Elefantentourismus: Geschäfte auf Kosten der Tiere

 

Jeder Reitelefant wird gebrochen und gequält

Verborgen vor den Augen der Touristen werden die Elefanten von der Kindheit an gefoltert. Um Elefanten für den Einsatz als Reit- oder Showtiere gefügig zu machen, werden sie schon als Baby wochenlang angekettet und geschlagen. Sie bekommen solange kein Wasser oder Futter, bis ihr Wille gebrochen ist. Ihr Leben lang werden die Tiere durch Hiebe und Stiche mit spitzen Eisenhaken unter Kontrolle gehalten. Unzählige stammen aus freier Natur, sie werden als Babys ihren Herden entrissen. Familienmitglieder, die den Nachwuchs schützen wollen, werden getötet – eine ernsthafte Bedrohung für die ohnehin gefährdeten Asiatischen Elefanten.

 Elefantentourismus: Geschäfte auf Kosten der Tiere | PRO WILDLIFE

Für Asien- oder Afrikareisende bedeuten Erlebnisse mit Elefanten einen besonderen Höhepunkt ihres Urlaubs. Die Faszination, die die grauen Riesen auf Menschen ausübt, birgt eine Chance: Der Tourismus hat großes Potenzial für den Schutz der bedrohten Tiere – denn lebende Elefanten sind mehr wert als tote Tiere.

Doch der Tourismus kann auch zur Gefahr für die Rüsseltiere werden, wenn das gewinnbringende Geschäft die Nachfrage nach Tieren in Gefangenschaft fördert: Immer mehr Elefanten werden extra für Tourismus-Attraktionen gefangen. Zudem werden Elefanten in vielen Urlaubsländern brutal dressiert und unter katastrophalen Bedingungen gehalten.