News zur (Stich)Wahl am 16.11.14 in Rumänien:

 

Iohannis: Mit Euthanasie nicht einverstanden

Klaus Iohnannis, despre EUTANASIEREA câinilor comunitari

Der zukünftige Präsident Rumäniens, Klaus Iohannis, sagte, er sei nicht einverstanden mit der Tötung von Strassenhunden.

“Ich bin nicht einverstanden mit der massiven Tötung von Strassenhunden. Euthanasie ist vielleicht eine Lösung für kranke und behinderte Hunde. Ich denke wir sollten die Gesetze daraufhin überprüfen und abändern, daß sie nur noch für aggressive Hunde gelten, denn die gibt es. Aber als allgemeine Methode finde ich es barbarisch. Wenn wir von der Gesetzgebung sprechen, wäre es von Vorteil, detaillierte Gesetze zu haben, denn jede Stadt hat ihre Besonderheiten, ” sagte Klaus Iohannis in einer Pressekonferenz, so Dcnews.ro.

 

Zahlreichen Presseberichten zufolge ließ der designierte Präsident Rumäniens kürzlich auf einer Pressekonferenz verlauten, dass er Euthanasie nur für kranke Hunde in Betracht ziehe und nicht als generelle Vorgehensweise. Er sprach sich dafür aus, dass die Gesetze dahingehend geändert werden sollten, sich mit aggressiven Hunden zu befassen, da es derartige gäbe. Ferner optierte er für detaillierte Gesetzte, die die jeweiligen spezifischen Besonderheiten der Städte berüchsichtigten. Er hatte bereits im September derartige Äußerungen getätigt. Die Hoffnung für die rumänischen Streuner aller Hundefreunde welweit liegt nun auf dem neuen Präsidenten. Mögen seinen Worten schnell Taten folgen! Wir werden ihn und die EU gemeinsam mit vielen anderen am 12.12.14 in Brüssel vor dem EU Parlament eindringlich daran erinnern! Seid dabei bei unserer Großdemonstration (es gibt bereits einige Busse und weitere Mitfahrgelegenheiten): www.facebook.com/events/928225703857603.


Was uns die Wahl in Rumänien lehrt

http://www.salzburg.com/nachrichten/meinung/standpunkt/sn/artikel/was-uns-die-wahl-in-rumaenien-lehrt-128863/

Von Helmut Müller | 23.11.2014

Ein integrer und kompetenter Politiker schlug einen populistischen Machtmenschen aus dem Feld.

Das war die positive Überraschung dieser Woche: Der Außenseiter Klaus Johannis gewann die Präsidentenwahl in Rumänien klar gegen den amtierenden Premier Victor Ponta. Ein integrer und kompetenter Politiker schlug einen populistischen Machtmenschen aus dem Feld. Prompt zog das Parlament einen Gesetzesentwurf Pontas zurück, der eine Amnestie für korrupte Politiker vorsah.

Die Rumänen signalisieren so, dass sie ein Teil des demokratischen Europas sein wollen, und erteilen uns eine mehrfache Lektion. Erstens: Die Bürger erdulden vieles, aber wenn es genug ist, begehren sie auf. Das muss gerade schrankenlos Regierende, mögen sie Orbán oder Erdoğan heißen, warnen.

Zweitens: Wähler können in Demokratien etwas bewegen, wenn sie es nur wollen – sogar unter widrigen Umständen wie in Rumänien, wo trotz der Wende von 1989 die alte Machtelite am Ruder geblieben ist. Ponta ist der Prototyp eines Vertreters dieses korrupten, klientelistischen Systems.

Drittens aber zeigt sich, dass es nicht nur das Klischeebild des gierigen, machtbesessenen Politikers gibt, sondern auch das Gegenteil von Engagierten wie Klaus Johannis, die nicht an den Eigennutz denken, sondern sich am Gemeinwohl orientieren.

