Starromania – Schweizer Tierärzte für Rumänien

 

Spenden und Vermittlung:

 

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Schweizer Tierärzte starten Notaktion für Rumäniens Hunde

Das verheerende Hundeelend in Rumänien beschäftigt die Tierärzteschaft auch in der Schweiz. Deshalb haben nachfolgende Tierärzte des Tierärztlichen Notfalldienstes Zürich-West / Limmattal folgenden Beschluss gefasst:

Wir schauen nicht tatenlos zu, wie Hunde mit furchtbarsten und tierquälerischen Methoden abgeschlachtet werden. Jedes Tier hat das Recht, in Würde zu sterben. Wie zu Ceausescus Zeiten wüten die Schergen und morden alles, was ihnen in die Quere kommt. Und die Tierfreunde unter den Rumänen rufen um Hilfe.

Sämtliche Praxen des Notfalldienstes Zürich-West-Limmattal sind ausnahmslos bereit, unsere Kollegen in Rumänien vor Ort aktiv zu unterstützen. Mit unseren Medikamenten, die tierschutzkonformes Euthanasieren ermöglichen wollen wir dem bestialischen Töten ein Ende bereiten. Das Hundeproblem in Rumänien muss ohne Frage gelöst werden. Deshalb beabsichtigen wir, bei Kastrationsaktionen aktiv mitzuhelfen. Das darf kein leeres Versprechen sein.

Wir sind verpflichtet, gequälten Tieren zu helfen, ganz egal wo: Schwer kranke und aggressive Hunde müssen euthanasiert werden, doch nicht qualvoll umgebracht wie das jetzt passiert. Gesunde Tiere müssen kastriert, gechipt, registriert und in Rumänien vermittelt werden. Bei diesen Mengen von Hunden ist es nicht verwunderlich, dass unsere Kollegen dort völlig überfordert sind. Aus Verzweiflung werden schon jetzt Unmengen von Hunden in andere europäische Länder gebracht. Schon in kurzer Zeit werden als Folge unsere Tierheime überquellen. Dann ist es zu spät.


STARROMANIA fühlt sich verpflichtet, offen über die Verhandlungen betr. Dog Town zu kommunizieren. Leider wurden wir mit unverhofften Überraschungen konfrontiert. Im beigefügten Statement sind alle Details dazu zu finden.
DOG TOWN

Verhandlungen 4. – 6. Februar in Bukarest

Anwesend:
– Najib Dwidari, Besitzer von Dog Town und sein Sohn
– Claudiu Dumitriu, Tierrechtler
– Laszlo Kastal, Präsident der Finanzkommission Gheorgheni
– Josef Zihlmann, STARROMANIA

Vorgeschichte

Mit Dog Town stand eine hochwertige grosszügige Anlage für Hunderettungen seit November 2014 leer. Claudiu Dumitriu hatte sich die Anlage bereits mehrmals angesehen. Als ich Ende Oktober 2015 nach Rumänien reiste, trafen Claudiu und ich uns mit dem Besitzer von Dog Town, Herrn Dwidari und seinem Sohn für eine gemeinsame Besichtigung. Wir haben stundenlang mit diesen beiden Herren gesprochen und sie waren bereit, die verschiedensten Varianten und Möglichkeiten mit uns zu verhandeln. Danach begannen Claudiu und ich uns zu überlegen, was es bräuchte, diese Anlage zu übernehmen und haben einige Kalkulationen angestellt, was Dog Town kosten würde. Auf Grund der Grösse der Anlage erschien uns zu diesem Zeitpunkt die einzige realistische Voraussetzung für die Übernahme, dass sich verschiedene grössere Tierschutzorganisationen die Verantwortung teilen würden und eng zusammenarbeiten müssten. Was die Kostenvorstellungen betraf, hatte sich der Eigentümer zu diesem Zeitpunkt eine Monatsmiete von 15.000.00 Euro vorgestellt, auf die wir auf Grund unterschiedlicher Zahlmodi (Vorauszahlung für 6 Monate, 1 Jahr, 2 Jahre) entsprechend Prozente bekämen. Über zusätzliche Nebenkosten wurde noch nicht gesprochen. Für uns war auch klar, für ein solch grosses und kostenintensives Projekt wäre ein kurzfristiges Engagement verständlicherweise nicht möglich, Kontinuität war gefragt. Deshalb war auch von Anfang an klar, dass neben den Mieteinkünften von Tierschutzorganisationen auch notgedrungen ein bis zwei grössere Hauptsponsoren unerlässlich wären, um die Anlage mitzufinanzieren. Die Besitzerfamilie Dwidari hatte uns glaubwürdig versprochen, uns für eine einvernehmliche Lösung tatkräftig zu unterstützen.

Auf Grund von Herrn Dwidaris Angebot, gingen wir zu diesem Zeitpunkt von folgendem benötigten Startkapital aus.

Bei einer Vorauszahlung z.B. von einem Jahr Miete würde Dwidari uns 30% Reduktion auf die 15 000 Euro erlassen.

Das wären:
12 x 10.500 Euro Miete (=30% von 15 000 Euro) = 126.000.00 Euro
+ 3 x 10.500 Euro Depot (Vorauszahlung) = 31.500.00 Euro
Total 157.500.00 Euro

Die laufenden Kosten würden von den Organisationen durch ihre Miete gestellt werden.

Unter der umsichtigen und professionellen Leitung von Jasmin Ellger wurde schliesslich im Dezember 2015 eine Crowdfunding Kampagne zu Gunsten von Dog Town lanciert und bis Ende Januar 2016 das Fundingziel von 164 000 Euro erreicht. Eine Summe, die in Anlehnung an die oben ausgeführte Berechnung für das Startkapital entstanden war. Diese überaus arbeitsreiche, ans Limit gehende und intensive Zeit möchten wir so nie mehr erleben müssen. Denn diese Strapazen zehrten über alle Massen an Körper und Geist. Das war unsere erste Crowdfunding Kampagne, deshalb hatten wir keine Vorstellung, welch massiver Aufwand damit verbunden sein würde. Rund zwei Monate lang Tag- und Nachteinsätze haben an unseren Kräften gezehrt. Daneben durften natürlich auch unsere anderen Tierschutz-Aktivitäten, die wir als Verein STARROMANIA verfolgen, nicht stehen bleiben. Hinzu kam noch der massive Zeitdruck. All das hatten wir absolut unterschätzt!
Aus diesen Gründen war es uns auch unmöglich, bis zum Ende der Kampagne (31. Januar) die Vertragsverhandlungen mit dem Besitzer von Dog Town vor Ort weiterzuführen und davon abhängig konnten wir auch die Vorauszahlung von drei Monatsmieten als Sicherheit (Betrag stand noch nicht fest) nicht überweisen.

Neue Ausgangslage

Bevor die Kampagne Ende Januar auslief, unterbreitete uns Herr Dwidari plötzlich ein völlig neues Angebot: Wir sollten ihm 1 Million Euro für fünf oder mehr Jahre zur Verfügung stellen, damit er mit diesem Geld „arbeiten“ könne. Kann er es nach dieser Frist zurückzahlen, wären neue Verhandlungen fällig, wie es weitergeht. Kann er dieses Geld nicht zurückzahlen, würde Dog Town uns gehören. So setzten wir alles in Bewegung, um einen Grosssponsor für diese Million zu finden. Und wir wurden fündig! Ein Rechtsanwalt aus der Schweiz und grosser Tierfreund stellte die geforderte Million zur Verfügung, ohne eine zusätzliche Sicherheit zu verlangen und war bereit, ausschliesslich mir und meiner Frau als Privatpersonen dieses Geld zu sponsern. Bedingung war, dass wir diesen letzten Vorschlag von Herrn Dwidari umsetzen würden. Für jede andere Variante würde der Sponsor dieses Geld nicht frei geben. Weiter mussten wir uns verpflichten, dieses Angebot bis nach den Verhandlungen geheim zu halten. Durch diese Lösung würden keine Mietkosten anfallen und wir hätten nur die laufenden Kosten zu begleichen, was uns machbar erschien.

