Animal Rights Watch (ARIWA)

 

Spenden:

 

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Kuehe

 

Wer das Leid der Tiere mindern will, muss es für die Menschen sichtbar machen. Mit sorgfältigen Recherchen, sachlicher Information und innovativen Aktionen engagieren wir uns gegen Verschleierung und Verdrängung – und für die Anerkennung von Tierrechten. Zur Aufklärung der Öffentlichkeit und praktischer Hilfe für Tiere in Not sind wir bundesweit mittels vieler Ortsgruppen aktiv.

Die Situation der Tiere

Es scheint paradox: Die meisten Menschen in unserer Gesellschaft verstehen sich als Tierliebhaber oder Tierfreunde. Kaum jemand würde einem Tier bewusst unnötiges Leid zufügen. Tierquälerei ist nicht nur allgemein geächtet, sondern strafbar. Und doch bestimmen Qualen und Misshandlungen den Alltag von Millionen Tieren in unserer unmittelbaren Umgebung. Sie leiden in Versuchslabors, in Pelzfarmen, in Zoos und Zirkussen, als „Sportgeräte“ oder Haustiere – und insbesondere massenhaft als Opfer der Fleisch-, Milch- und Eierproduktion. Und dies alles vom Gesetz legitimiert.

Wie ist das möglich? In den meisten Fällen findet Leid und Tod unsichtbar statt. Mastanlagen und Schlachthöfe sind blickdicht verschlossen, Pelzfarmen im Wald versteckt. Die grausame Realität wird so bewusst verschleiert und verschwindet hinter den Werbebotschaften von einer heilen Welt, in der glückliche Tiere freiwillig auf die Schlachtbank steigen.

Echte Tierfreunde helfen! Wer das Leid der Tiere mindern will, muss es für die Menschen sichtbar machen. Mit sorgfältigen Recherchen und sachlicher Information engagiert sich Animal Rights Watch e.V. (ARIWA) gegen Verschleierung und Verdrängung und für die Anerkennung von Tierrechten und für eine vegane Lebensweise.

 

So setzen wir uns für Veränderung ein

Aufklärung der Öffentlichkeit

ARIWA-Mobil

An unseren Infoständen zeigen wir die Zustände der heutigen Tierhaltung auf und sensibilisieren die Menschen für die tatsächlichen Lebensumstände und Bedürfnisse der Tiere. Auf der Video-Leinwand des ARIWA-Mobils können Passanten hinter die Kulissen der Tierindustrie blicken: Hier zeigen wir Filmaufnahmen aus eigenen und fremden Rechercheprojekten. Fast 100 solcher Aktionen werden durch unsere nahezu 20 Ortsgruppen von über 100 Aktiven jedes Jahr durchgeführt. Das Informationsmaterial an den Infoständen wird von uns selbst erstellt. Diese Broschüren werden auch an andere Organisationen oder Privatpersonen versandt und sind in ganz Deutschland gefragt.

Erfolgreiche Recherchen

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Millionen Menschen haben unsere Arbeit schon gesehen ohne zu wissen, von wem sie stammt: Viele unserer Recherchen bilden nämlich die Grundlage für Berichte in bekannten TV- und Printmedien. Von Pelzfarmrecherchen bis zu illegalem Schächten: Die von uns vermittelten Bild- und Filmaufnahmen bringen oft Unglaubliches ans Licht. Vor allem die alltäglichen und gesetzlich legitimierten Machenschaften der Tierindustrie, die sich versteckt vom Konsumenten hinter dicken Mauern abspielen, möchten wir mit dieser Arbeit für jeden transparent machen. Nur so hat der Bürger überhaupt die Möglichkeit sich über die Folgen seines eigenen Tuns bewusst zu werden und sein Konsumverhalten zu überdenken.

Hilfe für Tiere in Not

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Praktischen Tierschutz leisten unsere Pflegestellen für viele Tiere, darunter Kaninchen, Hunde, Schildkröten, verwaiste Füchse, Ponys, Schafe, Ziegen und andere. Diese Arbeit stellt für uns eine Opferversorgung für diejenigen dar, die von dem tierfeindlichen System zu Opfern gemacht wurden.

