Stop Vivisection

 

Spenden:

 

http://www.stopvivisection.net/

https://www.facebook.com/stopvivi?fref=photo

 

Stop Vivisection ist eine Tierrechtskampagne im deutschsprachigen Raum, welche sich für ein Ende der Tierversuchstransporte von Air France-KLM einsetzt. Unsere Plattform vereint die Zusammenarbeit von rund fünfzig Organisationen, Vereinen und Gruppen.

Mit einem aktiven Widerstand gegen Tierversuche sieht sich die Kampagne als Teil des internationalen Gateway to Hell Netzwerks, welches quer über den Globus verteilt repräsentiert wird. Gemeinsam protestieren wir gegen Transportunternehmen, welche Tierversuchslabore beliefern. Durch eine breite Vielfalt an Aktionsformen legen wir den öffentlichen Druck auf die Profiteure, welche an dem Leid der Tiere mitverdienen.

Unsere  Strategie

Der Kern der Stop Vivisection-Kampagne beruht auf einer ausgefeilten Taktik, welche sich auf einen Schwachpunkt der Tierversuchsindustrie konzentriert. Fluggesellschaften wie Air France-KLM sind das Bindeglied zwischen Zuchtfarmen und Versuchslaboren. Für die Logistik der Pharmakonzerne sind die Transporte auf dem Luftweg von entscheidender Bedeutung, da besonders Primaten nicht oder nur sehr eingeschränkt vor Ort gezüchtet werden können. Andere Tiere, wie etwa die rasant steigende Zahl genmanipulierter Mäuse und Ratten sind oftmals nur bei den Unternehmen verfügbar, die über ein Patent auf ihre Züchtung verfügen.  Bei diesen Individuen werden über Generationen bestimmte Veränderungen in den DNA gezüchtet, sodass sie für bestimmte Experimente maßgeschneidert sind. Zuchtbetriebe für genetisch veränderte Versuchstiere existieren quer über den Globus verteilt, der Transport über den Luftweg ist unausweichlich. Wenn diese Tiere nicht mehr effizient transportiert werden können,  wären zahlreiche Experimente schlichtweg nicht mehr durchführbar.
Viele der sogenannten Versuchstiere werden in speziellen Farmen gezüchtet und im Fall von Primaten teils noch immer in der Wildnis gefangen. Die Affen werden aus Ländern wie China, Mauritius und Vietnam importiert.  Mittels einem andauernden Druck internationaler Tierrechtskampagnen kann auch diese Brücke der Fluggesellschaften gekappt werden, die Labore  könnten ab diesem Zeitpunkt keine Tiere mehr beziehen.

Sobald einzelne Airlines nicht mehr gewillt sind diesen Handel weiter zu betreiben, kann dies auch heißen, dass ganze Zuchtfarmen durch diesen Schritt schließen müssten. Die Zahl der beteiligten Flugunternehmen lichtet sich von Jahr zu Jahr, siehe Erfolge.
Versuchstiertransporte sind schmutzig, sie bringen nur Ärger mit sich und beschädigen das Image der Fluggesellschaften. Regelmäßig sterben Tiere bereits in den engen Transportboxen auf dem Weg in die Versuchslabore. Die Zeit ist reif für ein Ende von Tierversuchen!

Bild Unser  Selbstverständnis

Wir sind ein freier Zusammenschluss verschiedener Gruppen und Einzelpersonen und sehen uns mit der Kampagne als Teil der Tierrechts- und Tierbefreiungsbewegung, die sich gegen die Be- und Vernutzung von Tieren im Allgemeinen stellt.

Im Rahmen der Air France-KLM–Kampagne beschäftigen wir uns im Speziellen mit der Degradierung von Tieren zu Versuchsobjekten. In Form kreativer Aktionen, Demonstrationen und Informations-
veranstaltungen möchten wir den globalen Handel mit sogenannten Versuchstieren, der untrennbar mit vermeidbarer Gewalt an fühlenden Lebewesen verbunden ist, überwinden.

Die Stop Vivisection-Kampagne ermutigt dazu, die Fluggesellschaften anzurufen, Briefe und E-Mails zu schreiben – um den Druck auf die Unternehmen stetig wachsen zu lassen.

Wir arbeiten mit der internationalen Bewegung gegen Versuchstiertransporte und ihrer englischsprachigen Plattform Gateway to Hell zusammen. Dabei setzen wir uns für eine tierversuchsfreie Pharmaindustrie und Wissenschaft ein. Uns vereint das Bestreben für eine Welt frei von Ausbeutung menschlicher wie nichtmenschlicher Tiere und des Planeten.
Tierbefreiung

Tierbefreiung – was ist das? „Der Begriff der Tierbefreiung ist doppeldeutig. Zum einen ist damit die konkrete Handlung gemeint, tierliche Individuen vor der gesellschaftlich organisierten und institutionalisierten Tötung zu bewahren, in dem man sie aus Käfigen, Versuchslaboren oder Ställen befreit. Zum anderen steht der Begriff Tierbefreiung aber auch für die Befreiung aller Tiere und damit für ein gesellschaftliches Verhältnis zur Natur, in welchem die gesellschaftlich vermittelte Gewalt an Tieren als Ganzes überwunden ist. Eine solche befreite Gesellschaft herbeizuführen, ist das eigentliche Ziel der Tierbefreiungsbewegung.“


Grandios!