Stand nach Erreichen des Fundingziels Ende Januar 2016

Der nächste Schritt war nun, uns so schnell wie möglich wieder mit dem Besitzer Herrn Dwidari zu treffen und die konkreten Vertragsmodalitäten auszuhandeln. Denn vertraglich bestand noch keine Einigung, daher konnten und wollten wir auch noch keine Vorauszahlung mit den bereits erhaltenen Spendengeldern in ein Depot zu überweisen. Ohne handfesten Vertrag konnten wir auch noch keine Räumlichkeiten bereitstellen, Renovierungsarbeiten an die Hand nehmen oder gar Personal einstellen. Trotzdem wurden erste Bemühungen unternommen, um wichtige Mitarbeiter wie z.B. gute Tierärzte zu finden. Leider war es so, dass seit unseren ersten Verhandlungen von Herrn Dwidari laufend widersprüchliche Aussagen kamen, was u.a. die monatlichen Kosten oder die Höhe der Vorauszahlung betrafen. Auch deshalb war an einen schnellen, übereilten Vertragsabschluss nicht zu denken. Dies verunmöglichte uns auch eine konkrete Berechnung allfälliger Mietpreise für Vereine und Organisationen. Enttäuschend war auch, dass sich bis zu diesem Zeitpunkt ganze zwei akzeptable Mieter für je eine Halle bei uns gemeldet hatten. Doch nicht nur diese Tatsache zwang uns dazu, unser angedachtes Finanzierungsmodell zu überdenken. Äusserst betrüblich war auch, dass keine der grösseren internationalen Tierschutzorganisationen (wir möchte an dieser Stelle darauf verzichten, konkrete Namen zu nennen, da dies in keiner Weise dem Projekt nützen würde) daran dachte, uns als Grosssponsor bei Dog Town zu unterstützen. Vor allem denken wir dabei an solche, die Alibitierschutz in Rumänien betreiben, obwohl sie Millionen pro Jahr aus Legaten einnehmen. Sie geben ihr Geld gerne denjenigen, die bereits genug davon haben und haben uns mit mehr als fragwürdigen Argumenten oder sogar mit Falschaussagen abgewiesen.
Am Rande erhielten wir auch Kenntnis von massiven Streitereien unter Organisationen, die derart überbordet sind, dass wir uns schliesslich dazu entschlossen haben, dass weder Vereine noch Organisationen sich direkt bei Dog Town einmieten dürften. Dog Town müsste neu unter unserer Obhut geleitet werden und hätte als so genannte Not-Pflegestelle XXL fungiert. Die Organisationen müssten dadurch lediglich die Grundkosten für ihre Hunde übernehmen, die laufenden Nebenkosten müssten wir decken. Das wäre die einzige Möglichkeit gewesen, um eine friedliche Atmosphäre in Dog Town zu schaffen bzw. zu erhalten.

Reise nach Bukarest und Treffen mit Herrn Dwidari

Nun ging es darum, vor Ort mit Herrn Dwidari abschliessende Verhandlungen zu führen. Am Vorabend trafen wir uns (Claudiu Dumitriu, Laszlo Kastal und ich) in einem Hotel im Zentrum von Bukarest. Eine Menge Vorarbeit war geleistet worden. Zwei Firmen waren beauftragt worden, im Einverständnis mit Herrn Dwidari, den Wert des Geländes zu schätzen. Personalsuche, Arbeitspläne, Sicherheitseinrichtungen waren bis ins Detail durchdacht und in einem Organigramm schriftlich festgehalten. Bis weit nach Mitternacht debattierten wir über die Möglichkeiten, wie Dog Town am kostengünstigsten als Rettungsplattform umgesetzt werden könnte. Ein Kauf dieser Anlage für 1.7 bis 1.9 Mio. wurde von Anfang an ausgeschlossen, weil wir eine solche Summe niemals hätten aufbringen können. Wie die definitiven Kosten pro Monat mit einer Miete von 15 000 Euro plus Nebenkosten und Mitarbeiterlöhnen ganz konkret aussehen würde, konnten wir auch noch nicht definitiv abschätzen. Dies würde sich erst beim anstehenden Treffen zeigen. Und auch wenn für Dog Town weiterhin zusätzliche Spenden von Tierschützern fliessen würden, durften wir uns nur für eine realistische und stabile Kostenfinanzierung entscheiden. Dennoch waren wir guten Mutes, weil uns Herr Dwidari mit dem Millionen-Deal noch eine dritte Variante angeboten hatte. Das war unsere Chance, weil wir so „nur“ die laufenden Kosten zu bezahlen hätten.

Wir hatten auch versucht, einen Termin mit der zuständigen Gemeinde zu vereinbaren, um die gesamten Unterlagen über Dog Town zu sichten. Offenbar ist die Gemeinde dazu nicht berechtigt ohne Beisein des Besitzers. So hatten wir Herrn Dwidari beauftragt, alle Bücher und Dokumente, Steuern, Nebenkosten, etc. für die Verhandlungen bereit zu halten und uns Einsicht zu gewähren.

Am 5. Februar, 09.00 Uhr trafen wir uns mit Herrn Dwidari und seinem Sohn auf dem Gelände von Dog Town. Wir diskutierten zuerst über Miete, Miete/Kauf und Kauf und über unseren Favoriten, den Millionen-Deal.

Dann die grosse Enttäuschung: Herr Dwidari liess nur noch über Miete oder Kauf mit sich verhandeln. Er wollte nichts mehr seinem vorgeschlagenen Million-Deal wissen. Seine Erklärung war, dass er sich die Nacht zuvor mit dem Vorgesetzten seiner Religionsgemeinschaft (IMAM) getroffen und mit ihm über unsere Verhandlungen gesprochen hätte. Aufgrund dieses Gesprächs müsse er den Millionen-Deal zurücknehmen. Diese Variante käme aus religiösen Gründen definitiv nicht in Frage, denn 1 Million anzunehmen sei für einen Muslim eine Sünde.

Hinzu kam, dass Herr Dwidari uns auch die Einsicht in die Bücher und Dokumente von Dog Town verweigerte und es uns damit unmöglich machte, uns einen Überblick über allfällige bestehende Verpflichtungen und unausgesprochene Kosten zu machen. Quasi nebenbei erfuhren wir, dass allein die Beheizung der Hallen bis zu 5000.00 Euro pro Monat kosten würde. Hinzu kämen die Mitarbeiterlöhne von mind. 16.406.00 Euro (an dieser Stelle möchten wir uns explizit nochmals bei Laszlo Kastal für die Kostenberechnungen bedanken, die er für uns zusammengetragen hat), Strom, Wasser, Kanalisation, Müll, Reparaturen, Optimierung der Infrastruktur, etc. Damit wären wir gut und gerne über 25.000.00 Euro pro Monat! Die Endrechnung im Falle einer Miete wäre also gewesen: Die laufenden Kosten pro Monat inklusive Miete von rund 15.000.00 Euro hätten weit über 35.000.00 Euro plus diverse, nicht offen gelegte Kosten ausgemacht, was utopisch gewesen wäre.

Nochmals zur Erinnerung. Anfänglich hatte uns Herr Dwidari u.a. folgendes Angebot gemacht:

Bei einer Vorauszahlung von einem Jahr Miete würde er uns 30% Reduktion auf die 15.000.00 Euro gewähren.
Das heisst:
12 x 10.500.00 Euro Miete (30% von 15 000 Euro) = 126.000.00 Euro
+ 3 x 10.500.00 Euro Depot (Vorauszahlung) = 31.500.00 Euro
Zwischentotal 157.500.00 Euro

Da nun die laufenden Kosten nicht mehr über die Mieteinnahmen der Tierschutzorganisationen gestellt werden, kämen diese also noch dazu!

Laufende Kosten grob gerechnet = 45.000.00 Euro
Zwischentotal = 202.500.00 Euro
Löhne 12 x 16.000.00 Euro = 192.000.00 Euro
Total pro Jahr = 394.500.00 Euro
Plus verschleierte Kosten = unbekannt!
Weiter verlangte Herr Dwidari die erste Miete bereits ab 1. Februar 2016, obwohl Dog Town noch in keiner Weise bezugsbereit war. Auch die Wohnungen waren weder geräumt, noch neu eingerichtet. Im weitern verlangte er per 15. Februar eine Vorauszahlung von 30.000.00 Euro auf sein Konto, obwohl noch kein Vertrag zwischen uns besteht. Damit will er seine Schulden sanieren.

