Zu Besuch in einer Schlachtfabrik

 

AnimalsUniteds Foto.

Die GRILLSAISON hat begonnen…“Aus Lautsprechern klingt Panflötenmusik, die Tiere sollen sich entspannen. Im Boden steckt eine Fußbodenheizung…Am Ende der Steigung wartet der CO₂-Aufzug auf sie, dann kommen ihre letzten Sekunden, bevor aus ihnen Minutensteaks werden, Nackenkoteletts oder Filetstücke…In der CO₂-Grube wird es bis zu 25 Sekunden sehr unangenehm für die Schweine. Das Kohlendioxid wird auf ihren Schleimhäuten zu Kohlensäure, und die brennt. Besonders im hochempfindlichen Rüssel…Viele Tiere quieken, strecken die Schnauzen nach oben. Sie atmen heftig, um das Kohlendioxid aus dem Körper zu bekommen, das ihr Blut sauer macht. Vergeblich…Den Bewusstlosen rammt ein Arbeiter einen Metallhaken, der an einer Schiene über seinem Kopf läuft, durch das Bein. Der Haken fährt weiter, zieht das Schwein hoch, Kopf nach unten, es prallt gegen eine Metallplatte und landet bei seinen Henkern…An jedem Karussell steht ein Arbeiter: der Stecher. Er rammt jedem Tier eines der Messer in die Blutgefäße am Herz. Durch den Schlauch blutet das Schwein aus…Die Zahl der Schweine, die trotz aller Betäubungsversuche noch wach sind, wenn sie gestochen werden…pro Jahr in Deutschland wären das Zehntausende Tiere…Sie durchtrennen den Nacken des Schweines, der Kopf klappt nach unten ab, dunkles Blut rinnt aus dem Genick über Stirn und Schnauze, tropft in Trichter. Das wird Blutwurst…Die Grillsaison hat begonnen. Die Bänder in der Schlachtfabrik laufen auf Volllast.“

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