Bericht aus Bukarest / 02.06.2015

Stefan Bernhard Eck MEP hat 12 neue Fotos zu dem Album „Erfolgreicher Einsatz in Bukarest“ hinzugefügt.

Bericht aus Bukarest / 02.06.2015

Erfolgreicher Einsatz in Bukarest – Fraktionsvorsitzender (Nationale Liberale Partei) Orban sichert seine Unterstützung für die Streunerhunde zu!

Am 02.06.2015 besuchte MEP Stefan Bernhard Eck auf Einladung des unabhängigen Abgeordneten Remus Cernea, mit dem er eng zusammenarbeitet und befreundet ist, das rumänische Parlament, in Begleitung der Tierschutzaktivisten Claudiu Dumitriu (Combaterea Abuzurilor) und Andra Dadau, um mit Ludovig Orban (Fraktionsvorsitzender der Nationalliberalen Partei Rumäniens und 1. Stellvertretender Parteivorsitzender), um über das inakzeptable Populationsmanagement von Streunerhunden und über einige andere Themen zu sprechen.

Der Gedankenaustausch der beiden Politiker verlief in einer entspannten und harmonischen Atmosphäre, da man zu Anfang verschiedene Gemeinsamkeiten festgestellt hatte. Der Fraktionsvorsitzende Orban erzählte dem EU-Abgeordneten Eck, dass er seit ca. 16 Jahren Vegetarier aus ethischen Gründen sei. Er würde auf Fleisch verzichten, weil er mit den Tieren Mitleid habe, die zu Nahrungszwecken gezüchtet und geschlachtet werden. Als Stefan Eck zu erkennen gab, dass er seit dem Jahr 2000 vegan ernähre, zollte ihm Ludovig Orban hierfür seine Anerkennung.

Stefan Bernhard Eck machte gleich zu Beginn der Unterredung darauf aufmerksam, dass vor kurzem ein rumänisches Gericht in erster Instanz festgestellt hatte, dass keine Streunerhunde für den Tod des vierjährigen Ionut verantwortlich gewesen seien, sondern Hundehalter, die auf ihrem nicht eingezäunten Grundstück diejenigen Hunde unbeaufsichtigt ließen, die das Kind zerrissen hatten. Ludovic Orban erklärte, dass er das Gerichtsurteil auch kenne und das „Ionut-Gesetz“, damals in einer von den Medien aufgeheizten Stimmung im Parlament beschlossen, heute mit großer Wahrscheinlichkeit keine Mehrheit mehr fände. Im Anschluss wies der EU-Abgeordnete Eck den rumänischen Politiker darauf hin, dass europaweite Demonstrationen gegen die Massentötungen von Streunerhunden sowohl dem Ansehen der rumänischen Regierung und der verantwortlichen Behörden als auch dem Ansehen des ganzen Landes enorm schaden. Auch die kürzlich erfolgte Tötung des Hundes Bursuc eines obdachlosen Mannes in der Stadt Constanta, der aufgrund seiner gelähmten Hinterbeine überhaupt keine Gefahr für die Öffentlichkeit darstellen konnte, hätte unter den Tierfreunden/innen – zu Recht – eine große Welle der Empörung ausgelöst und zeige, dass das derzeitige Gesetz zu einer missbräuchlichen Auslegung wie in den meisten Fällen geführt hat. Eck machte auch deutlich, dass für die Tourismusbranche aufgrund der unmenschlichen Vorgehensweise gegen die Streunerhunde ein materieller Schaden eintreten könne, falls die Massentötungen weitergingen. Gerade jetzt bestünde durch die Annahme eines von Remus Cernea eingereichten Gesetzesentwurfs die große Chance, die Situation zum Positiven hin zu verändern – sowohl für die traumatisierten Tierfreunde/innen in Rumänien als auch für die Streunerhunde.

MEP Eck bat – im Namen seiner Kolleginnen und Kollegen der Intergroup on the Welfare and Conservation of Animals als auch im Namen der Mitglieder der Konföderalen Fraktion der Vereinten Europäischen Linken/Nordisch Grünen Linken- Ludovig Orban eindringlich, sich für den Gesetzesentwurf von Remus Cernea einzusetzen.

In Anbetracht, dass ein Umdenken bezüglich der Mensch-Tier-Beziehung in den Gesellschaften der 28 Mitgliedstaaten festzustellen sei, sollte sich auch Rumänien selbst nicht von diesem positiven Wandel ausgrenzen.

Am Ende des Gespräches sicherte der Fraktionsvorsitzende der Nationalen Liberalen Partei Rumäniens Stefan B. Eck und seinen Begleitern/innen zu, sich nicht nur für die Annahme des neuen Gesetzentwurfes bezüglich rumänischer Streunerhunde einzusetzen, sondern auch zwei weitere von Remus Cernea eingebrachte Gesetzentwürfe – für einen konsequenten Schutz von Delfinen und ein Verbot von Wildtieren in Zirkussen – zu unterstützen.

Man kann also davon ausgehen, dass die NLP-Fraktion im rumänischen Parlament ein deutliches Signal für die Tiere aussenden wird.

Abschließend bat der EU-Abgeordnete Eck den rumänischen Politiker Orban auch noch, sich bei Staatspräsident Iohannis für einen schnellstmöglichen Gesprächstermin einer Delegation „Intergroup for Animals“ einzusetzen.

Im Anschluss an die Unterredung mit dem Fraktionsvorsitzendem Orban gaben Stefan Bernhard Eck, Remus Cernea und Claudiu Dumitriu im rumänischen Parlament eine Presseerklärung vor den größten Fernseh- und Radiosendern Rumäniens zum Thema Streunerhunde ab.

Ohne Zweifel kann man diesen Besuch in Bukarest als ein „Licht am Ende des Tunnels“; und die Mission des MEP Stefan B. Eck als vollen Erfolg bezeichnen.

Natürlich werden noch weitere Gespräche nötig sein, aber ein erster wichtiger „Teilerfolg“ ist erreicht.

„Man sieht daran, wohin diese Gesetzgebung führt…“ Quelle: The Epoch Times, Übersetzer: Claudiu Dumitriu, Abschrift: Eckhard Kretschmer ET: Guten Tag Herr Eck, wir freuen uns, Sie wieder hier zu …
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