Vor dem 1. Mai hätten wir Dog Town nicht in Betrieb nehmen können. Herr Dwidari hatte uns indes nicht versprochen, falls er im März oder April andere Interessenten finden würde, er die Anlage für uns noch bereithält. Ungewiss, welche Pläne er für Dog Town noch im Kopf hat.

Am Ende der Verhandlungen sah es so aus:
Es blieben uns verschiedene Möglichkeiten, das Gelände zu mieten, die für uns jedoch inakzeptabel waren, weil sich die monatlichen Unterhaltskosten um Einiges erhöht hatten. Wir hatten den Eindruck, dass Herr Dwidari vor allem Wert darauf legte, möglichst viel Geld im Voraus zu erhalten. Im Gegenzug war er nicht bereit, mit offenen Karten zu spielen. So liess er uns im Ungewissen, worauf wir uns einlassen würden. Von einem seriösen Geschäftspartner haben wir andere Vorstellungen. Und wir können nicht verantworten, dass das von unzähligen Tierschützern mühsam zusammengekratzte Geld verschleudert wird, bzw. in dubiose Kanäle versickert. Der Eindruck, dass wir als dumme, reiche Ausländer ausgenommen würden, bleibt nicht aus.

Auch kalkulatorisch ging die Rechnung nicht mehr auf. Wenn wir uns auf diese Art Geschäft einlassen, würden wir in kürzester Zeit eine Pleite riskieren. Zu viele Risikofaktoren sind zu berücksichtigen. Die angebotene Million unseres Grosssponsors stand nur für eine einzige Version, die Herr Dwidari nicht mehr akzeptiert zur Verfügung. So hätten wir durch das Startkapital der Crowdfunding Kampagne zwar 164.000.00 Euro für die Miete eines Jahres und das Depot zur Verfügung, doch wir hätten keine Sicherheit, ob die monatlichen Einkünfte von Organisationen die laufenden Nebenkosten decken könnten. Das können wir vor allem auch wegen den Hunden nicht riskieren. Sich vorzustellen, dass Hunderte Hunde in Dog Town eingezogen wären mit der berechtigten Hoffnung, in Sicherheit zu sein und wir dann aus Kostengründen das Projekt wieder aufgeben müssten – das können wir nicht verantworten. So sehr wir es auch bedauern, doch aus all diesen Gründen haben wir uns schliesslich gegen einen Vertragsabschluss entschieden. Vor allem sind wir die einzigen, die diese ganze Verantwortung alleine zu tragen hätten. Niemand sonst würde auch nur einen Teil davon übernehmen!

Wir sind, wie wahrscheinlich viele von euch, nach all der Mühe und dem grossen Engagement, diesem enormen gemeinsamen Kraftakt unglaublich enttäuscht und frustriert, dass dieses Projekt daran gescheitert ist, weil vor allem finanziell überhöhte Forderungen und dubiose sowie undurchsichtige Voraussetzungen eine Einigung inakzeptabel gemacht haben Und wir hoffen auf euer Verständnis und eure Zustimmung, dass wir vor allem und nur im Namen der Hunde die richtige Entscheidung getroffen haben. Dennoch hat uns diese Aktion auch gezeigt, dass es möglich ist, gemeinsam für eine grosse Sache einzustehen, wofür wir euch allen unglaublich dankbar sind.

Wie geht es weiter

Selbstverständlich werden wir uns weiter für die Hunde in Rumänien einsetzen. Wir werden uns Gedanken machen, ob es einen anderen Weg gibt, möglichst viele Hunde in Not in Sicherheit zu bringen, vielleicht in einem kleineren und bescheideneren Rahmen, aber dafür machbar. Theoretisch hätte man mit so viel Geld viele Möglichkeiten. Doch werden wir die SPENDEN, die explizit für Dog Town bezahlt worden sind, jedem einzelnen zurück vergüten. Wir bitten euch aber um etwas Geduld, bis wir alle Unterlagen zusammengetragen haben.

Eine offene und klare Kommunikation ist uns wichtig. Deshalb haben wir unsere Eindrücke und Bedenken unverhüllt an euch weitergegeben.

Herr Dwidari erwartet unsere endgültige Entscheidung bis Samstag, den 20. Februar 2016 (was in sich ebenfalls widersprüchlich ist, erwartet er doch bereits bis 15. Februar 30 000 Euro auf seinem Konto!).

Doch wir haben uns unwiderruflich entschieden, dass wir das Projekt Dog Town unter solchen undurchsichtigen und instabilen Voraussetzungen definitiv nicht realisieren werden. Dog Town war eine Vision, die leider ein Wunschtraum bleibt.

Falls es sich jemand zutraut das Projekt DOG Town unter den gegebenen Voraussetzungen zu übernehmen und Herrn Dwidari als vertrauenswürdigen Geschäftspartner sieht – so sind wir gerne bereit es weiterzugeben. Vorausgesetzt ist das Einverständnis der Spender!

Josef Zihlmann und Silvia Zihlmann, STARROMANIA 17. Februar 2016


 

Das Wichtigste in Kürze:

Unsere Stadt Gheorgheni hat im Verhältnis die höchste Zahl der registrierten Hunde in Rumänien.

Die Schulkinder der Stadt werden speziell zum Thema Strassenhunde, Nutz- und Wildtiere informiert.

Behinderte Kinder werden durch ausgewiesene Fachkräfte mit Strassenhunden vertraut gemacht.

Neuter and Release = Kastrieren und Freilassen ist auch in Gheorg-heni zum Thema geworden

Zehn einheimische durch STAR-ROMANIA ausgebildete Tierärzte stehen unter Vertrag und werden vor allem Privathunde kastrieren.

Fünf neue Hundehütten-Modelle sind kreiert worden und werden ab sofort vom einheimischen Schreinern hergestellt.

www.starromania.ro ist unsere neue vielsprachige HP in Rumänien

Unser Tierheim in Gheorgheni wird in diesen Tagen massiv erweitert und für die Winterzeit gerüstet.

Unsere zweite Tierärztetagung am 30. Oktober 2015 in Gheorgheni wird vorbereitet.
Der Tierrechtler CLAUDIU DUMITRIU wird wie letztes Jahr der Hauptreferent sein.

In Nâsâud (Nussdorf), einem Projekt von ‚Active Friends for Romanian Dogs‘ mit ‚Arme Seelen in Rumänien‘, wird der Umbau und die Erweiterung des Tierheims von STARROMANIA organisiert und mitfinanziert..

Unsere Aktivitäten im Kampf gegen die Korruption der Behörden sind in einer entscheidenden Phase
– alle Bürgermeister Rumäniens
haben einen Brief in rumänischer Sprache erhalten, unmissverständlich und deutlich
Presseleute in Rumänien sind ebenfalls über unsere Erwartungen an die Bürgermeister orientiert worden.

Kontonummer 61 – 603033 – 2
IBAN CH18 0900 0000 6160 3033 2
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Das Tierleid kennt keine Pause

Über 600 Hundehütten sind innert weniger Monate bereits in ganz Rumänien verteilt, viele werden noch gebraucht. Die neue Fabrikation unserer Hundehütten hat bereits begonnen. Tausende und abertausende Hunde sind noch immer schutzlos Kälte und Nässe ausgeliefert. Jungtiere und schwächere Hunde überleben das nicht.
Um allen baulichen Umständen in den Tierheimen gerecht zu werden, haben wir neue Hüttenmodelle geschaffen, die noch besseren Schutz bieten. Zwei Schreiner vor Ort stehen bereit, um im Akkord Hundehütten zu bauen.
Bedenken Sie, dass Sie mit Ihrer Spende für Hundehütten Leben retten. –

Rumänien geht uns alle an

Vielerorts in Rumänien ist die Lage noch immer verheerend. Verschiedene europäische Länder nehmen laufend Hunde aus Rumänien auf. Noch gibt es keine andere Lösung. Doch haben wir es in der Hand, dagegen anzukämpfen. Dazu müssen grossräumige Kastrationsaktionen gestartet werden, vor allem für Besitzerhunde. So lange dafür das Geld fehlt wird das Elend weiter gehen. Die Hundebesitzer in Rumänien sind verpflichtet, ihre Hunde zu registrieren und zu kastrieren, können sich die Kosten von ca. SFr. 50.— bei einem Monatslohn von ca. SFr. 300 jedoch nicht leisten. Laufend werden neue Welpen geboren und ausgesetzt. So beginnt der ganze Kreislauf immer wieder von vorne. Unsere einheimischen Tierärzte sind gefordert. Sie werden wieder Kastrations – Aktionen starten, weil nur damit dem Strassenhundeproblem beizukommen ist.

