Hier werden keine Enten mehr gemästet und gequält

 

Deutsches Tierschutzbüro e.V.s Foto.

Vor einigen Jahren konnten wir aufdecken, wie Enten in einer Mastanlage in Nordrhein-Westfalen gehalten werden. Über Monate observierten wir den Betrieb, in dem unhaltbare Zustände herrschten. Tausende Enten wurden auf engsten Raum zusammengepfercht, zwischen den lebenden lagen tote Tiere, einige von ihnen waren durch herumliegende Gegenstände wie Gitter erdrückt worden. Die Missstände waren so gravierend, dass wir die Tierhaltung zur Anzeige gebracht haben. Einige Monate später besuchten wir die Mastanlage erneut, um die Haltung zu begutachten und den Tierhalter zur Rede zu stellen. Dieser jedoch zeigte sich alles andere als kooperativ, mit dem Auto fuhr er auf unseren Gründer Jan Peifer zu. Erneut erstatteten wir Anzeige, diesmal wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung. Nachdem der Mäster das Gelände fluchtartig verlassen hatte, konnten wir die nun leeren Stallungen dokumentieren. Rund 30.000 Enten jährlich waren hier gemästet worden – offensichtlich findet hier nach unserer Anzeige keine Tierhaltung mehr statt.

Solche Begegnungen sind nicht ungefährlich und kommen doch immer wieder vor. Doch auch gegen den Widerstand der Agrarindustrie werden wir weiter aufdecken, wie Tiere fern ab von der Marketingidylle tatsächlich in Deutschland gehalten werden und wie grausam industrielle Massentierhaltung ist.

Weitere Hintergründe und Fotos (auch von dem Angriff auf uns) hier: http://www.tierschutzbuero.de/entenmast-geschlossen/