Aktiv vor Ort – bundesweit

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Neben den „normalen“ Infoständen tritt Animal Rights Watch regelmäßig auch mit größeren Aktionen an die Öffentlichkeit. Dazu zählen Demonstrationen (z.B. gegen Pelzhandel oder gegen Nahrungsmittelkrisen durch Fleischkonsum), fantasievolles Straßentheater in Fußgängerzonen sowie Mahnwachen vor tierquälerischen Betrieben. Wir veranstalten außerdem jedes Jahr den Vegan Street Day in Dortmund und Stuttgart, das größte rein vegane Straßenfest Deutschlands.

Neben unserer Hauptinternetseite betreiben wir weitere sehr erfolgreiche Projekte im Internet: Unter V-Heft.de möchten wir Alternativen zu tierischen Produkten schmackhaft machen! Das V-Heft gibt einen Überblick über die Vielfalt und die Möglichkeiten einer pflanzlichen (veganen) Ernährung und lässt auch die Frage nach dem „Warum“ nicht unberücksichtigt. Dort integriert ist unser Projekt Vegan Buddy: Über 200 Veganer in ganz Deutschland sind über die Vegan-Buddy-Datenbank zu erreichen und bieten vor Ort praktische Hilfe für Einsteiger. Ebenso wie unsere praktischen Stadtführer für die Hosentasche, die Vegan Guides. Auf unserem Internetportal Biowahrheit.de beleuchten wir die Hintergründe der Biotierhaltung und zeigen, warum auch Bio nicht die Lösung gegen Tierleid ist. Auf unserem YouTube-Kanal veröffentlichen wir viele eigene Filme. Auf unserer Facebook-Seite werden tagesaktuelle Geschehnisse aufgegriffen und diskutiert.

Häufig gestellte Fragen

Welche Ideologie vertritt Animal Rights Watch?

Ziel des Vereins ist die Abschaffung jeglichen Tierleids und jeglicher Unterdrückung von Tieren. Wir vertreten keine parteipolitische oder religiöse Weltanschauung. Bei unserer Arbeit sind uns ökologische Gesichtspunkte sehr wichtig (ausschließliche Verwendung von Recyclingpapieren, atomstromfreie Provider, usw.). Wir sehen Menschenrechte und Tierrechte als untrennbare Einheit.

Wieso der Einsatz für Tierrechte?

Solange Tiere als menschliches Eigentum gelten, sind sie weitgehend der Willkür ihrer „Besitzer“ ausgeliefert. Nur individuelle Rechte ermöglichen einen wirksamen Schutz. Tierschutz bedeutet für uns mehr, als Tiere zu pflegen oder Haltungsbedingungen zu reformieren. Wahrer Tierschutz schließt das Essen oder das Nutzen von Tieren kategorisch aus. Jemanden schützen und zugleich töten zu wollen ist ein Widerspruch in sich. Einen Ansatz die Ausbeutung der Tiere zu reformieren verfolgen wir nicht.

Warum das Engagement für Veganismus?

Wir bringen die Folgen der Erzeugung tierischer Produkte ans Tageslicht und zeigen dazu Alternativen und Lösungswege auf. Die Folgen der „Tierproduktion“ sind nämlich unverändert millionenfaches Tierleid und Tiertod, obwohl konservative Tierschutzorganisationen seit Jahrzehnten mit Nachdruck, aber auf ganzer Linie erfolglos versuchen das bestehende System durch „Verbesserungen für die Tiere“ zu reformieren. Solange man die Nutzung der Tiere nicht grundsätzlich in Frage stellt, lassen sich Leid und Tod nicht vermeiden. Daher ist der Veganismus die logische Schlussfolgerung aus einem konsequent umgesetzten Tierschutzgedanken. Daneben bringt der Veganismus noch viele weitere positive Aspekte für Umwelt und Menschen mit sich. Wir verstehen uns bei dieser Aufklärungsarbeit als Informationsquelle für Interessierte, aber nicht als Missionare. Nur sehr wenige von uns sind seit ihrer Geburt vegan – daher kennen wir aus eigener Erfahrung die Stolpersteine und Vorbehalte gegenüber einer veganen Lebensweise und möchten daher auch ganz praktisch helfen diese Stolpersteine zu beseitigen.

Wofür werden Förderbeiträge und Spenden eingesetzt?