Klaus Johannis hat als Bürgermeister seine Heimatstadt Sibiu vorwärtsgebracht. Das hat ihm landesweit eine solche Strahlkraft verschafft, dass er jetzt auf den Präsidentensessel gehievt wurde. Als neuer Staatschef will Johannis vor allem für eine von der Politik unabhängige Justiz sorgen und den Staatsanwälten die Möglichkeit geben, die Netze der Korruption zu zerreißen. Für diesen Kampf gegen das Alte braucht er tatkräftige Unterstützung aus Europa.

Den europäischen Parteienfamilien sollten die eigenen Werte endlich etwas wert sein. In Ungarn konnte Premier Orbán die Demokratie demontieren, weil Europas Konservative zu ihm hielten. In Rumänien konnte Premier Ponta seine Macht missbrauchen, weil Europas Sozialdemokraten ihm die Stange hielten. Dieses schändliche Machtspiel muss aufhören. Es ist eine Blamage für die Europäische Union.


Bei der überraschenden Wahl Klaus Iohannis zum Präsidenten ist nach Meinung des Verfassungsgerichtes von Rumänien alles mit rechten Dingen zugegangen….
de.euronews.com

 

Petition dazu:

Verehrter Klaus Iohannis, Tierschützer aus aller Welt gratulieren Ihnen zum Wahlsieg und möchten Sie an ihre eigenen Wahlversprechen erinnern.

Wir fordern hiermit den barbarischen Hundemord in Rumänien mit sofortiger Wirkung zu STOPPEN! Wir werden nicht aufhören zu protestieren bis Tierschutzgesetze und Respekt gegenüber den Tieren auch in Rumänien zur Tagespolitik gehören werden.

Bitte nehmen Sie unsere Unterschriften entgegen und zeigen Sie der welt daß Rumänien endlich den richtigen, von Ihnen versprochenen Weg einschlägt!

 

Petition 2 dazu:
Congratulations Mr Johannis on becoming President in yesterday’s elections . We have long…

Gegen Schmutzkampagnen und Korruption: Klaus Johannis hat die Präsidentenwahl in Rumänien gewonnen, obwohl die Postkommunisten ihn mit…
spiegel.de|Von SPIEGEL ONLINE, Hamburg, Germany

Vor der Stichwahl galt Regierungschef Victor Ponta noch als Favorit, doch nun triumphiert sein deutschstämmiger Rivale Klaus Iohannis. Ponta gibt sich…

Rumänien wählt einen neuen Präsidenten, doch im ersten Anlauf kann sich kein Kandidat durchsetzen. Jetzt entscheidet das Volk in einer Stichwahl und straft den…

DAVID & GOLIATH

Klaus Iohannis & Victor Ponta

Heute ist ein wichtiger Tag der in der Geschichte eingehen kann.

Seit den frühen morgen Stunden, sind zahlreiche Rumänen unterwegs um rechtzeitig vor den Wahllokale einzutreffen.

Denn dieser Tag ist ein Tag der alles verändern kann.

Gut gegen böse !!!

Da bei der letzten Wahl alles nicht so glatt lief, haben die Rumänen sich bereits schon an frühen morgen auf den weg gemacht.

Sie haben sich mehrere Busse gemietet, um die strecken von mehr als 230km auf sich zu nehmen, um Ihre Stimme abzugeben.

Die Räumen sind endlich erwacht, und wissen wie es aussieht wer der richtige Mann für Rumänien ist.

 

„Wir wollen wählen – wir wollen alle wählen“, ruft Hans S., und ein Dutzend Landsleute skandiert mit. Gestern war Präsidenten-Stichwahl in Rumänien. Und in München, wie in anderen europäischen Städten, mussten tausende Rumänen wieder stundenlang vorm Generalkonsulat warten, um wählen zu dürfen. Um ihr Grundrecht wahrzunehmen, sagt Hans S. aus Nürnberg. Stundenlang anreisen, warten und dann nicht mal sicher sein, ob man bis 21 Uhr an die Urne darf.