Wohin mit den vielen Hunden?

Schlaue Köpfe – wo die Hundeflut am grössten ist und alle Tierheime rappelvoll sind – haben entdeckt, nachts Hunde in andere Gegenden zu bringen und dort auszusetzen. Das passiert auch in Gheorgheni. Plötzlich sind wieder Hunde auf der Strasse, wo zuvor kaum mehr ein Hund zu sehen war. Unmöglich festzustellen, woher diese Hunde kommen. Sie alle landen in unserem Tierheim. Dadurch sind wir gezwungen, das Tierheim zu erweitern und auszubauen. Die mit der Stadt erarbeiteten Pläne liegen vor.. Die Neubauten müssen zügig realisiert werden. Immense zusätzliche Kosten entstehen, mit denen wir nicht gerechnet haben. Wir sind auf Ihre verstärkte Unterstützung angewiesen, sonst schaffen wir das niemals.

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Das Problem an der Wurzel packen

Wir dürfen keine nie endende Geschichte provozieren, deren Auswirkungen in vielen europäischen Ländern zu spüren und irgendwann nicht mehr zu meistern sind. Tierschutz heisst nicht, über Jahre Futter zu spenden und Tierheime ausbauen. Kastrieren ist die einzige Lösung. Für Kastrationen finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen ist die einzig nachhaltige Lösung. Die Hundebesitzer können ihre Hunde behalten. Es werden keine unerwünschten Welpen geboren, die dann wieder ausgesetzt werden. Nach und nach werden die Rumänen, die sich einen Hund wünschen, diesen aus einem dort ansässigen Tierheim aussuchen. Dass dieses Konzept funktioniert ist unbestritten und bewiesen. STARROMANIA vermittelt nur kastrierte Hunde. Alle Hunde sind gechipt, gegen Parasiten behandelt und geimpft. Für die ersten Wochen wird Futter mit gegeben.

Korruptionsbekämpfung

Seit dem Amtsantritt von Klaus Werner Johannis vergeht kaum eine Woche, ohne dass nicht ein korrupter Politiker verhaftet wird. Vor wenigen Tagen ist selbst der Ober – Bürgermeister von Bukarest, Sorin Oprescu eingesperrt worden, und auch gegen den vor Monaten als Staatpräsidenten kandidierende Viktor Ponta ist wegen Korruption Strafanzeige erstattet worden. Diverse Bürgermeister sind auch bereits in Haft und angeklagt.

Die nächste Hürde, die wir in Angriff nehmen ist politisch. Sie wird u.a. durch die rumänische Veterinärbehörde verursacht. Damit haben wir bereits begonnen und wir lassen nicht locker.
Die Wahl von Liviu Harbuz in den Vorstand von FVE muss mit allen Mitteln verhindert werden. Er ist Initiant und Autor des rumänischen Hundetötungsgesetzes. Durch seine mafiosen Verbindungen und Machenschaften hat er sich am Hundeelend erwiesenermassen millionenschwer bereichert. Er war auch Präsident der ANSVSA, der ‚sogenannten‘ Tierschutzorganisation (von Rumänien geächtet und gefürchtet!).
Die FVE in Brüssel soll gezwungen werden, endlich und nachhaltig die ungeheuerlichen Machenschaften rumänischer Veterinärbehörden auf’s Schärfte zu verurteilen und die rumänische Vertretung von FVE vorläufig auszuschliessen.
Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren

Gewonnen haben wir noch nicht, doch wir sind auf dem besten Weg dazu. Dank Ihrer geschätzten Unterstützung durften wir schon viele und wunderbare Erfolge verzeichnen. Eine Anzahl Stadtregierungen arbeiten in unserem Sinne mit uns zusammen, ansässige Tierärzte sind mit im Boot und die dortige Bevölkerung schätzt unsere Informationspolitik. Wir haben die Hartnäckigkeit weiter zu kämpfen. Doch das schaffen wir nur mit Ihrer Hilfe. Bitte unterstützen Sie uns auch weiterhin!

UNSERE NEUEN HÜTTENMODELLE

Aktion Hundehütten à 120.— SFr./Euro
Aktion Hundehütten klein à 100.—SFr./Euro
Aktion Kastrationen à 30.— SFr./Euro
Aktion Tierheimausbau (freier Beitrag)

Kontonummer 61 – 603033 – 2
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der Shelter von Starromania in Gheorgheni. sehr lobenswert.


Video auch aus dem Shelter von Starromania in Gheorgheni :

Ehrenamtliche Tierschützer retten Leben – WDR Fernsehen

Spätestens seit 2013 ist privater Tierschutz in Rumänien unerlässlich. Denn seitdem werden herrenlose Hunde eingefangen und getötet.


Starromania Schweizer Tieraerzte für Rumänien hat 38 neue Fotos hinzugefügt.

AUF VISITE MIT DEM BÜRGERMEISTER

Anfang Juni 2016 sind die langfristig geplanten Erweiterungsbauten im Städtischen Tierheim in Gheorgheni abgeschlossen worden (Dog Village).
Der neu gewählte Bürgermeister Nagy Zoltán zeigte sich sehr erfreut über die entstandene Erweiterung und liess uns wissen, dass wir auch weiterhin mit seiner vollen Unterstützung rechnen dürfen. Obwohl dieses Tierheim der Stadt gehört, lässt er uns alle Freiheiten, in Gestaltung und Organisation. Mit dieser vorbildlichen Einstellung lässt sich Vieles verwirklichen.
Die neue Tierärztin, Frau Dr. Beata Kakucs, hat sich bestens im Team eingelebt.

Sie macht ihre Arbeit ausgezeichnet. Sie bringt moderne und neue Ideen in den Tierheimalltag. Ihre Zuverlässigkeit und ihre Fachkenntnisse beeindrucken. Man spürt, dass sie ihre Arbeit als Tierärztin liebt und umsetzt.
Seit kurzem wird sie zusätzlich durch den Veterinärtechniker László Endre unterstützt. Das neue Dreierteam zusammen mit Dr. Lajos Baroti, Klinikchef, funktioniert bestens. Das Tierheim wird dadurch tierschutzgerecht und kompetent geführt.
Weitere Umbauten stehen an. Unser Ziel ist für die vielen Hunde die vorübergehende Bleibe laufend zu optimieren. Auch die Stadt Gheorgheni unterstützt uns mit zusätzlichen Hilfskräften, damit das Wohl der Tiere garantiert wird.

Alle im Team engagieren sich, um eine noch bessere Betreuung der Hunde zu ermöglichen. Neben handelsüblichem Hundefutter liefert der städtische Schlachthof gratis erstklassiges Fleisch und Knochen für die Hunde, damit es ihnen an nichts mangelt. Nur so ist eine gesunde und korrekte Ernährung der Hunde garantiert.

Schulklassen wird es unter Anleitung ermöglicht, das Tierheim zu besuchen und mit zu arbeiten. Claudia Buthenhoff – Duffy ist momentan in Gheorgheni und bespricht sich mit den Stadtbehörden, wie ihr umfassendes Rumänienprojekt für die Jugendlichen auch in unserer Stadt in Zusammenarbeit mit STARROMANIA optimal umgesetzt werden kann. Bereits seit einem Jahr wird verschiedenen Schulklassen mit durch uns gesponserte Fachkräfte die Tierwelt (Haustiere, Nutztiere, Wildtiere) näher gebracht. Behinderte Kinder werden durch eine Spezialistin mit Hypotherapie gefördert. Sie werden auch angeleitet, Streunerhunden positiv zu begegnen. Kinder sind gern gesehene Gäste in unserem Tierheim. Die Hunde freuen sich über die jugendlichen Besucher und können ohne Bedenken an Familien mit Kindern vermittelt werden.

In der Jugend liegt die Zukunft und die Veränderung. Das gilt für die gesamte Tierschutzarbeit.