Alle Einnahmen dienen der Finanzierung der bundesweiten Aufklärungs- und Informationsaktionen, den Recherchen, der Herstellung von Informationsmaterial, der Finanzierung der Öffentlichkeitsarbeit samt ARIWA-Mobil und der Versorgung der Tiere in den Pflegestellen.

Helfen Sie mit!

Zur Fortsetzung unserer größtenteils ehrenamtlichen Arbeit sind wir auf weitere Aktive, Spenden und Mitgliedsbeiträge angewiesen. Wenn es Ihnen möglich ist, werden Sie in einer unserer Ortsgruppen aktiv oder unterstützen Sie uns jetzt als Fördermitglied mit einem Monatsbeitrag Ihrer Wahl. Wir danken Ihnen im Namen der Tiere.

Weiterführende Links:

 

Die Entwürdigung der Tiere

Animal Rights Watch veröffentlicht ein kurzes Video, das auf besonders eindrucksvolle Weise den respektlosen Umgang mit unseren sogenannten Nutztieren aufzeigt. Wollen wir so etwas wirklich länger hinnehmen?

 

Recherchen über Tierausbeutung belasten bis an die Grenze des Erträglichen. Aber wie unerträglich muss es für diejenigen sein, die zurück bleiben? Daher decken wir weiter die allgegenwärtige Grausamkeit schonungslos auf. Nur in Kenntnis der ganzen Wahrheit sind Menschen in der Lage die richtigen Entscheidungen zu treffen, nämlich aktiv und vegan zu werden.


Vegan zu leben ist nicht schwer. Die Umstellung fällt aber umso leichter, wenn man kundige HelferInnen an seiner Seite hat. Bundesweit gibt es mittlerweile mehr als 700 Vegan Buddys, die unkompliziert, ehrenamtlich und kostenlos ihre Hilfe anbieten.

Vegan Buddy finden:
www.vegan-buddy.de

Vegan Buddy werden:
http://www.vheft.de/veganbuddy/formular.php

 

Diese Internetplattform will Veganer miteinander vernetzen

Hier können Interessierte Kontakte zu anderen Veganern knüpfen und sich von ihnen Tipps geben lassen – beim Kochen, Einkaufen, Vernetzen.ruhrnachrichten.de|Von Jana Schoo

 

Vegan Buddy Starthelfer*innen vor Ort finden, oder selbst zum Vegan Buddy werden.

‪#‎Finden‬: Du hast Interesse an einer veganen Lebenweise, weisst aber nicht genau wie das in der Praxis funktionieren soll? Vegan zu leben ist nicht schwer. Die Umstellung fällt aber umso leichter, wenn man kundige Helferinnen und Helfer an seiner Seite hat. Überall in Deutschland gibt es Menschen, die langjährige Erfahrung mit dieser Lebensweise haben und gerne wertvolle Tipps geben: beim Kochen, Einkaufen, Vernetzen und bei der weiteren Informationssuche.
Unter veganbuddy.de findest du deinen persönlichen Vegan Buddy.

‪#‎Werden‬: Du lebst bereits vegan und möchtest in Form des Vegan-Buddys anderen Menschen die vegane Lebensweise näher bringen, ihnen unter die Arme greifen und somit etwas Gutes für Menschen, Tiere, Umwelt und Klima tun? Klasse! Dann klick auf folgenden Link und werd zum Vegan Buddy.
http://www.vheft.de/veganbuddy/formular.php

Vegan Buddy ist ein ARIWA – Animal Rights Watch e.V.-Projekt (www.ariwa.org) und bietet unkompliziert und kostenlos praktische Hilfe.


Seit Februar hat roots of compassion den Vertrieb der Flyer und anderer Infomaterialien von Animal Rights Watch übernommen, worüber wir sehr glücklich sind. Dort könnt ihr ab sofort alle Flyer, Hefte, Poster usw. von ARIWA (mit-)bestellen!
Ihr findet sie alle zusammen im ARIWA-Shop: https://www.rootsofcompassion.org/de/animal-rights-watch

Mehr Infos zum Infomaterial findet ihr auch noch hier: http://www.ariwa.org/helfen/271-infomaterial-bestellen.html

(Danke an Sascha von www.vegan-total.de für seine langen treuen Dienste des Infomaterialversandes, die er nun aufgeben musste.)

