Japan beabsichtigt eklatante Verletzung internationalen Rechts mit der Ankündigung, Wale zu töten

 

23. Juni 2015: Der Wissenschaftliche Ausschuss der Internationalen Walfangkommission (IWC) berichtet, dass Japans Antrag für sein NEWREP-A-Programm, durch welches innerhalb der nächsten 12 Jahre 3.996 Zwergwale für die „tödliche Forschung“ abgeschlachtet werden sollen, nicht überzeugend darlegen konnte, dass die Jagd auf Wale für wissenschaftliche Forschung notwendig ist.

Japan hat indes erklärt, dass es ungeachtet dessen weiterhin beabsichtige, Walfang im Südpolarmeer zu betreiben. Auf einer Pressekonferenz im Anschluss an die Veröffentlichung des IWC-Berichts am letzten Freitag in Tokyo erklärte Japans IWC-Beauftragter, Joji Morishita, dass Japans Pläne unverändert bestehen bleiben.

„Natürlich beabsichtigen wir, den Walfang dieses Jahr wieder aufzunehmen“, erklärte Morishita auf der Pressekonferenz.

Ungeachtet der Feststellung, dass es Japan nicht gelungen ist, die Notwendigkeit tödlicher Forschung nachzuweisen, vermerkte der Wissenschaftliche Ausschuss, dass er keine endgültigen Beschlüsse zu NEWREP-A fassen könne, weil der vorgelegte Plan „unzureichende Informationen“ beinhalte. Von der Internationalen Walfangkommission wurde eigentlich eine Entscheidung dazu erwartet, ob NEWREP-A nun die Faktoren berücksichtigt, die letztes Jahr dazu geführt hatten, dass der Internationale Gerichtshof (IGH) den japanischen Walfang für illegal erklärte.

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