ZEIT, WIEDER AN ALLE RUMÄNISCHEN BÜRGERMEISTER ZU APPELLIEREN. BEKEHREN WERDEN WIR DAMIT WOHL KAUM EINEN, DOCH SIE SOLLEN WISSEN, DASS UNSERE AUGEN AUF IHR TUN GERICHTET IST!

Brief an alle Bürgermeister Rumäniens Ende August 2015

Sehr geehrter Herr Primar
Sehr geehrte Frau Primar

Mehr und mehr ist das Strassenhundeproblem und die damit zusammen hängende Korruption in Ihrem Land der ganzen Welt bekannt. Rumänien gilt als das korrupteste Land überhaupt. Die rumänische Veterinärbehörde und Schein-Tierschutzbehörde ANSVSA gehören u.a. zu den Hauptschuldigen dieser Misere. Sie wirken mit aller Kraft gegen die einzig richtige und nachhaltige Lösung, durch Massenkastrationen das Problem zu beheben. Stattdessen setzen sie auf tierquälerische Haltung in städtischen Tierheimen wo Tiere in ihrem eigenen Dreck stehen, ohne regelmässige Fütterung oder medizinische Betreuung. Und sie bezahlen hohe Kopfprämien an brutale Hundefänger. Laufend werden Gesetze missachtet. Leider arbeiten viele Regierungsmitglieder, Polizisten und div. Bürgermeister Hand in Hand mit den Beamten der ANSVSA und der Veterinärbehörde zusammen. Längst ist klar, dass dabei grosse Mengen an Steuergeldern und Geld aus anderen Quellen missbraucht werden.

Tausende Tierschützer aus europäischen Ländern setzen sich in Ihrem Land für das Wohl der Tiere ein. Dafür investieren sie riesige Geldsummen, viel Energie, Nerven und ihre ganze Freizeit. Wir alle wissen, dass das Streunerproblem nicht „nur“ Auswirkungen auf die Tiere hat – Nein – die Menschen tragen irreparable Schäden davon, vor allem Kinder werden traumatisiert und leiden ihr ganzes Leben lang darunter. Im Moment sind diese Auswirkungen kaum spürbar, doch auf Dauer kann damit ein Land zerstört werden. Brutale Tierquälereien auf offener Strasse, die grauenvollen Zustände in den Städt. Tierheimen und qualvollen Tötungsmethoden, z.B. mit T61, sind absolut undiskutabel und gesetzeswidrig.

Wie Ihre persönliche Einstellung zu all dem ist wissen Sie selber am besten. Doch es bleibt uns nicht verborgen, welche Bürgermeister zu einer kooperativen Zusammenarbeit mit Tierschutzorganisationen und Tierschützern bereit sind. Längst existieren darüber Namenslisten, die laufend auf den neuesten Stand gebracht werden.

Warum wir Ihnen das alles schreiben? Zum einen haben wir die Hoffnung nicht aufgegeben und zum anderen finden schon sehr bald
Neuwahlen der Bürgermeister statt.
In einem demokratischen Land bestimmen die Bürger, wen sie sich als Bürgermeister wünschen.

Eine grosse Mehrheit der Menschen in Rumänien wollen dieses Elend mit den Strassenhunden nicht länger dulden und werden sich bestimmt für jene Bürgermeister entscheiden, die mit den Tierschützern kooperieren und alles daran setzen, das Streunerproblem nachhaltig zu lösen. Sie wollen keine depressiven Kinder, die unfähig zu einer Arbeit und ohne Hoffnung durch das Leben gehen. Aus den restlichen Kindern werden sich skrupellose Verbrecher entwickeln weil sie nichts anderes als Brutalität und Gewalt kennen gelernt haben. Dadurch wird Ihr Land unwiderruflich in den Abgrund gezogen.

Doch Rumänien muss nicht arm bleiben. Ohne Korruption und ohne Streunerproblem kann dieses Land sich zu einem wunderbaren Reiseland entwickeln. Herrliche Landschaften laden zum Ausspannen, Verweilen, zu Wanderungen und Badeferien ein. Dieses Geschenk der Natur sollte dankbar als Chance genutzt werden.

Austauschprogramme mit anderen Ländern können berufliche Fortbildungen für junge Menschen ermöglichen, mit denen sie sich in Rumänien eine Existenz aufbauen können. Die Möglichkeiten sind unbegrenzt. Jeder Bürgermeister, der sich für sein Land engagiert hätte damit eine erfüllende und weit befriedigendere Aufgabe weil er einen sichtbaren Erfolg für Mensch und Tier und vor allem für sein Heimatland erreicht. Mit seinem Amt übernimmt er einen Teil der Verantwortung für Rumänien und entscheidet, ob die Menschen im In- und Ausland mit Verachtung oder Hochachtung auf ihn und das Land Rumänien blicken. Denn im Zeitalter des Internets bleibt der Welt nichts verborgen.

Noch ist es Zeit, sich zu entscheiden, zu welcher Seite Sie sich bekennen. Erfreulich, wenn Sie bereits zu den konstruktiven, zukunftsorientierten Bürgermeistern gehören, für die ihr Heimatland und die Kinder dieses Landes unersetzlichen Wert haben.

Wir würden sehr schätzen wenn Sie Zeit finden, sich zu diesem Schreiben kurz zu äussern. Dafür danken wir Ihnen im Voraus.

Mit freundlichen Grüssen

STARROMANIA, Schweizer Tierärzte für Rumänien

Dr. Josef & Silvia Zihlmann


 

Aufforderung an die Gesellschaft Schweizer Tierärztinnen und Tierärzte (GST) für die Vorstandssitzung vom 27. August 2015

GST – SETZEN SIE endlich ein starkes Zeichen gegen eine unethische und tierschutzwidrige Lösung des Strassenhundeproblems in Rumänien!

1. Das rumänische so genannte Tötungsgesetz vom Herbst 2013 muss sofort ausser Kraft gesetzt werden.
2. Mit allem Nachdruck müssen die Tötungsorgien in den städtischen Tierheimen auf Druck aller europäischen Tierärzte sofort und wirkungsvoll in Rumänien verurteilt werden (T 61 zur Euthanasie von Hunden muss aus ethischen Gründen grundsätzlich verboten werden!).
3. Alle Strassenhunde müssen verpflichtend nur durch fachlich fähige Tierärzte und mit den erforderlichen medizinischen Mitteln kastriert werden, ebenso alle Besitzerhunde. Ziel muss sein, dass die kastrierten Strassenhunde wieder an ihre Stammplätze zurückkehren. Denn eine humane Geburtenkontrolle ist nur durch die so genannte Neuter & Release-Methode zu erreichen. Neuter & Release bedeutet die Kastration und das Zurücksetzen der Tiere in ihr vertrautes Revier. Neuter & Release ist die einzige Methode, die mittelfristig dafür sorgen wird, dass die Überpopulation von Tieren nachhaltig eingedämmt wird. So belegen auch Langzeitstudien die Wirksamkeit von „Neuter & Release“, wie die gleichbleibende Populationsdichte von heimatlosen Tieren die Ineffektivität von Tötungen beweisen. So ist die Neuter & Release-Methode die einzige Lösung, das Strassenhundeproblem weltweit nachhaltig in den Griff zu bekommen.
4. Die KZ-ähnlichen überfüllten und katastrophal geführten städtischen Tierheime müssen verboten und mindestens durch hundegerechte Freilaufgehege ersetzt werden. Land und Geld (wie unzählige Korruptionsfälle bewiesen haben) sind im Überfluss vorhanden. Alle Hunde in Tierheimen sind ordentlich tierärztlich zu betreuen, die tägliche Fütterung muss gesichert sein.
5. Die Bevölkerung in Rumänien und in der Schweiz muss medienwirksam aufgefordert werden, dass seriöse Tierschutzorganisationen aktiv und finanziell unterstützt werden.
6. Claudiu Dumitriu, ein in Rumänien anerkannter und unverzichtbarer Tierrechtler in dieser Angelegenheit (rumänischer Tierschutzbeauftragter und Präsident des rumänischen Vereins „Allianz gegen Missbräuche“) muss personell und finanziell massiv und konstant unterstützt werden. (Filmmaterial wird zur Verfügung gestellt).
Die GV der FVE in IASI anfangs Juni dieses Jahres hat bewiesen, dass die rumänischen Veterinärbehörden alles daran gesetzt haben, ein Vorzeigetierheim als Show und Spektakel wie zu Ceausescus Zeiten zu inszenieren. Die echten Probleme mit Strassenhunden haben sie negiert. Lösungsansätze haben und wollen sie keine.
Zum Glück hat unsere Nacht- und Nebelaktion im Internet / Facebook bewirkt, dass Claudiu Dumitriu von Brasov (obwohl an dieser Tagung nicht erwünscht) und Dr. Rudi Hofmann von Bukarest doch noch mitdiskutieren durften. [Das war wohl eine der peinlichsten Niederlagen für die rumänischen Organisatoren!]
7. Aufruf zur Kooperation aller europäischen tierärztlichen und politischen Organisationen gegen die mafiosen und korrupten Machenschaften von rumänischen Politikern, Veterinärbehörden sowie einzelnen Tierärzten.
8. Eine Delegation der GST (wir und eine professionelle Videojournalistin sind dabei) soll vor Ort unter der Leitung von Claudiu Dumitriu verschiedene städtische Shelter besuchen und Bericht erstatten (unter Einbezug von Tierärzten anderer europäischer Delegationen).
9. Punkt 9 ist aus Diskretionsgründen noch vertraulich! Wird später bekannt gegeben.
10. Die FVE in Brüssel soll gezwungen werden, endlich und nachhaltig die ungeheuerlichen Machenschaften rumänischer Veterinärbehörden und einzelner Tierärzte auf das Schärfste zu verurteilen und die rumänische Vertretung der FVE vorläufig auszuschliessen.
Weiningen ZH, 23. August 2015

