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Warum die Produkte der tierquälenden Konzerne – trotz des Versuchsverbots – immer noch in den Regalen stehen

Aus gegebenem Anlass möchten wir noch einmal kurz erläutern, warum sich seit dem Versuchsverbot für Kosmetika so gut wie gar nichts für die Tiere geändert hat!

Immer noch bekommen wir Emails und Anrufe von Verbrauchern, die uns fragen, warum die Produkte von L’Oréal, P&G, Unilever, Henkel & Co. in unserer Datenbank immer noch rot gelabelt sind. Immerhin seien seit dem 11.3.2013 doch Tierversuche für kosmetische Inhaltsstoffe verboten und Produkte, deren Inhaltsstoffe getestet wurden, dürften auch gar nicht mehr in der EU verkauft werden.

Nun ist es so, dass dieses Gesetz nur für die Rohstoffe gilt, die ausschließlich für kosmetische Produkte eingesetzt werden. Das trifft aber lediglich auf einen ganz ganz kleinen Prozentsatz der Rohstoffe zu. Denn über 90% der Rohstoffe, die in unserem Kosmetikprodukten wie Shampoo, Duschgel oder Zahnpasta benutzt werden, fallen unter die Kategorie „Chemikalien“ und werden nicht nur im Bereich der Kosmetika eingesetzt – und bei den Chemikalien gilt nach wie vor, dass diese vor Verwendung getestet werden müssen. Das bedeutet, dass die Tierversuche weitergehen.

Wir betreiben immer noch sehr aktiv Schadensbegrenzung und klären so viele Verbraucher wie möglich über die Tatsachen auf. Denn die Medien haben das Versuchsverbot so dargestellt, als dürfte man seit dem 11.3.2013 bedenkenlos wieder die Produkte der tierquälenden Konzerne kaufen.

Bitte helft uns mit, die Tatsache über die immer noch weitergehenden Tierversuche zu verbreiten. Es ist wichtig, dass die Verbraucher aufgeklärt werden – und nicht wieder beginnen, die grausamen Tierversuche unwissentlich zu unterstützen.

Welche Produkte immer noch in Zusammenhang mit Tierversuchen stehen und welche Alternativen es gibt, seht ihr in unserer Datenbank: www.wermachtwas.info