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Wenn Tiere leiden, sehen wir nicht weg. Wir bekämpfen und machen öffentlich was man ihnen antut.

Dabei ist die Kamera unser mächtigstes Werkzeug im Einsatz für Tierrechte, gegen Tierqual und Tierausbeutung!

Was wir tun

Dokumentation
Wir dokumentieren die Zustände in der industriellen Tierhaltung und geben unsere Fotos, Videos und sonstigen Rechercheegebnisse an die Medien weiter. Mit unseren Bildern wollen wir die VerbraucherInnen aufklären und zeigen, 
unter welchen schrecklichen Bedingungen Tiere in deutschen Massentierhaltungen leiden müssen.

Privatpersonen, Züchter und Händler halten Tiere nicht selten unter grausamen Umständen. Oder sie quälen bzw. vernachlässigen sie. Auch dagegen gehen wir vor, filmen und fotografieren das Unrecht und versuchen, dieses Tierleid zu beenden. Wir schalten die Behörden ein und übergeben ihnen unser Beweismaterial und tun alles um die Tiere aus diesen Haltungen rauszuholen!

Wer Tiere quält oder kommerziell ausbeutet, scheut nichts mehr als die Öffentlichkeit. Daher ist die Kamera unsere wichtigste, mächtigste Waffe im Kampf gegen das menschengemachte Tierelend in dieser Welt.

Aufklären
Wir halten Vorträge, machen Infostände, informieren die Presse und stehen immer allen Interessierten Rede und Antwort. Nicht selten stoßen wir dabei auf verwunderte Menschen, die z. B. davon ausgehen, dass es in Deutschland keine Käfighaltung für sog. Legehennen mehr gibt / dass es verboten ist, ein 110 kg schweres Schwein auf nur 0,75 Quadratmetern zu halten / dass Kälber nach der Geburt bei ihren Müttern bleiben / dass es den Tieren in der Biolandwirtschaft bedeutend besser geht. Natürlich können wir nicht davon ausgehen, dass jeder daraus die selben Konsequenzen zieht wie wir. Aber wir freuen uns über jeden Menschen, der vielleicht sein Konsumverhalten überdenkt oder einfach ein wenig sensibler für die Sache der Tiere wird.

Tiere retten
Wann immer es geht retten wir Tiere und suchen ein Zuhause für sie. Hunde, Katzen, Pferde, Hühner, Enten… Leider immer in dem Bewusstsein, dass es letztlich nur wenige waren, dass wir bei vielen Rettungseinsätzen hunderte oder tausende Leidensgenossen zurücklassen mussten und dass es uns niemals gelingen wird, alle zu retten. Trotzdem machen wir weiter – denn jedes Leben zählt.



Der nächste TV-Beitrag mit uns: hundkatzemaus auf VOX

Samstag, 05.11.2016 // 18 Uhr

Veranstaltung – damit ihr den Termin nicht vergesst:
https://www.facebook.com/events/1136672253090993/


+++ Undercover-Recherchen in Deutschland +++ ProSieben Beitrag nun online +++ Einsatz der tierretter.de dokumentiert +++

„Kampf gegen Massentierhaltung

Selbstjustiz oder Gerechtigkeit? Thilo begleitet eine Tierschützer-Aktion irgendwo in Süddeutschland. Was genau passiert, erfährt er erst mitten in der Nacht auf einem Autobahnparkplatz. Gestecktes Ziel: Die Missstände in der Tierhaltung aufdecken, die laut Tierrechtlern selbst bei Freilandhaltung auftreten.“

ProSieben-Beitrag:
http://www.prosieben.de/…/12-kampf-gegen-massentierhaltung-…

ARIWA – Animal Rights Watch e.V. Recherche-Archiv:
http://www.ariwa.org/aktivi…/aufgedeckt/recherchearchiv.html

Uncovered – mit Thilo Mischke – Kampf gegen Massentierhaltung

Selbstjustiz oder Gerechtigkeit? Thilo begleitet eine Tierschützer-Aktion irgendwo in Süddeutschland. Was genau passiert, erfährt er erst mitten in…prosieben.de


Diese Schweinezucht wird nach Einsatz von Tierschützer geschlossen.