 


 

DIES IST KEINE HALBHERZIGE SPENDENAKTION, ES IST EIN NOTRUF !

Sollte damit keine nachhaltige Hilfe zu Stande kommen laufen wir Gefahr, dass Claudiu Dumitriu aufgeben muss.
Wer klagt dann gegen korrupte Bürgermeister?
Wer versucht mit aller Kraft, städtische, tierquälerische Shelter zu verändern?
Wie lange wird es dauern, bis sämtliche Tierschützer aufgeben weil sie an der Korruption abprallen und ausbluten?
Auch wir STARROMANIA müssten uns in diesem Fall ernsthaft überlegen, wie lange wir noch weitermachen. Heisst uns von FB verabschieden um uns nur noch unserem eigenen Projekt zu widmen.

Wichtig für alle Tierschützer in Rumänien:
Alle sollen endlich erfahren, wie wichtig Claudiu Dumitriu für Rumänien ist.

 

Claudiu Dumitriu

Die schwierigste Hürde für den Tierschutz für Rumänien hat begonnen – der Kampf gegen die korrupten Behörden und Tierärzte!

Das Lösungswort heisst Solidarität und Unterstützung

Solidarität mit Claudiu Dumitriu, dem wichtigsten Tierrechtsvertreter in Rumänien. Ihn zu verlieren dürfen wir nicht riskieren. Denn er macht eigentlich das, was die Aufgabe der rumänischen Veterinärbehörde wäre – nämlich tierschutzwidrige Zustände aufzudecken und zu verfolgen. Er ist der Mann der Stunde. Er verhandelt laufend mit Stadtregierungen, deren Tierheime in katastrophalem Zustand sind, dort wo Tiere hungern, tierärztlich nicht versorgt werden, elend zu Grunde gehen oder mit barbarischen Methoden getötet werden. Durch sein Verhandlungsgeschick und seine Überzeugungskraft erzielt er oft nachhaltige Erfolge. Ist eine Regierung uneinsichtig erstattet er Strafanzeige. Durch seine Arbeit prangert er das korrupte Verhalten zahlreicher Beamter und ihrer Handlanger an und bringt sich damit nicht selten selber in Gefahr.

Doch um in einem einzigen Tierheim positive Änderungen zu erzielen bedarf es meist bis zehn und mehr Besuche, was bei der Grösse Rumäniens unheimlich aufwändig ist.

Wie wohl alle wissen ist die Anzahl dieser katastrophalen städtischen Tierheime riesig und von einem einzigen Tierschützer niemals zu bewältigen. Claudiu Dumitriu braucht massive Unterstützung, d.h. einen administrativen Mitarbeiter und kompetente Tierrechtler, die in seinem Sinn agieren, um diese überaus anspruchsvolle Aufgabe zu meistern. Dazu ist eine konstante finanzielle Unterstützung unverzichtbar.

Wollen wir etwas verändern oder hilflos zuschauen – wir haben die Wahl

Wir können zehn oder zwanzig Jahre weiter machen wie bisher – Unmengen von Geld für Futterspenden, Hundetransporte ins Ausland, bauliche Verbesserungen von Tierheimen und Tierarztkosten ausgeben – und es wird sich nichts verändern
Oder
Wir können Claudiu Dumitriu in seiner Aufgabe unterstützen, um laufend fehlbare Stadtregierungen von nachhaltigem Tierschutz (tiergerechte Unterkünfte und Haltung, Information der Bevölkerung, Kastrationsaktionen, etc.) zu überzeugen und sie auf unsere Seite zu ziehen, um damit nach und nach der Korruption einen Riegel zu schieben. Wenn wir Claudiu stärken schwächen wir die Behörden, die am Hundeelend Unsummen an Geld verdienen!

Die Entscheidung, ob wir dieses Ziel erreichen können liegt bei jedem einzelnen von uns.

Wer ist bereit, einen einmaligen oder monatlichen Beitrag für Claudiu Dumitriu zu leisten?
Wir zählen auf eure Solidarität.

In Absprache mit Claudiu Dumitriu werden Spenden auf unser Euro-Konto einbezahlt. Er erhält regelmässig unsere Kontoauszüge, um eine Kontrolle über die Eingänge zu haben. Um ihm Arbeit zu ersparen werden wir monatlich in FB jeden Spender mit Höhe der Spende auflisten.

Diverse namhafte Gruppen und ausgewiesene Persönlichkeiten im Tierschutz stehen hinter unserer Aktion weil für sie feststeht, wie wichtig Claudiu Dumitriu für Rumänien ist.

Konto-Nr. für Spenden:

CH38 0900 0000 9183 5016 3
Konto 91-835016-3 EUR
BIC POFICHBEXXX
STARROMANIA
CH – 8104 Weiningen ZH

Daueraufträge sind sehr wichtig, um eine Konstanz zu erreichen, doch auch einmalige Spenden werden sehr geschätzt.

PAY PAL: zihlmann.silvia@gmail.com


 

Liebe Freunde unserer Tierschutz – Aktivitäten in Siebenbürgen

Unser erklärtes Ziel ist es, in ganz Rumänien noch intensiver vertrauenswürdige Organisationen, Tierheime und Tierretter zu unterstützen. In der Region Siebenbürgen wollen wir das Streunerproblem in Zusammenarbeit mit den Behörden und den lokalen Tierärzten nachhaltig lösen. Wir sind auf gutem Weg, dass daraus ein beispielhaftes Projekt entsteht, welches möglichst viele Nachahmer finden soll!
Das bedingt unermüdlichen Einsatz, dessen sind wir uns bewusst – und ohne Eure wertvolle Hilfe geht es nicht

HUNDEHÜTTEN SPONSORING
Rumäniens Winter sind hart und die Shelter im Land meist überfüllt mit hungrigen und frierenden Hunden. STARROMANIA hat bereits drei Spenden-LKW zu vielen Tierschützern in verschiedene Hundeheime liefern können. Der Winter ist nicht weit und in vielen Tierheimen haben die Hunde nichts als kalten Beton, um darauf zu liegen. Unsere dringlichste Aktion gehört deshalb Hundehütten, die wir von einem Schreiner vor Ort anfertigen und liefern lassen. Eine gut isolierte Doppel – Hunde – Hütte ermöglicht zwei rumänischen Hunden einen trockenen und geschützten Winterplatz! Sie kostet CHF 120.00. Bitte helft mit, damit im nächsten Winter keine Hunde mehr erfrieren müssen.

UNSERE GROSSE WINTER-AKTION: „GESCHÜTZT DURCH DEN WINTER“

Jede noch so kleine Spende wird gerne entgegengenommen und geschätzt, STARROMANIA ist auf die Solidarität der Schweizer Tierärztinnen und Tierärzte angewiesen. Wir haben innert knapp einem Jahr schon gewaltig viel helfen können! Eure Unterstützung ist für unser Projekt enorm wichtig!