Soeben hatten wir noch eine Protestaktion gegen die Tierversuchstransporte von Brussels Airlines erstellt und schon gibt es einen Erfolg zu verbuchen!

Brussels Airlines hat blitzschnell auf die Proteste reagiert und ist heute aus den Tierversuchstransporten von Hunden und Katzen ausgestiegen!

Weitere Infos zu der Nachricht:
http://on.fb.me/1BsvqOH (englischsprachig)

Infos zu Brussels Airlines hatten wir hier zusammengetragen:
www.bit.ly/1FWB8yz


 

Verbot von Tierversuchen vorerst abgelehnt – RTL.de Gegner von Tierversuchen sind mit einer europäischen Bürgerinitiative bei der EU-Kommission gescheitert. Bei der Initiative ‚Stop Vivisection‘ hatten … rtl.de

EU-Kommission lehnt Europäische Initiative gegen Tierversuche ab…. 1,2 Millionen Unterschriften hatten Tierversuchsgegner gesammelt, um den Einsatz von Tieren in der Forschung zu stoppen – vergebens. Für die EU-Kommission wäre ein vollständiges Verbot von Forschungsarbeiten mit Tieren verfrüht.


 

Tierversuchslabor geschlossen!

ForscherInnen bohrten lebenden Katzen Löcher in den Schädel und quälten sie monatelang – das hat nun ein Ende! Das Tierversuchslabor der Universität Wisconsin-Madison, USA, in dem dutzende Katzen umkamen, wurde dicht gemacht.

Die verbleibenden vier Katzen des Labors konnten erfolgreich vermittelt werden. Hier findet ihr weitere Hintergrundinfos zu der guten Nachricht: www.bit.ly/1BmjrVH und www.bit.ly/1zEYt6m.

Auch Air France-KLM fliegt Katzen in den Tod! Lasst uns die Transporte stoppen: www.tierversuchestoppen.de/air-france-klm


Erfolg! Japan Airlines stoppt Tierversuchstransporte von Affen

1/6/2015

Bild Die Fluggesellschaft Japan Airlines beendet den Transport von Affen an Tierversuchslabore. Zuvor wurde bekannt, dass das Unternehmen Primaten aus Indonesien und Philippinen nach Japan geliefert hat. Ohne die vehementen Proteste gegen das blutige Transportgeschäft wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen.

Das Unternehmen Japan Airlines (JAL) hat dem immensen Druck nicht standhalten können. Ebenso wie zahlreiche weitere Fluggesellschaften hat Japan Airlines auf die Proteste reagiert und sich selbst ein Verbot für Tierversuchstransporte von Affen auferlegt. Das ist einem Schreiben von Japan Airlines an Peta USA zu entnehmen. Darin gibt das Unternehmen an weder aktuell noch in Zukunft Primaten an Tierversuchslabore oder an deren Lieferanten zu transportieren.  Am 22. Mai  2015 hatte die Organisation Cruelty Free International aufgedeckt, dass Japan Airlines im Jahr 2014 Affen an die Tierversuchsindustrie geliefert hat. Die Tiere wurden aus Indonesien zu CLEA Japan, Inc. geliefert, einem Zucht- und Lieferunternehmen für Versuchstiere.

Darüber hinaus berichtete ein Fachmagazin der Tierversuchsindustrie über die Transporte von Affen. In dem Artikel ging hervor, dass Japan Airlines stark in den Versuchstierhandel von Philippinen nach Japan involviert ist. Daraufhin trat Peta USA und Peta Asia-Pacific mit der Airline in Kontakt. Offensichtlich fürchtete JAL eine groß angelegte Kampagne und zog letztendlich die Reißleine.


 

 

Ein Grund zur Freude

Seit heute ist die Mazor Farm, eine Zuchtanlage für Tierversuchszwecke in Israel, endgültig geschlossen! Die israelische Regierung hatte nach vehementen Protesten den Export von wild gefangenen Affen verboten – dies bedeutete das Ende für die Zuchtanlage.

Auch die restlichen 560 Affen der Mazor Farm sind gerettet und kommen nun in sichere Lebensräume. Somit werden insgesamt 1550 Primaten aus Israel vor einem grausamen Tod in US-amerikanischen Tierversuchslaboren bewahrt.