 

ARIWA-Infomaterial: Themen-Flyer und mehr!

Wie ist das mit den Kühen und der Milch? Sind Tierversuche sinnvoll? Ist die Jagd eine Notwendigkeit? Unsere Informations-Flyer zu verschiedenen Themen räumen mit Mythen und Fehlinformationen auf.ariwa.org|Von Animal Rights Watch e.V.


SCHLIESSUNG ALLER SCHLACHTHÄUSER 2017
++ Weltweite Großdemonstration ++

Bern, London, Los Angeles, Montréal, Paris, Sydney, Toronto, Toulouse, Brussels, Adelaide, Melbourne, Buenos Aires, Tokyo, Kyoto, Brisbane, Hobart …

In folgenden Städten wurden bereits Demos von uns angemeldet:

27.05.2017 Hannover
03.06.2017 Bielefeld
10.06.2017 Berlin
17.06.2017 Kassel
08.07.2017 München

(DE) http://www.ariwa.org/marsch
(ENG) https://stopabattoirs.org/


Morgen veranstaltet unsere Ortsgruppe ARIWA Hannover nun schon im dritten Jahr in Folge die gezeigte Aktionsform.

Weitere Aktionsformen unter:
www.ariwa.org/aktionsformen

[Video stammt aus dem letzten Jahr.]


Jürgen Foß, Mitbegründer und Vorstandsmitglied von ARIWA – Animal Rights Watch e.V., sowie Stiftungsvorsitzender im Land der Tiere, wurde in der aktuellen Sendung „Nah dran“ porträtiert.

In dem sehenswerten Beitrag vom MDR spricht er u. a. über die Motivation für sein Engagement und die Notwendigkeit von Recherchen. Aber seht es euch am besten selbst an:

http://www.ardmediathek.de/…/Der-Kampf…/MDR-Fernsehen/Video…

Video „Der Kampf gegen Tierquälerei“ – Nah dran

Jürgen Foß und seine Mitstreiter vom Verein Animal Rights Watch kämpfen seit Jahren gegen schlechte Bedingungen in der Massentierhaltung. Mit dem Gesetz kommen sie oft in Konflikt.ardmediathek.de|Von MDR Fernsehen


Im Rahmen des #Weltvegantages am 1. November rufen wir zu einer Aktionswoche vom 29.10 – 05.11. auf. Ziel: In möglichst vielen Städten Vegan Demos durchzuführen. Sechs Städte sind bereits dabei:

29.10. – Vegan Demo HANNOVER
29.10. – Vegan Demo MÜNSTER
29.10. – Vegan Demo AALEN
01.11. – Vegan Demo OSNABRÜCK
05.11. – Vegan Demo FULDA
05.11. – Vegan Demo HILDESHEIM

Ist keine Vegan Demo in deiner Nähe geplant, nimm doch Kontakt zu einer ARIWA-Ortsgruppe in deiner Nähe auf, um gemeinsam eine zu organisieren oder schnapp dir ein paar vegane Freunde, Papier und Stift und stell selbst eine kleine Aktion auf die Beine.

Schreibt uns gerne an: vegandemo@ariwa.org

Mehr Infos unter: vegandemo.ariwa.org
Weltvegantag: www.ariwa.org/weltvegantag

Aktionswoche (29.10. – 05.11.) im Rahmen des WELTVEGANTAGES #VeganDemo

ariwa.org


Diese Dokumentation über Bioschweine räumt mit dem Märchen von glücklichen Tieren auf der grünen Wiese auf: Bioschweinemütter werden in enge Abferkelbuchten gesperrt und stehen teilweise im tierquälerischen Kastenstand, die „Ausläufe“ für Bioschweine sind oftmals enge Betonbuchten. Die Tiere leben in ihrem eigenen Kot, ihr Sterben ist grausam und tierquälerisch wie das ihrer „konventionellen“ Artgenossen auch.

Weitere Infos:
www.bio-wahrheit.de


Gebt Veganismus ein Gesicht: ARIWA – Animal Rights Watch e.V. veranstaltet in den nächsten Monaten deutschlandweit Demos mit vegan lebenden Menschen, die ihre Gründe für eine pflanzliche Ernährung auf die Straße tragen. Schaut doch mal, ob auch eure Stadt mit dabei ist!