Mit rund 5000 Wählern rechnete die Polizei am Sonntag. 50 Beamte waren im Einsatz, vorbereitet auf Tumulte, doch am Ende gab es nur eine Mini-Demonstration. Viele Rumänen standen seit sieben Uhr, als das Konsulat öffnete, in der Schlange entlang der Richard-Strauss-Straße. Trotzdem warten sie friedlich, essen Pizza aus dem Karton. Konsulatsmitarbeiter bringen Kaffee. Einige diskutieren mit Polizisten, ab und zu stimmt jemand an: „Wir wollen alle wählen!“

Dass Wahlberechtigte nicht wählen können, weil die Logistik nicht ausreicht, hört sich nach finsterster Dritter Welt an – doch geschieht mitten in Europa. München ist eins von nur fünf Wahllokalen für die geschätzt 250 000 Rumänen in Deutschland. Zum Vergleich: Für eine Million wahlberechtigte Münchner gab es bei der Kommunalwahl 700 Wahllokale. Schon beim ersten Wahlgang vor zwei Wochen mussten tausende Auslandsrumänen ohne Stimmabgabe heimgehen, weil die Wahllokale pünktlich schlossen.

Bernd Fabritius, in Rumänien geborener CSU-Bundestagsabgeordneter und Präsident des Bunds der Vertriebenen, hatte daraufhin gefordert, die Situation zu verbessern. Doch die rumänische Regierung lehnte ab. Nicht nur Fabritius vermutet Kalkül hinter der Misere. Der sozialdemokratische Kandidat, der Ministerpräsident Victor Ponta, lag in den Umfragen vorne – steht aber im Verdacht, korrupt zu sein. Sein Gegenspieler, der deutschstämmige Klaus Iohannis, ist nationalliberaler Bürgermeister von Sibiu – und heißer Favorit unter den Auslandsrumänen. Mit ihren Stimmen könnte er Ponta überholen. Darum glauben auch sie, dass Ponta sie nicht zur Wahl lässt – um zu verhindern, dass sie erneut zum Zünglein an der Waage werden: 2009 hatten sie den nun scheidenden Traian Basescu ins Amt gehoben.

2009 gab es bundesweit auch nur fünf Wahllokale, aber auch weniger zugewanderte Rumänen. Von dem Siebenbürgen Iohannis erhoffen sich die Wähler einen Politikwechsel. „Iohannis“-Aufkleber schmücken Mützen, einen Kinderwagen, das Fell eines Hundes. Etwas schneller gehe es heute, sagt Stefan D., rumänischer Architekt aus München. Er verteilt Formulare, die die Wähler draußen ausfüllen können, damit es drinnen schneller geht. Warum er das freiwillig macht? „Ich konnte bei dem Elend nicht zusehen“, sagt er. „Demokratie muss man sich erkämpfen.“

 

Präsidenten-Stichwahl in Rumänien: Wieder warten in München tausende Rumänen stundenlang auf die Stimmabgabe

In Rumänien wird gewählt und hier sieht man welche Schlangen sich vor den Wahllokalen bilden. In Rumänien und auch im Ausland wo Rumänen auch wählen dürfen. Wir können nur hoffen, dass Ponta abgewählt wird und das Grauen in Rumänien bald ein Ende findet!
https://www.facebook.com/klausiohannis/photos/a.728341857253068.1073741911.632184113535510/728341880586399/?type=1&theater


15.11.14:

Video:

https://www.facebook.com/video.php?v=1015736438443258

Rumänien auf der Straße. Nu zu Ponta.

 
Video:

Abends in Cluj/Klausenburg Demo gegen Ponta!!!

 
Kurz vor der Stichwahl um das rumänische Präsidentenamt sind tausende Menschen landesweit auf die Straße gegangen, um gegen die Regierung zu protestieren. Sie forderten faire Wahlen. Allein in der siebenbürgischen Stadt…

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14.11.14:

Mehr als 15.000 Bürger auf den Strassen