Zoo ist Zuchthaus! Warum….wundert es uns nicht?

 

Hier ein interessanter, neuer & wichtiger Bericht, dessen Inhalt wie erwähnt nicht überraschend ist:

http://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article116868433/Skandaloeses-Zeugnis-fuer-viele-Tierparks.html

 

Die Tatsache, dass Tiere nicht hinter Gitter gehören und man sich damit moralisch gesehen sogar strafbar macht sie einer dauerhaft leidvollen und unnatürlichen, brutalen Lebenssituation aussetzt – wird immer noch nicht ernsthaft genug diskutiert. Wildtiere in Gefangenschaft leiden, können unter keinen Umständen (auch wenn das gerne behauptet wird) artgerecht untergebracht werden und würden IMMER versuchen, ihrem Gefängnis zu entkommen wenn man ihnen die Möglichkeit gäbe. Von tausenden Besuchern angestarrt leben diese Tiere in unnatürlichen Verhältnissen auf dem Präsentierteller einer Gesellschaft, der immer noch vorgegaukelt wird, dass die Lebensansprüche der Insassen durchaus bedient werden und man sogar einem „Bildungsanspruch“ gerecht wird sowie einen umfangreichen „Artenschutz“ in die Gelddruckmaschine Zoo eingepflegt hat. All das entspricht nach Faktenlage weder der Wahrheit noch den ernsthaft angestrebten Zielen zoologischer Betriebe. Es geht letztlich weder um Bildung, noch um Artenschutz, noch um andere wohlklingende Ziele. Es geht um ein Millionengeschäft – nicht mehr und nicht weniger.

 

Animal Peace ist pure Tradition – im Kampf gegen Zootierhaltung

„Wir arbeiten stetig an der Wahrheit. Es gibt wenig nennenswerte Unterschiede zwischen dem Zoo und dem Zirkus. Das Leiden der tierischen Gefangenen, die dort ihr Leben in Ketten oder hinter dicken Betonmauern fristen…ist dasselbe. Solange wir Tiere als Ausstellungsobjekte sehen und sie zu unserem Gebrauch lebenslangem Leiden durch Isolationshaft aussetzen, werden wir vor den Toren der Knäste stehen und dieses Leid öffentlich machen. Es ist ein Skandal, dass Verantwortliche auch heute noch an ihrem täglichen Verbrechen festhalten. Und das obwohl sie um die Wahrheit wissen.“ kommentiert Reinhold Kassen, Leiter von animal-peace Tierhof.

 

Dem anhaltenden Protest von Tierrechtlern und der zunehmend kritischen Haltung der Bevölkerung gegen die lebenslängliche Freiheitsberaubung von Tieren begegnen die deutschen Zoos nahezu trotzig mit optischer und argumentativer Publikumstäuschung: Sie vergrößern die Gefängniszellen um ein paar unbedeutende Meter und begrünen diese. Nebst dessen gaukeln sie der Öffentlichkeit vor ihr wahres Geschäft wäre die Bildung. Besonders gerne tun sie das in gewissen Doku-Serien, die schon beim Hinschauen echte Schmerzen hinterlassen können, entsprechen die dumpfen Audio-Kommentare nicht einmal dem niedrigsten Bildungsanspruch und schon gar nicht annähernd der Wahrheit.

„Auch wenn Zoos sich um wissenschaftlichen Anspruch und einen vermeintlichen Bildungsauftrag bemühen, nennen wir diese Strafgefangenenlager lieber beim Namen. Zoos rühmen sich heute mit modernen und tiergerechten Haltungssystemen, die vor ein paar Jahrzehnten noch nicht denkbar waren. Man schwört auf größere und betonfreie/ gitterfreie Gehege um dem Zuschauer eine grüne wilde Welt zu vermitteln. Letztendlich ein hübscher Effekt der Augenwischerei – dienlich fürs menschliche Auge, aber nicht weiter erwähnenswert wenn es um die wirklichen Bedürfnisse der Tiere geht. Tatsächlich haben sich die sog. Haltungsbedingungen nicht sonderlich verbessert – sie wurden nur aufgehübscht. Sie können sich auch nicht weiter verbessern, denn ein Zoo ist was er ist: ein Lager. Man schaut auf gelagerte, eingesperrte Tiere, die ihr Leben lang auf engstem Raum von Besucherströmen angegafft werden. Das ist artgerecht nicht möglich, auch wenn es einem gerne vorgegaukelt wird.“ so Reinhold Kassen, Leiter der Tierrechtsorganisation.

Die Haltung von Tieren in zoologischen Gärten und Zirkusbetrieben ist und bleibt eine Aufbewahrung von Lebewesen, die ihrer natürlichen Lebensräume beraubt für menschliche Vergnügungssucht herhalten müssen und dabei zu einer pseudowissenschaftlichen Ware verkommen. Sie sind und bleiben unschuldige Strafgefangene – und es ist weder verwunderlich noch selten, dass diese Tiere an Körper und Seele, so auch in ihrem Verhalten dementsprechend erkranken und früher oder später dadurch den Tod finden. Alles andere ist und bleibt pure Augenwischerei, reine Pseudowissenschaft, raffgierige Geldgier, ein Verbrechen, verschleierte Grausamkeit und somit eine fein dekorierte Lüge.

 

Auf die kindliche Frage: „Warum sperren wir wehrlose Tiere hinter Gitter?“ sollte es keine andere Antwort geben als: „Weil wir es können …und gut daran verdienen.“