Spendenkonto STARROMANIA
PC 60-741622-3 / Vermerk: „Hundehütte“
IBAN CH84 0900 0000 6074 1622 3 / BIC POFICHBEXXX
https://www.starromania.ch (Ausführliche Texte und Bilder zu unserem Hilfsprojekt in Rumänien)
https://www.tierarzt-gst.ch STARROMANIA
https://www.tierbotschafter.ch (Tierbotschafter)
Korrespondenzadresse für STARROMANIA: zihlmann.josef@gmail.com


 

Nâsâud – Vertrag mit der Regierung steht und ist beidseitig unterzeichnet

Begonnen hat alles damit, dass Alexandra Stefan von „Arme Seelen aus Rumänien“ mit uns über einen Freund Kontakt aufgenommen hat und uns um Hilfe bat, um einen Vertrag mit der Regierung aufzusetzen. Sie war bereits im Gespräch mit dem Bürgermeister. Die Regierung wollte jedoch nur mit einem Verein einen Vertrag unterzeichnen. Starromania stellte sich dafür zur Verfügung weil wir so und so auch geplant hatten, weiter mit „Active Friends for Romanian Dogs“ zusammen zu arbeiten und sie als zuverlässige Partner kennen gelernt hatten. Darin sahen wir eine Chance für unsere Freunde unter der Leitung von Hanne Peters-de Fockert.
Natürlich bedurfte dies einer Phase des Kennenlernens mit „Arme Seelen aus Rumänien“, um gegenseitiges Vertrauen zu schaffen. Zudem entsteht ein Vertrag mit einer Regierung auch nicht in Null Komma Nichts; es gab einige Diskussionspunkte zu klären, dazu laufend Übersetzungen in Deutsch-Rumänisch und zurück. Doch es ist geschafft!

Zusammen in drei Teams, „Arme Seelen aus Rumänien“, „Active Friends for Romanian Dogs“ und Starromania nehmen wir ab sofort den Ausbau des Shelters in Angriff weil die Hunde dort in engen Zwingern hausen ohne jeden Freilauf. Die Regierung stellt uns dafür unentgeltlich Platz zur Verfügung und wir haben freie Hand zu entscheiden, wie ein Freilauf gestaltet wird. In den nächsten Tagen wird das Gelände besichtigt und über das Vorgehen entschieden. Hier handelt es sich um max. 50 Hunde, die wir betreuen werden. „Active Friends for Romanian Dogs“, Hanne Peters-de Fockert, wird sich noch im Mai ein Bild vor Ort machen, damit wir alle zusammen sofort aktiv werden können. Selbstverständlich werden wir alle Beteiligten immer auf dem Laufenden halten. Doch jede Hilfe zählt jetzt. Unser 3-er Team wird das mit eurer Unterstützung schaffen. Unser Ziel ist, das Leben dieser Hunde tierschutzgerecht zu gestalten, damit sie nach und nach an Familien vermittelt werden können.

Alles ist organisiert – jetzt heisst es nur noch starten. Bitte helft uns alle dabei!


 

Josef und Silvia Zihlmann wurden mit einer überwältigenden Mehrheit als Limmattaler des Jahres 2014 gewählt. Im Interview spricht das das Ehepaar…
limmattalerzeitung.ch|Von az Limmattaler Zeitung, Dietikon, Switzerland

 

Meine Reise nach Targu Jiu vom 20. und 21. Oktober 2014

Bei meiner sehr kurzfristig angesetzten Reise nach Siebenbürgen habe ich einen Abstecher nach Targu Jiu gemacht.
Laszlo Kastal, der Finanzminister der Stadt Gheorgheni, hat mich bei meiner schwierigen Mission begleitet und chauffiert. Die lange Reise hat sich aber gelohnt, um vor Ort die Streunerhunde – Situation der Stadt Targu Jiu kritisch zu begutachten. In Rolf Kaiser hatten wir eine kompetente Persönlichkeit, die das Hundeproblem dieser grossen Stadt kennt. Das Shelter von Targu Jiu war mir durch viele Bilder, die im Internet veröffentlicht wurden nicht fremd. Doch das persönliche Erlebnis vor Ort prägt. Nur am Ort des Geschehens kann richtig und angepasst beurteilt und entschieden werden, was optimiert werden kann und muss. Wie ich diesen Besuch erlebt habe möchte ich hier festhalten wie auch Verbesserungsvorschläge anregen, die für mich vordringlich für dieses städtische Shelter notwendig sind.
Begreiflicherweise ist es für mich ein zentrales Anliegen, dass der dort verantwortliche Tierarzt unter anderen als den vorgefundenen medizinisch erbärmlichen Umständen arbeiten kann. Ein gutes Shelter braucht einen guten Tierarzt. Ihm muss man die nötige Infrastruktur zur Verfügung stellen, damit er auch medizinisch einwandfrei und erfolgreich arbeiten kann. Der Tierarzt ist das Herz jedes Shelters.
Folgende Änderungen im Zusammenhang mit der tierärztlichen Tätigkeit müssen vordringlich behandelt werden:
• Das Grund- Instrumentarium muss massiv ergänzt werden; es fehlt an allem
• Es fehlt ein Sterilisator, die Grundbedingung, dass steril gearbeitet werden kann
• Es fehlen Operationslampe, Operationstisch, Behandlungstisch
• Ordentliche Schränke, um Instrumentarium und Medikamente aufzubewahren
Es existieren genügend freie Räume, die nicht genutzt werden. Mit sehr wenig Eigenmitteln und Fantasie können die freien Räume aktiv umgestaltet werden.
Das Futter muss separat gelagert werden. Ein Behandlungsraum muss eingerichtet werden, ein separater Raum nur für die Operationen. Es hat auch genügend Raum, dass für den Tierarzt ein angemessenes Büro eingerichtet werden kann mit entsprechenden elektronischen Geräten.
Es muss ein zweiter Tierarzt für eine lückenlose medizinische Versorgung des Shelters eingesetzt werden.
Mit einer gesunden und einfachen Grundeinrichtung ist es möglich, dass die tierärztliche Tätigkeit noch besser und einwandfrei gewährleistet werden kann. Die Motivation ist das Grundelement für jede verantwortliche Tätigkeit.
STARROMANIA lädt die Tierärzte für die Weiterbildung ihrer Tätigkeit nach Gheorgheni ein. Agro Caritas, unter der Leitung meines Begleiters Laszlo Kastal hat zugesichert, dass die Tierärzte von Targu Jiu ohne Kostenfolge für Unterkunft und Verpflegung aufgenommen werden.
STARROMANIA hat bereits reagiert, indem in den nächsten Wochen je ein Behandlungstisch und je ein Operationstisch für das städtische Shelter nach Targu Jiu unterwegs sein werden.
Auch allgemein hat das städtische Tierheim sicher einige wesentliche Verbesserungen nötig.
Die Tiere im Shelter und auch in den Aussengehegen sind gut genährt. Es ist genügend Tierfutter vorrätig.
Unter der Regie von Rolf Kaiser ist mit wunderbaren Verbesserungen bereits begonnen worden. Die Wasserkessel, befestigt mit Karabinerhaken und die Futterrinnen sind in der Shelter – Hit – Parade in Rumänien auf Platz eins! Jedenfalls habe ich diese Idee aufgenommen und auch in unserem Städtischen Shelter von Gheorgheni wird diese Woche noch diese tolle Erneuerung aktiv umgesetzt.
In den nächsten Tagen sollen weitere Verbesserungen erfolgen, indem mit Holzkonstruktionen das Innenleben der Zwinger tiergerechter gestaltet wird. STARROMANIA unterstützt auch diese Idee von Rolf Kaiser aktiv und finanziell.
Die Reinigung des Städtischen Shelters von Targu Jiu macht mir Kopfzerbrechen. Die beiden Arbeiter machen gute Arbeit. Sie sind aber mit dem Umfang des Shelters überfordert. Kaum sind sie mit der Reinigung fertig, müssen sie wieder von vorne beginnen.
Um diese Reinigung ordentlich und zeitgerecht machen zu können brauchen sie dringend Unterstützung. Mindestens zwei weitere Mitarbeiter sind dazu notwendig. Es ist nicht nur Reinigung zu leisten, es gibt immer wieder andere vielfältige Arbeiten im Shelter zu erledigen. Auch sollten sich diese Mitarbeiter vermehrt um die ‚Anliegen‘ der Hunde kümmern können, was jetzt zeitlich unmöglich ist. Ferner fordere ich, dass die Bezahlung dieser Mitarbeiter der Schwere der Arbeit angepasst und gerecht ist.
Nach der Besichtigung des Shelters trafen wir uns mit dem Viceprimar Aurel Popescu, mit dem Shelter-Chef, Director General, Ing. Al. Zaharia und dem Tierarzt Cristian Petcu im Stadthaus von Targu Jiu. Wir formulierten die Bedingungen, die eine gute Zusammenarbeit ermöglichen soll. Prinzipiell ist man in der Stadtregierung der Meinung, dass nur ein positives Miteinander das Streunerproblem dieser Stadt mindestens im Ansatz bewältigen lässt. Die Stadt Gheorgheni wird zusammen mit STARROMANIA alle ausgehandelten Verträge der Stadtverwaltung von Targu Jiu als Muster zur Verfügung stellen, um ihnen den Weg zum Ziel einer erfolgreichen Bewältigung des Strassenhundeproblems so aufgezeigt wird. Auch sind die verantwortlichen Behörden der Stadt Targu Jiu eingeladen worden, uns in Gheorgheni zu besuchen.
Es zeigt sich einmal mehr, dass im Gespräch mit den zuständigen Behörden sehr viel erreicht werden kann.
Alle strittigen und verbesserungswürdigen Punkte haben wir in der Diskussion mit dem Viceprimar Aurel Popescu und dem Shelter-Chef ohne Verklausulierungen dargestellt und Lösungen vorgeschlagen.
Der Viceprimar hat sehr interessiert zugehört. Er hat unsere Vorschläge sehr positiv beurteilt. Er hat auch angekündigt, dass für nächstes Jahr ausserhalb der Stadt der Neubau eines Tierheimes vorgesehen ist.
Solche Aussichten sind schön und gut. Sicher ist nur, dass wir jetzt und sofort ohne Verzug Hand anlegen müssen, um die Situation für die Hunde im Städtischen Shelter zu verbessern. Ein Anfang ist bereits getan. Ein guter und ein erfolgreicher Anfang! Das motiviert uns alle, zusammen mit Rolf Kaiser und den Pfotentalern anzupacken, zum Wohle unserer Hunde in Targu Jiu. Sie sind es uns wert!!!
Dr. Josef Zihlmann, Präsident des Vereins STARROMANIA


