Falls mal wieder jemand auf die schlaue Idee kommt, mir hier zu erzählen, dass Essen reine Privatsache ist und dass das Beschäftigen mit Ernährung, respektive pflanzlicher Ernährung ein reines Luxusproblem darstellt….und dass es ja schliesslich wichtigere und dringendere Probleme auf diesem Planeten gäbe:

Der weltweite Fleischkonsum ist seit 1960 um das fünffache gestiegen (!!!)

Man benötigt bis zu 16 kg Getreide, um ein kg Fleisch zu „erzeugen“.

Bis zu 90% der Sojaernte und 50% der weltweiten Getreideernte werden an Schlachttiere verfüttert.

Jeden Tag verhungern ca. 37.000 Menschen, alle 5 Sekunden ein Kind unter 10 Jahren.

Bis zu 42 % des weltweiten, durch den Menschen verursachten CO2-Ausstosses kommt aus der Tierzucht und der Fleischwirtschaft.

Nur in Südamerika wurden seit 1980 über 40% des Regenwaldes in Zusammenhang mit der Fleischproduktion abgeholzt.

Wir züchten uns durch den weltweiten Antibiotikamissbrauch in der Tierzucht nahezu unkontrollierbare, multiresistente Keime heran.

Von dem, zumindest für mich, unerträglichen Leid und dem billionenfachen Tiermord ganz zu schweigen.

Essen ist Privatsache? Wenn man Ohren, Augen und Herz verschliesst, mag diese Nummer ja noch wählbar sein. Aber wenn man, wie wir alle, in einer aufgeklärten Informationsgesellschaft lebt, ist das kaum möglich…ausser durch aktive Ignoranz der Fakten….also kein Anschluss mehr unter dieser Nummer.

Wir wissen, was wir tun. Also sind wir, mindestens durch den Konsum tierischer Produkte, in der Haftung für diesen Wahnsinn.

Also: Unschuld war gestern.

Und: Tierzucht = Gierzucht.

Wake UP!