Im Mai 2015 ist ein neues Jagdgesetz mit folgenden Verbesserungen in Kraft getreten:

 

Im Mai 2015 ist ein neues Jagdgesetz mit folgenden Verbesserungen in Kraft getreten:
– Verbot der Jagd mit Totschlagfallen: Die Jagd mit Totschlagfallen ist künftig verboten.
– Weitgehendes Verbot der Baujagd auf Füchse und Dachse: Die grausame Baujagd, bei der Jäger Wildtiere mit Hunden aus ihrem schützenden Bau heraustreiben und anschließend erschießen, ist künftig nur noch in Ausnahmefällen erlaubt.
– Weitgehendes Verbot des Abschusses von Hunden und Katzen: Das Töten von Katzen ist grundsätzlich untersagt. Hunde dürfen nur noch im Einzelfall getötet werden, wenn tierfreundliche Maßnahmen, wie beispielsweise das Einfangen der Tiere, nicht möglich sind.
– Einschränkungen bei der Jagdhundeausbildung am lebenden Tier: Es ist künftig untersagt, Enten zur Jagdhundeausbildung flugunfähig zu machen, damit sie nicht flüchten können. Die Ausbildung am lebenden Fuchs in Schliefenanlagen ist künftig verboten, es darf nur noch mit dessen Duftspur gearbeitet werden.
– Das Aussetzen von Wildtieren für jagdliche Zwecke ist verboten: Genehmigungen zum Aussetzen von Wildtieren werden nur noch im Zusammenhang mit biotopverbessernden Maßnahmen erteilt.
– Liste der jagdbaren Arten gekürzt: Wildkatze, Luchs, Graureiher und Greifvögel sind aus der Liste der jagdbaren Arten gestrichen worden und fallen fortan unter den Schutz des Naturschutzgesetzes.

Auch wenn die Veränderungen nur ansatzweise unsere Forderungen erfüllen, wurden einige Verbesserungen für die Tiere erreicht. Obgleich die Jagd weiterhin erlaubt bleibt, setzt die Novellierung ein wichtiges Zeichen und ist ein Schritt in die richtige Richtung mit dem langfristigen Ziel, das blutige Hobby der Jäger endlich zu verbieten.