Basse wurde gestern aufgrund Rasseparagrafen des dänischen Hundesetzes hingerichtet.

 

 

Am 09.08.2014 wurde Basse aufgrund eines anonymen Anrufes eines Denunzianten beschlagnahmt und interniert. Ein am 12.08.2014 hinzugezogener Tierarzt konnte weder bestätigen noch verneinen ob Basse ein Hund der verboten Rassen oder ein dahingehender Mix sei. Trotz Einsatzes von Fair Dog DK wurde am Freitag den 21.11.2014 das Todesurteil durch die Reichspolizei gefällt welches den darauffolgenden Montag vollstreckt wurde.
Die Polizei hielt es nicht für nötig die Halterin wie vorgeschrieben auf ihr Widerspruchsrecht hinzuweisen, noch ihr die Möglichkeit zu eröffnen nachzuweisen, dass Basse kein illegaler Hund ist. Statt dessen zog die Reichspolizei eine Aussage der Polizei Lollandfalster und Südjütland vom 27.102014 hinzu. Dort stellen die Plozisten fest, dass Basse Gewicht von 20 – 25 kg hat, dass die Ohren, Augen und die Farbe von Basse denen eines American Staffords oder Pitbulls entsprechen.
Nun entscheidet also bezüglich des Rasseparagraphen des dänischen Hundegesetzes die Polizei selbst, welcher Hund leben und welcher hingerichtet wird. Die Schergen haben sich endgültig verselbstständigt. Soviel zur „Rechtssicherheit“ und Demokratie in Dänemark.
Pfui Deibel !!!!!!!

Die Halterin weint, die Polizei bedauert – Basse wurde „versehentlich“ getötet.

Basses Besitzerin war bereit sich an das Gericht wenden aber die Polizei tötete ihn.
Anmerkung: im weiteren werden von der Zeitung FB-Kommentare beschrieben, die sämtlich Bestürzung, Wut über den „Fehler“ der Schergen und Trauer, Mitgefühl für die Halterin aüssern.

Die Reichspolizei bestätigt, dass es die Möglichkeit gegeben hätte ein Rechtsmittel gegen das Todesurteil einzulegen, das eine aufschiebende Wirkung bis zum 24.12.2014 gehabt hätte.Die Polizei bedauert, dass mehrere Fehler passiert sind.

Kommentar: Das angebliche Bedauern von „Fehlern“ der Schergen macht Basse nicht wieder lebendig und hilft seiner Halterin nicht. Die „Fehler“ waren den Schergen durch den Verein Fair Dog monatelang mehrfach bekannt gemacht worden. Trotzdem wurde seitens der Schergen nicht reagiert und die Tötung von Basse planmässig und gezielt schnellstmöglich durchgeführt. Wie hier noch ein „Versehen“ vermutet werden könnte, erschliesst kaum noch Jemandem. Dieser Fall zeigt eindeutig, mit welchen Mitteln innerhalb der eigenen Reihen die dänische Polizei arbeitet um ihre Macht zu demonstrieren und zu erhalten, wie weit ein „Herrschaftsbewusstsein“ bereits in den Köpfen dort verankert ist. Von der derzeitigen dänischen Justizministerin ist kaum zu vermuten, dass Basses Tod zum Anlass genommen wird, nun einmal in den eigenen Reihen aufzuräumen.Der Verein Fair Dog hat nun eine Beschwerde an den dänischen Landwirtschaftsminister Dan Jørgensen geschickt. Auch er wird voraussichtlich sein Bedauern ausdrücken und ansonsten durch Nichtstun glänzen.