Diese Schweinezucht wird nach Einsatz von Tierschützer geschlossen.

Ein alter Schweinestall in Niedersachsen wurde den Tierschützern gemeldet, es herrschen dort katastrophale Zustände. Es gibt Verletzungsgefahr für die Tiere, es gibt keine ausreichende Trinkwasserversorgung, davon man abgesehen dass die Schweine (Zuchtsauen) in viel zu kleinen Boxen gehalten werden.
Dieser alte Schweinestall hält kaum eine gesetzliche Mindestanforderungen die Tiere werden in diesen Zuständen gehalten.
Leider ist diese Art von Tierhaltung in Deutschland nicht grundsätzlich verboten.

Doch in diesem Fall wurden die Behörden verständigt. Danke an die Tierschützer die den Schweinen ein besseres Leben ermöglichen.


BODENHALTUNG IN NRW – Katastrophale Zustände

Stroh, lichtdurchflutete Ställe, glückliche Hühner? Wie sieht eine „Bodenhaltung“ von Legehennen wirklich aus?

Das Team von tierretter.de recherchierte in einer Bodenhaltungsanlage in Nordrhein-Westfalen. Die Zustände, die sie dort vorfanden, haben nichts mit den beschönigten Bildern der Industrie gemeinsam.

Bodenhaltung ist die meist verbreitetste Haltungsform für Legehennen in Deutschland. Grund genug für unser Recherchenteam, einen Blick hinter die Kulissen dieser Produktionsform zu wagen. tierretter.de hat im November 2014 mehrfach in einer großen Bodenhaltungsanlage in Nordrhein-Westfalen recherchiert, um das Leid der Legehennen für Eier aus Bodenhaltung zu dokumentieren. Was unsere Aktivisten dort vorgefunden haben ist Tierquälerei im höchsten Maße und sicherlich nicht das, was sich Verbraucher unter dem beschönigendem Begriff Bodenhaltung vorstellen.

Hühner werden für die sogenannte bäuerliche Bodenhaltung zu Abertausenden in enge Hallen eingepfercht. Der Tatort dieser Recherche macht dabei keine Ausnahme. Sechs riesige Gebäude – von außen kaum als Tierhaltung zu identifizieren, wenn man die speziellen Merkmale nicht kennt. Zum Glück sind unsere Ermittler erfahren und konnten die Anlage bereits auf dem Luftbild als Produktionsstätte für Eier erkennen, um die Entscheidung zu treffen, sich diesen Ort genauer anzuschauen. Wir kommen in der Nacht, damit uns niemand sieht, denn das, was unsere Ermittler finden, ist nicht für die Augen der Öffentlichkeit gedacht.

Mehr Informationen:
http://bit.ly/1ItIWcM


Tierqual ohne Ende – Nerzfarm Rahden

Nerzfarm in Rahden ist die letzte aktive Pelztierfarm in Nordrhein-Westfalen. Tausende Nerze leiden in kleinen Drahtkäfigen direkt über ihren Exkrementen.


 

Hier ein Mitschnitt des TV-Beitrags unserer Recherche zur offensichtlichen Animal-Hoarderin Barbara B.

