Hundeküsse – gut für uns? Wissenschaftler sagen ja.

Ein Hundekuss fördert durch gute Bakterien die Gesundheit von Menschen.

 

Eine Studie der University of Arizona zeigt, dass Hunde mit Ihren probiotischen Küssen – trotz ihrer Vorliebe ekliges zu Beschnüffeln und unappetitliches zu Essen – einen Beitrag zu unserer Gesundheit leisten. Ich schlage vor, holt Euch gleich einmal einen Kuss von Eurer Fellnase. Wer braucht da schon einen probiotischen Joghurt.

Die Wissenschaftler sind der Überzeugung, dass Mikroben auf der Hundezunge das Wachstum von positiven Mikroorganismen im menschlichen Körper anregen. Diese Bakterien, oder auch Mikroben, sind mittlerweile bekannt dafür, eine wichtige Rolle für unsere mentale und körperliche Gesundheit zu spielen. Um die These auch zu beweisen, sind die Forscher noch auf der Suche nach Probanden.
Seit Jahrtausenden leben Menschen eng zusammen mit Hunden. Den Wunsch jemanden zum Knuddeln oder als Arbeitsunterstützung zu haben, reicht allein nicht aus um die Mensch-Hund-Verbindung zu erkläre, so die Universität. Die Forscher fragen sich, geht die Verbindung tiefer, also quasi unter die Haut?

Wir wissen bereits, dass Kinder, die mit Hunden aufwachsen, gesünder sind, als diejenigen ohne Hund. Sie leiden weniger an Atemwegserkrankungen, Ohrinfektionen, Asthma und Allergien. Kleine Mengen an Bakterien, die wir uns regelmäßig aussetzen, stärken unser Immunsystem.

Andere Studien zeigen, dass Hundehalter im Allgemeinen glücklicher und ein niedrigeres Risiko haben am Herzen zu erkranken. Die Wissenschaftler hoffen nun beweisen zu können, dass Kinder und Erwachsene von den guten Hundebakterien profitieren können und körperlich gesünder sind.

Quellennachweis (englisch):
http://www.uadogstudy.org/hairi/
HAIRI: The Human-Animal Interaction Research Initiative at the University of Arizona