Harvard-Studie deckt auf: Milch ist krebserregend

 

Milch wird uns im Kindesalter anerzogen – von den Eltern und den Medien. In der Vergangenheit zielten bspw. Werbekampagnen mit dem Slogan “Die Milch macht’s” gezielt auf die gesundheitlichen Aspekte der Kuhmilch aus. Schließlich sei sie nicht nur reich an Eiweiß, Kalzium oder Magnesium, sondern auch an Zink, Jod und verschiedenen B-Vitaminen. Neben ihrem Fettgehalt besitzt Milch aber noch Lactose. Doch die vertragen wir Menschen immer weniger, da vielen von uns das Enzym Lactase fehlt, mit dem der Milchzucker (Lactose) verdaut werden kann. Die Folgen sind unter anderem Übelkeit und Erbrechen. Zudem heißt es, dass Milch überhaupt nicht für den erwachsenen Körper ausgelegt sei und sie nicht verdaut bzw. verwertet werden kann. Kann Milch also wirklich gesund sein?

Harvard-Studie deckt gesundheitliche Aspekte der Milch auf

Schon seit einigen Jahren erforschen Wissenschaftler der Harvard-University die Auswirkungen von Milch auf den Menschen. Das Ergebnis ist erschreckend und nachdenklich, denn Kuhmilch sei nicht fördernd für unsere Gesundheit – wie uns einst die Werbung versuchte klar zu machen – sondern erregt Krebs.

“Vor allem sind wir besorgt um Kuhmilch, da sie ein Maximum an weiblichen Geschlechtshormonen enthält!”, kommentiert Dr. Ganmaa Davaasambuu, Professorin, Expertin auf dem Gebiet der Nahrungsmittelforschung an der Harvard University und Leiterin der Studie, die 2006 veröffentlicht wurde. Die Milch, die wir heutzutage trinken, sei noch nicht einmal mehr das Naturprodukt, um das es sich einst noch handelte.

Milch ist voller Hormone

Vieles hängt auch von den Bedingungen ab, unter denen sie gewonnen wurde. So ist die Milch einer trächtigen Kuh, die wir heute mit großer Wahrscheinlichkeit im Regal des nächstgelegenen Supermarktes finden, voller Hormone. Sie enthält dreiunddreißig Mal mehr Östrogen und zehnmal mehr Progesteron, als die einer nicht trächtigen.

Um diesen Fund zu belegen führten die Wissenschaftler der Harvard University weitere Studien durch und vertieften ihre Entdeckung. Ein Vergleich von Milchverbrauch und Krebsverbreitung in 42 Ländern ergab, dass Länder mit erhöhtem Milch- und Käsekonsum eine proportional erhöhte Rate an Männern im Alter zwischen 20 und 39 Jahren mit Prostatakrebs aufweisen. Der gleiche Anstieg ließ sich bei der Zahl der an Brustkrebs erkrankten Frauen feststellen.

Die Sterberate Krebskranker steigt mit Milchkonsum

„#Harvard-Studie deckt auf: #Milch ist krebserregend.“ Twittern Obwohl die hormonellen Nebenwirkungen von Milch ein relativ neues Phänomen sind, sind sie nicht zu unterschätzen. Ganmaa bringt hierzu ein Beispiel: “Innerhalb der vergangenen 50 Jahre stieg zusammen mit wachsendem Konsum von Milchprodukten auch die Zahl der an Prostatakrebs Verstorbenen von fast Null auf heutige sieben von 100.000.”.

Trotz der bereits einschlägigen Ergebnisse forscht Ganmaa weiter, denn “die hormonellen Auswirkungen der Milch sind sehr neu”, versucht sie auf gewisse Art und Weise zu beruhigen.

Alternativen zur Kuhmilch

Anstatt Kuhmilch zu trinken, empfehlen wir pflanzliche Getränke wie Mandel- oder Sojadrinks. Weitere Alternativen findet ihr unter “7 vegane Alternativen für Kuhmilch“.