Das mit einem Abstand von gefühlten 30.000 km dämlichste Argument gegen vegane Ernährung, hanebüchen, an den Haaren herbeigezogen und offensichtlichster Ausdruck schierer Verzweiflung auf den letzten Zentimetern des tödlichen Spaziergangs auf der Fleischplanke ist:
Tadaaaaa: „Ja, aber Pflanzen sind doch auch Lebewesen.
Puh. Durchatmen.
Ja, Pflanzen sind auch Lebewesen. Aber sie haben kein Nervensystem, kein Gehirn und damit keine direkten Empfindungen. Natürlich „reagieren“ sie in irgendeiner Form auf alles mögliche. Das liegt aber an ihrer weitestgehenden Immobilität und daran, dass natürlich auch auf ihrer Evolutionsstufe die Abwehr von Schädlingen und die Fortpflanzung die beiden wichtigsten Parameter darstellen.
Aber sie mit hochempfindsamen, sozial interagierenden, intelligenten und fühlenden Lebewesen wie Kühen, Schweinen, Gänsen, Enten, Hühnern, Fischen, Oktopussen oder Hasen auf eine Ebene setzen zu wollen, ist wie bereits weiter oben erwähnt, Ausdruck einer Art „Last-Minute-Panik“….weil es eben kein einziges stichhaltiges Argument FÜR den Konsum tierischer Nahrungsmittel gibt, also wird jede noch so bescheuerte Argumentation als probat in die Verbalschlacht geschickt, ohne darüber nachzudenken, wie unsäglich dumm sie ist.
Denn selbst wenn, was nicht der Fall ist, Pflanzen eine signifikante Empfindung hätten, die uns einen ethisch/moralischen Grund lieferte, ihren Verzehr in Frage zu stellen…..so ist es doch aus der Sicht eines Fleischessers eine noch um Längen dümmere Behauptung als als alle anderen, die uns angeblich „erlauben“ Tiere zu unserem schieren Genuss zu töten. Denn die Tiere, die wir essen, haben vorher Unmengen, ja…tonnenweise Pflanzen gefressen.
Also…lasst mich bitte mit diesem Unsinn in Ruhe. Und bitte….postet jetzt nicht 237 „neue Studien“ von irgendwelchen Botanik-Profs, die mit ihren Kakteen sprechen oder ihren Gummibäumen Haydn vorspielen. Ach ja….und lasst mich auch mit diesem Frutarier-Mist in Ruhe, ok?