Barbara Bennefeld + Conny Peters (Animals Hope ex Wehrbleck) – der erbarmungslose Ungnadenhof in CLZ
Originalfernsehbericht RTL über Sicherstellung der Bevern-Katzen und Beschlagnahme vom 18.06.2015
Nicht beschlagnahmt wurden die Barbara Bennefeld zuzuordnenden Ziegen, da diese bei der Tierseuchenkasse auf Conny Peters angemeldet sind. Derzeit bestreitet Conny Peters Besitzerin der Ziegen zu sein.Weiter wurde der weisse Bullterrier, der sich in den Räumlichkeiten der BB aufhielt nicht beschlagnahmt, da dieser ebenfalls auf Conny Peters angemeldet ist.
Der Waschbär, der beschlagnahmt wurde litt offenbar an einem Isolationstrauma und schien sich aufgegeben zu haben. Nachdem er aus der Box in ein Freigehege gesetzt wurde, verwandelte der kleine Kerl sich angesichts von Licht, frischer Luft, Wasser, Futter, blitzartig und kehrte ins Leben zurück.Er wurde mittlerweile in die Freiheit entlassen.
Der Graupapagei zeigte anfangs traumatische Verhaltensstörungen.Sobald ein Mensch seinen Raum betrat, fing er an panisch zu schreien, die ersten 2 Tage traute er sich nur auf dem Boden seiner Voliere zu leben.Mittlerweile hat er ein Zuhause bei erfahrenen Papageienhalterin gefunden und befindet sich auf dem Weg zurück in ein Vogelleben.
Die komplett verwahrloste und verfettete ältere Golden Retriever-Hündin befindet auf einer Pflegestelle bei einer älteren Dame.Auch diese Hündin findet langsam ins Leben zurück.
Eine AmStaff-Hündin, die angeblich total unverträglich sein soll, befindet sich auf einer Pflegestelle mit Aussicht auf Zuhause, wenn sie lernt, den dort lebenden Rüden zu akzeptieren. Bisher läuft die sehr vorsichtig verantwortlich gehandhabte Kennenlernphase gut. Wir drücken der Listi-Lady die Daumen.
2 Stuten der Herde sind verdächtig rundlich. Sie werden auf Trächtigkeit untersucht. Die Pferde sind teils wild und kaum menschenbezogen. Einige der Tiere jedoch geniessen die nun vorhandene konstante Betreuung und Pflege und machen gute Fortschritte. Eine normale Fütterungsweise kennen die Tiere überhaupt nicht. Um Koliken zu vermeiden findet eine vorsichtige Ernährungsumstellung statt, damit den Tieren endlich fälliger Weidegang ermöglicht werden kann.Die Hufe einiger Tiere waren in desolatem Zustand.
Das in der Klinik aufgefundene schwer verletzte Pferd ist auf dem Weg der Besserung, die Box durfte nun vergrössert werden und wenn es weiter gut läuft, wird die Boxenruhe in einer Woche aufgehoben.Momentan geht man noch davon aus, dass das Pferd aufgrund der erlittenen Verletzung nicht wieder voll belastungsfähig sein wird.


Niedersachsen. Ein alter Schweinestall wird uns anonym gemeldet. Dort soll es nicht mit rechten Dingen zugehen. Der unbekannte Informant ist sich nicht einmal sicher, ob die Behörden den Stall überhaupt kennen. Die beigefügten Fotos lassen nichts Gutes erahnen: Schweine in Einzelbuchten, ein Schlauch auf dem Boden und scheinbar keine ständige Trinkwasserversorgung.

Das Leben der Tiere ist die Hölle, dass wissen wir auch ohne genauere Kenntnisse über den Stall. Egal ob sich der Farmer im Rahmen des Gesetzes bewegt oder nicht, Schweinehaltung hat mit Tiergerechtigkeit nichts zu tun. Das ganze Leben über den eigenen Exkrementen, Langeweile, Kannibalismus und unbeschreibliche Enge… Das alles ist legale Praxis in Deutschland. Man darf Zuchtsauen, und um die scheint es im aktuellen Fall zu gehen, sogar in Käfige sperren, in denen sie sich nicht einmal umdrehen können. Etwa die Hälfte ihres Daseins verbringen diese Tiere in den körperengen Gefängnissen. Völlig legal und weitestgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit. Schweinehaltung in Deutschland ist unsagbar grausam. Nur noch etwas grausamer ist es, wenn die Farmer nicht einmal die Mindestanforderungen einhalten. Und das passiert öfter, als die meisten Verbraucher denken.

