Peek & Cloppenburg – Versprechen gebrochen

Düsseldorf, 28. November 2014: Versprechen gebrochen: Mit Kunstblut beschmierte, leicht bekleidete „Bunnies“ machten heute – dem internationalen „Fur Free Friday“ – in Düsseldorf auf das Tierleid hinter dem von Peek & Cloppenburg Düsseldorf KG (trotz gegenteiliger Aussagen) erneut verkauften Kaninchenpelz aufmerksam. Mit der Aktion protestierten Unterstützer von uns auf der Königsallee am Tritonenbrunnen unweit des Modeunternehmens um 14:30 Uhr gegen Tiermord für Pelzmode. Unsere Aktivisten hatten zuvor bei Pelzkontrollen in mehreren P & C-Filialen Kleidungsstücke mit Kaninchenpelz entdeckt – Parkas der Marke Woolrich und Peuterey sowie Loop-Schals von Marc Cain – obwohl die Geschäftsführung im Sommer 2006 bekannt geben ließ, keine Echtpelzprodukte mehr einzukaufen. Wir appellieren an Verbraucher und Unternehmen, vom Einkauf jeglicher Pelzprodukte abzusehen.
„Kaninchen für Pelzkrägen oder Schals zu quälen und zu töten ist ein Verbrechen“, kritisiert Frank Schmidt, Fachreferent für Tiere in der Bekleidungsindustrie bei PETA Deutschland e.V. „Die überwältigende Mehrheit der Deutschen lehnt das Tierqualprodukt Pelz entschieden ab. Trotz gegebenem Versprechen wieder Kaninchenpelz ins Sortiment aufzunehmen – damit begeht Peek & Cloppenburg einen groben Vertrauensbruch an den Kunden.“

Trotz mehrfacher Beschwerde durch uns und enttäuschter Kunden weigert sich Peek & Cloppenburg, eine Stellungnahme abzugeben. Wir haben deshalb eine Online-Petition ins Leben gerufen, über die Verbraucher der Geschäftsleitung ihre Meinung zu Pelz mitteilen können.

www.PETA.de/PelzundCloppenburg