisher kaum Kenntnis genommen hat. Jedes Jahr exportieren die Länder der Europäischen Union gemäss eigenen Angaben rund zwei Millionen lebende Nutztiere in den Nahen Osten, die Türkei und nach Nordafrika. Die bis zu einer Woche dauernden Schlachttiertransporte auf den Schiffen sind für die Kälber, Schafe und Rinder oft derart strapaziös, dass nicht alle die Fahrt überleben. Manche ihrer Kadaver werden über Bord geworfen.

Ende Mai kamen auf einem Schiff, das über eine Zulassung der rumänischen Behörde verfügte, rund 5200 von 13 000 geladenen Schafen zu Tode. Laut einem Bericht der Tageszeitung «Jordan Times» waren die Tiere während der acht Tage dauernden Fahrt von Rumänien nach Jordanien verdurstet…Klar ist derweil, dass der Transport von Schlachttieren auf Schiffen mit dem steigenden Fleischkonsum in den Importländern kontinuierlich zunimmt.“

Zum Artikel: http://www.nzz.ch/panorama/auf-hoher-see-geht-der-tierschutz-ueber-bord-1.18599152 (Bild: Screenshot) #tiertransport #fleisch

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