Ein sogenanntes „Argument“ der HardcoreFleischesser…inzwischen nennen sie sich ja „Anti-Veganer“ ist ja, dass Veganer ja lächerlich und bigott seien, weil sie Würstchen, Burger oder Schnitzel nachahmen….und somit beweisen würden, dass sie ja nicht wirklich auf Fleisch verzichten könnten. Hm.
Zuerst das Vorwort: Veganer essen nicht den ganzen Tag Fleischersatzprodukte, sondern in erster Linie Gemüse, Getreide, Obst, Hülsenfrüchte, Nüsse und andere leckere Dinge. Die Vielfalt, die sich daraus ergibt, ist schier unendlich.

Weiter im Text:
Erstens: Gähn.
Zweitens: Schwachsinn. Wir verzichten nicht, wir vermeiden.
Drittens: Die Form eines „Klopses“, nennen wir ihn nun Bratling, Hamburger, Frikadelle oder Küchle, ist nunmal die Form, die man bekommt, wenn man eine Masse zubereitet, und sie auf weiterverarbeitbare, praktikable und vor allem portionierbare Grösse bringt. Das wird dann entweder ne Kugel, ein Fladen oder ein Bratling. Sollen wir jetzt neue, komplizierte, am besten polygone oder total amorphe Formen erfinden, um unserer Burger ganz klar vom Whopper abzugrenzen? Was ist denn das für ein haltloser Quatsch?
Und zum Thema Schnitzel: Wikipedia´s Etymologie:
Das Wort Schnitzel leitet sich als Diminutiv snitzel von mittelhochdeutschen Wort sniz für „Schnitt“ ab.
Which means: Alles, was man schneiden kann. Also auch Kohlrabi, Sellerie oder Kürbis. Und fürs Panieren muss ich mich hoffentlich nicht extra entschuldigen.
Und last but not least: Auf die Wurst erhebt der Carnistische Hohe Rat hoffentlich keine Copyright-Gebühren….denn die drücken wir uns alle täglich aus dem Kreuz.

Fazit mal wieder: One Finger, Two Words.