Vegan Demos

Animal Rights Watch e.V. (ARIWA). Ausführliche Informationen über Tierrecht und Tierschutz für alle Tiere, Recherchen in der Agrarindustrie, das ARIWA-Mobil, den Einstieg in einen vegane Ernährung, uvm.ariwa.org|Von Animal Rights Watch e.V.

Bevorstehende Termine

24.09.2016 – Vegan Demo Mannheim
Orga: ARIWA Rhein-Pfalz, Albert Schweitzer Stiftung AG Mannheim
Veranstaltung im ARIWA-Terminkalender
Veranstaltung auf Facebook


01.10.2016 – Vegan Demo Aschaffenburg beim Antispe Action Day

Orga: ARIWA Süd Ortsgruppen
Veranstaltungsdaten folgen.

29.10.2016 – Vegan Demo Münster
Orga: ARIWA Ostwestfalen-Lippe
Veranstaltung im ARIWA-Terminkalender
Veranstaltung auf Facebook

31.10.-06.11.2016 – Aktionswoche
Veranstaltet eigene Vegan Demos zum Weltvegantag!

Geplante Veranstaltungen

15.10.2016 – Vegan Demo Paderborn
Orga: ARIWA Ostwestfalen-Lippe
Veranstaltungsdaten folgen.


22.10.2016 – Vegan Demo Göttingen

Orga: ARIWA Göttingen
Veranstaltungsdaten folgen.

 

01.11.2016 – Vegan Demo Osnabrück
Orga: ARIWA Ostwestfalen-Lippe
Veranstaltungsdaten folgen.

Weitere Demo-Termine folgen.


»Märsche zur Schließung aller Schlachthäuser«:
Am 11. Juni 2016 in Bielefeld, Bremen, Kassel und München

Wer sich anschließen mag, findet hier mehr Infos dazu:
http://www.ariwa.org/…/aktion…/1131-2016-04-04-15-40-39.html

Weltweite »Märsche zur Schließung aller Schlachthäuser« 2016

Auf der ganzen Welt – und auch in mehreren Städten in Deutschland – findet im Juni wieder der »Marsch zur Schließung aller Schlachthäuser«…ariwa.org|Von Animal Rights Watch e.V.


2014 haben unsere Kollegen von ARIWA – Animal Rights Watch e.V. aufgedeckt, dass Ferkel in deutschen Schweinezuchten systematisch erschlagen werden. Die grauenhaften Bilder der Undercover-Recherche schockierten damals ganz Deutschland.

Trotz Versprechen der Politik: Nichts hat sich geändert! Neues Material vom November und Dezember 2015 aus drei Schweinezuchten in Thüringen und Sachsen-Anhalt zeigt, wie kleine Ferkel weiterhin massenhaft im Akkord brutal getötet werden.

http://www.ariwa.org/aktivitaeten/aufgedeckt/recherchearchiv/1080-2016-01-12-17-13-05.html

Neue Aufnahmen zeigen grausamen Alltag in Deutschlands Schweinefabriken

12.01.2016: Animal Rights Watch (ARIWA) deckte 2014 auf, dass Ferkel in deutschen Schweinezuchten systematisch erschlagen werden, weil sich ihre zeitintensive Handaufzucht finanziell nicht lohnt. Die mit versteckten Kameras aufgenommenen Bilder lösten bundesweite Empörung aus. Neues Material vom November und Dezember 2015 aus drei Schweinezuchten in Thüringen und Sachsen-Anhalt zeigt nun, dass kleine Ferkel weiterhin massenhaft im Akkord brutal getötet werden. Dabei stellt die Tötung allein aus ökonomischen Interessen einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz dar. Und der Versuch, die Ferkel „verordnungskonform“ – durch Entbluten nach betäubendem Schlag auf den Kopf – zu töten, scheitert in der Praxis und ist nicht weniger grausam als vorher. Report Mainz berichtet am Dienstag, den 12. Januar mit Bildmaterial von Animal Rights Watch.

