PCAS Ungarische Hundehilfe

Vermittlung und Spenden:

 

http://www.pcas-hundehilfe.de

https://www.facebook.com/pcas.hundehilfe.ungarn?fref=ts

PCAS ist ein ungarischer Tierschutzverein, der Hunden aus Tötungsstationen und Straßenhunden hilft, ein neues Zuhause zu finden.

 PCAS ist ein ungarischer Tierschutzverein, der im Jahr 2000 von Betty Vidra in Nyíregyháza gegründet wurde. Konzentrierte man sich die ersten 10 Jahre vornehmlich auf die Etablierung vor Ort, liegt der Fokus heute in der Kooperation mit Tötungsstationen, Auffanglagern, Tierheimen und Privatpersonen im Komitat (dt./schw.: Bundesland/Kanton) Szabolcs-Szatmár-Bereg und darüber hinaus.

Bestand PCAS 2012 noch aus einer Handvoll Tierschützern in Ungarn und Helfern im deutschsprachigen Raum, freuen wir uns heute über ein fast 40-köpfiges Team, das sich ehrenamtlich im Tierschutz engagiert.

Facebook Galerie Das sind wir

2010 hat PCAS die Kooperation mit der Tötungsstation in Nyíregyháza erreicht, wo in dem Jahr offiziell noch 345 Hunde getötet wurden. Seither tötet diese Einrichtung eigenen Angaben zufolge nicht mehr. 2012 folgte die Zusammenarbeit mit der Tötungsstation Nyírbátor und die Jahre danach Tiszarád und Hajdúnánás. Trotz unserer ununterbrochenen Hilfe in den zuletzt genannten, gehen diese Einrichtungen ihrer Bestimmung bei Bedarf nach. Stand Mitte Januar 2015 suchen über uns aus Nyíregyháza und Nyírbátor 114 Hunde ein Zuhause, in Tiszarád 44, in Hajdúnánás 21, in Újfehértó 6.

Unsere Kooperationsverträge mit den Städten sehen vor, dass wir ein min. wöchentliches Zugangsrecht zu den Einrichtungen erhalten, um die Hunde zu fotografieren und so über Facebook auf ihr Schicksal aufmerksam machen können.

Durch die Aufklärungsarbeit in Ungarn selbst, z. B. auf Stadtfesten, PCAS-Flohmärkten, in Schulen etc., wird der Verein auch immer öfter von Privatpersonen gerufen, die ausgesetzte oder verletzte Hunde gefunden haben, auf Misshandlungen aufmerksam machen oder selbst ihr Tier abgeben möchten/müssen.

 Wir vermitteln unsere Hunde nach Deutschland, Österreich und die Schweiz. Hat ein Hund nach Ablauf seiner Quarantänefrist noch keinen Platz und die Tötung ist voll, versuchen wir ihn auf einem unserer Notplätze vor Ort unterzubringen. Deren Kapazität ist allerdings permanent ausgeschöpft oder sogar überlastet. Drohen keine auslastungsbedingten Tötungen, kann es passieren, dass der Hund mehrere Wochen oder Monate non-stop in diesem Kennel sitzt – eben bis zur rettenden Anfrage und Vermittlung.

Unser kurzfristiges Ziel ist die Errichtung von kleinen Auffanglagern, mit einem Angestellten, zur Entlastung unserer ungarischen Kollegen.

Mittelfristig verfolgen wir Präventionsprogramme, die es ermöglichen, dass Hundebesitzer in dieser Region ihren Hund zum Chippen, Impfen und Kastrieren in die Klinik bringen. Leider versteht die für den Tierschutz „problematische“ Bevölkerung diesen notwendigen Schritt noch nicht, was uns langfristig weiter beschäftigen und fordern wird.

Wenn die Gründerin von PCAS in die Zukunft sieht, sieht sie v. a. ein Rehabilitionszentrum für Hunde. Für die Hunde mit physischen und psychischen Problemen. Aber bis dahin wartet noch viel Arbeit auf uns.

 TRACES Transport

Unsere Hunde werden im Herkunftsland Ungarn von einem Amtstierarzt untersucht. Dieser bescheinigt im europäischen, elektronischen Meldesystem TRACES die Gesundheit der Tiere mit dem TRACES-Zeugnis. Damit sind die Behörden des Ziellandes über die Einfuhr informiert. Das gedruckte Zeugnis begleitet unsere Hunde bei der Einreise und wird Ihnen zusammen mit den Papieren übergeben.

Transportniveau

Unsere Schützlinge reisen in einem Renault-Transporter mit 16 fest installierten Boxen. Das Fahrzeug verfügt über eine Klimavollautomatik, sogar im Standbetrieb. Die Hunde werden während der Fahrt getränkt und gefüttert, als dass sie nach einer bestimmten Kilometerzahl auch kurz ausgeführt werden. Die Routenplanung sieht vor, dass eine Gesamtlänge von 4.000 Kilometern nicht überschritten wird.
Unser Fahrer fährt seit Jahren für uns und ist immer in Begleitung eines Zusatzfahrers, so dass der Transport durchfahren kann. Hiervon profitieren wieder die Hunde: Im Durchschnitt ist die Fellnase in weniger als 20 Stunden im neuen Zuhause. Das Online-GPS-System ermöglicht PCAS, die Wartenden per SMS-Ticker über die aktuelle Reisezeit auf dem Laufenden zu halten. Zu guter Letzt sind wir stolz auf 1.000.000 unfallfreie Kilometer und freuen uns auf die nächsten!

Vor- und Nachkontrollen

PCAS führt im Zuge seiner Vermittlung Vor- und Nachkontrollen durch. Als einer der ersten Vereine schließt PCAS Vertraulichkeitsvereinbarungen mit seinen Kontrolleuren, damit die Daten zukünftiger Hundebesitzer geschützt sind und wir Datenmissbrauch vorbeugen.

Schutzvertrag

PCAS vermittelt seine Hunde nur mit Entrichtung einer Schutzgebühr und dem Schließen eines Schutzvertrages.

„Mittelmeerkrankheiten“

PCAS weiß, dass jeder einen Hund möchte, der möglichst gesund, frei von Erbkrankheiten oder anderen Mängeln ist und bietet eine Reihe von Voruntersuchungen in Ungarn an.

Impfschutz

PCAS impft seit über einem Jahr auch die Kombiimpfung, die für die Einfuhr von Hunden nicht vorgeschrieben ist, und zeigt damit Verantwortungsbewusstsein gegenüber Hunden im Inland.

PCAS – Ein Verein mit Herz

…und Verstand. Nicht nur die persönliche, individuelle Beratung unserer Interessenten liegt uns am Herzen. Wir geben Ihnen vor Einzug des Schützlings wertvolle Informationen für einen gelungenen Start und sind auch darüber hinaus für Sie da.