So auch im aktuellen Fall. Kaum haben wir den Stall betreten ist klar: Entweder hat der Amtstierarzt dieses Elend noch nie gesehen oder er hat ganz gewaltig die Augen zugedrückt. Die Gitterbuchten sind teilweise völlig verbogen. Überall sind scharfe, rostige Kanten, die ein enormes Verletzungsrisiko darstellen. Zwischen 56-60 cm breit sind die engen Käfige, während die Schweine bis zu 90 cm hoch sind. Die Tiere müssen in seitlicher Lage die Beine von sich strecken können. So zumindest sieht es das Gesetz vor. Hier ist das völlig unmöglich. Es sei denn, sie strecken die Gliedmaßen in die Nachbarbucht. Aber auch da liegt eine Sau, und auch die leidet unter enormem Platzmangel. In einer Gruppenbucht, die ebenfalls nicht den Mindestmaßen entspricht, ist eine ganze Spalte herausgebrochen. Schweine könnten dort mit den Beinen hinein geraten und sich die Knochen brechen. Im Stall ist es stockdunkel, obwohl selbst in der Ruhephase so viel Licht vorhanden sein muss, dass die Tiere sich orientieren können. Und am Tag kommt durch die völlig verdreckten Fenster ebenfalls so gut wie kein Tageslicht. Auch das ist unzulässig, wenn wie hier keine künstliche Beleuchtung eingeschaltet wird. Das Güllebecken auf der linken Seite des Stalls ist komplett voll. Die Gülle kommt von unten bereits hoch, so dass ein großer Teil der Schweine in den eigenen Exkrementen liegen muss. Vorgeschriebene Beschäftigungsmöglichkeiten fehlen ganz. Überall sind Fliegen, die den Schweinen das Leben nicht gerade angenehmer machen. Das Fehlen einer Trinkwasserversorgung sollte dazu führen, dass der Stall, der ohnehin marode und völlig heruntergekommen ist, geschlossen wird. Zwar bekommen die Tiere Wasser, aber eben nur dann, wenn es der Farmer ihnen mit einem Schlauch in die Tröge füllt. Hat ein Schwein dann vielleicht in der Nacht Durst, muss es warten, bis der Tierhalter am nächsten Tag kommt.

Das zuständige Veterinäramt in Diepholz hat unsere Informationen über die Zustände dankbar entgegengenommen. Zum weiteren Verlauf darf man uns aber aus datenschutzrechtlichen Gründen nichts sagen. Wir wollen trotzdem mehr erfahren und suchen deshalb den verantwortlichen Farmer auf um ihn zur Rede zu stellen. Von ihm erfahren wir dann auch, dass er den Stall auf Anordnung der Behörde umgehend schließen muss.

Schwein gehabt? Sicher nicht. Denn bestenfalls kommen die Tiere in eine legale, aber wie bereits erwähnt, ebenfalls tierquälerische Haltung. Selbst die Einzelbucht kann unser Einsatz den Tieren nicht ersparen. Schlimmstenfalls werden sie geschlachtet, weil kein Platz für sie vorhanden ist. Auf die Blumenwiese kommen sie definitiv nicht. Wir können die Tiere nicht retten, auch wenn wir uns nichts mehr als das wünschen. Aber wir haben wieder einmal dokumentiert, unter welchen schrecklichen Bedingungen Tiere in Deutschland gehalten werden. Diese und tausende weitere Dokumentationen helfen vielleicht wirklich. Denn wenn der Verbraucher irgendwann Fleisch links liegen lässt, muss auch kein Schwein mehr für die Fleischproduktion leiden.

UPDATE:

Um sicherzugehen, dass der Stall auch wirklich nicht mehr benutzt werden darf, haben wir kürzlich eine Nachkontrolle durchgeführt. Das Ergebnis seht ihr unten: Der Stall ist wirklich leer und kein Schwein muss hier je wieder leiden.

Alle Infos zu dieser Recherche:
http://bit.ly/19DVz6E


 

 

Erinnert Ihr euch noch an die Schweinezucht, die nach unserem Einsatz geschlossen wurde?
Wir waren kürzlich nochmal vor Ort, um zu überprüfen, ob sich wirklich keine Tiere mehr in den illegalen Stallungen befinden. Das Ergebnis sehr ihr auf dem Bild: Der Stall ist tatsächlich verlassen!

Hier noch einmal der Link zu dem Video der Recherche, in dem ihr seht, wie es vorher in dem Stall aussah:

Weitere Infos auf unserer Homepage:

http://tierretter.de/portfolio/schweinezucht-kabeleins/