Die grausamen Bilder zeigen, wie Ferkel im Akkord durch Schlag auf den Kopf (zum Betäuben) und anschließendes Aufschlitzen des Halses (zum Entbluten) getötet werden. In allen Fällen wird der Betäubungs- oder Tötungserfolg jedoch nicht überprüft. Ein Großteil der Tiere ist offensichtlich noch bei Bewusstsein. Das „Entbluten“ kann in vielen Fällen auch ein Luftröhrenschnitt sein. Oft werden noch zappelnde, lebende Ferkel in den Abfall geworfen.

Die Branche hat auf den Skandal von 2014 reagiert. Der einzige Unterschied ist aber, dass jetzt den Ferkeln auch noch der Hals aufgeschnitten wird. Kleine und schwächere Ferkel werden weiter systematisch und tagtäglich in deutschen Schweinezuchten getötet. Einfach weil sich ihre Aufzucht nicht lohnt.

Einzelne Betriebe reagieren nun auf die neue Aufdeckung, indem sie die Verantwortung auf die Arbeiterinnen und Arbeiter abschieben. Das ist an Zynismus kaum zu überbieten. Die Menschen, die in diesen Anlagen arbeiten, haben sich die ökonomischen Zwänge der Schweinefleischproduktion nicht ausgedacht, sondern leiden ebenfalls unter ihnen. Nun sollen sie auch noch als Bauernopfer herhalten für diejenigen, die den Profit mit der Ausbeutung der Tiere machen. Schweinefleisch wäre immens viel teurer, wenn man die Versorgung und im letzten Notfall die Einschläferung kranker Tiere denjenigen überließe, die dafür ausgebildet und zuständig sind: den Tierärztinnen und Tierärzten.

ferkeltoetungen

Die 2014 von ARIWA veröffentlichten Bilder lösten bundesweite Empörung aus. Einzelne Bundesländer reagierten mit Erlassen, in denen die Tötung durch Erschlagen nochmals explizit verboten wurde. Agrarminister Schmidt definierte im Tierschutzbericht der Bundesregierung zudem, dass ein „vernünftiger Grund“ zur Tötung vorliegen muss und andere Alternativen ausgeschlossen werden müssen. Nur Tiere, die auch bei entsprechender Betreuung nicht überlebensfähig sind oder stark leiden, dürfen getötet werden. Animal Rights Watch geht jedoch davon aus, dass jährlich mehrere Millionen Ferkel in Deutschland aufgrund ökonomischer Interessen getötet werden.

Solange wir in Deutschland weiter Fleisch essen wollen, werden sich solche Zustände nicht verhindern lassen. Auch schärfere Gesetze oder Kontrollen ändern daran überhaupt nichts. Tiere gelten bei uns letztlich nur als Ware und Produktionsfaktor, allen schönen Worten zum Trotz. Deshalb sieht ARIWA den einzigen Weg, um das Tierleid wirklich zu beenden, in der Förderung des bio-veganen Landbaus und pflanzlicher Alternativen.


 

Nach ARIWA-Recherche: Landwirt verurteilt, Mastanlage geschlossen!

Der Fall hatte für bundesweites Entsetzen gesorgt: Animal Rights Watch veröffentlichte im November 2014 Recherchematerial, das besonders tierquälerische Zustände in einer Schweinemastanlage in Niedersachsen aufdeckte. Verwesende und verwahrloste Tiere, die sich gegenseitig auffraßen. Es hatte sich anscheinend schon länger kein Mensch um die Tiere gekümmert. Der Tierhalter war bereits in der Vergangenheit durch schlimme Tierschutzverstöße auffällig geworden – die „behördliche Aufsicht“ konnte die neuerlichen erschütternden Zustände jedoch nicht verhindern. ARD-Tagesthemen, Tagesschau und NDR berichteten http://www.ariwa.org/…/reche…/819-grausame-schweinemast.html und brachten so Bewegung in den Fall.

Der Tierhalter wurde jetzt verurteilt: Ein Jahr auf Bewährung, 2900 Euro Geldstrafe, Tierhaltungsverbot. Die Schweineställe stehen nun leer und der Landwirt betreibt Ackerbau.


Der Pelztierfilm

Über das Leben und Sterben auf deutschen Pelztierfarmen – Verbot der Pelztierhaltug jetzt!