 

Liebe Tierfreunde

Endlich ist bewiesen, dass das Hunde-Massaker in Rumänien auf einer Lüge aufgebaut ist. Der kleine Ionut wurde nicht von Strassenhunden getötet, sondern durch Wachhunde auf dem Privatgelände einer Firma. Auch ist erwiesen, dass weit mehr als die Hälfte aller Rumänen gegen die brutalen Hundetötungen sind. Obwohl ein Entscheid des Appellationsgerichtes Bukarest vorliegt, dass Hunde weder gefangen noch getötet werden dürfen wird weiter gemordet. Tierschützer aus Rumänien und dem Ausland, die sich dagegen zur Wehr setzen sind an Leib und Leben gefährdet. Die traurige Bilanz: Einige Verletzte, darunter schwer Verletzte. Diese Menschen können wir nicht allein lassen.

Unser erklärtes Ziel ist es, in ganz Rumänien noch intensiver vertrauenswürdige Organisationen, Tierheime und Tierretter zu unterstützen. In der Region Siebenbürgen wollen wir das Streunerproblem in Zusammenarbeit mit den Behörden und den lokalen Tierärzten nachhaltig lösen. Wir sind auf gutem Weg, dass daraus ein beispielhaftes Projekt entsteht, welches möglichst viele Nachahmer finden soll!

Das bedingt unermüdlichen Einsatz, dessen sind wir uns bewusst – und ohne Ihre wertvolle Hilfe geht es nicht! Vielen Dank für Ihre Unterstützung

Silvia & Josef Zihlmann


 

Sich gegen das Töten und für das Kastrieren entscheiden spricht für Intelligenz und Weitsicht

Anfang dieser Woche erhalten diesen Brief

– Alle Bürgermeister Rumäniens
– Alle deutsche Pressestellen in Runmnänien
– Die meisten Rumänischen Med

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin

Wir sind die Organisation STARROMANIA (Schweizer Tieraerzte für Rumänien). Seit mehr als 20 Jahren kennen wir grosse Teile Rumäniens weil wir – noch nicht unter diesem Logo – diverse Projekte in Rumänien für Mensch und Tier umsetzen konnten. Dadurch haben wir in Ihrem Land Freunde gewonnen und kennen inzwischen viele liebenswürdige Menschen in Rumänien.
Als STARROMANIA unterstützen wir bereits viele bekannte Tierschutzorganisationen in Ihrem Land mit Futterlieferungen, Hundehütten, Kastrations- und Chipaktionen, tierärztlicher Versorgung, Ausbildung von Tierärzten in der Kastrationstechnik und Einrichtung von Tierarztpraxen sowie dem Bau und Vergrösserung oder Verbesserung von Tierheimen. Es ist uns auch ein Anliegen, dass Hunde adoptiert werden können und vor allem, dass alle Hunde in Privatbesitz kastriert werden.
Eigentlich leben Sie in einem wunderschönen Land, das für Touristen viel zu bieten hätte, wäre da nicht das Problem mit den Strassenhunden, das bereits weltweit bekannt ist. Schlimmer als das Problem selbst ist, dass bald überall Hunde brutal eingefangen und abgeschlachtet werden. Auch die Art, wie die Hunde in sehr vielen Sheltern gehalten werden ist schrecklich und unwürdig. Das alles ist Ihnen sicher bestens bekannt.
Die Gründe, weshalb dies alles auf solche Art passiert ist bald jedem Kind hier bekannt und auch, dass die Problematik so niemals gelöst wird. Hier ist ziemlich viel Geld im Spiel und dadurch werden viele führende Regierungsmitglieder motiviert, das Streunerproblem nicht zu lösen, sondern beizubehalten. Jede Stadt erhält eine Summe für die Strassenhunde, die in Bukarest festgelegt wird. Doch wissen Sie, ob Sie auch alles erhalten was Ihnen zusteht? Wir können uns sehr gut vorstellen, dass Ihrer Landesregierung gleichgültig ist, was aus Rumänien und auch aus Ihnen wird wenn das Streunerproblem weiterhin auf diese Weise angegangen wird und sich vervielfacht. Ihre höchsten Regierungsmitglieder haben vermutlich finanziell sehr gut für sich vorgesorgt und wären jederzeit bereit, sich aus dem Staub zu machen. Mit Sicherheit würde sich kein einziger von ihnen Gedanken darüber machen, wie Sie weiter in einem zu Grunde gerichteten Land weiterleben.
Sicher ist es verführerisch, Geld für sich selber statt für die Tiere zu verwenden. In jedem anderen Land könnte das auch passieren weil die Menschen überall nicht besser sind. Doch zeugt das von einer sehr kurzfristigen Denkweise.Ihnen kann kaum entgangen sein, dass bereits in vielen Ländern erwiesen ist, dass nur das Kastrieren der Hunde Erfolg bringt, will man das Problem wirklich lösen. Dafür setzen sich viele Tierschutzorganisationen ein und sind gewillt, mit Ihnen zusammen Lösungen zu erarbeiten. Auch werden dazu grosse Geldsummen eingesetzt, um Tiere zu versorgen und zu vermitteln.
Selbstverständlich können wir Ihnen nicht vorschreiben, wie Sie die Dinge in Ihrem Land angehen. Doch möchten wir Sie bitten, Einiges zu bedenken: Wir setzen voraus, dass Sie Rumänien lieben weil es Ihr Heimatland ist. Vielleicht haben Sie Kinder, sicher jedoch Bekannte und Freunde, die Ihnen viel bedeuten. Sie alle müssen dieses Elend mitansehen und werden dadurch traumatisiert. Kinder verrohen und werden eines Tages mit Menschen genau so umgehen, wie das heute mit den Hunden geschieht. Rumänien wird dadurch unwiderruflich zerstört. Nicht auszudenken was passiert, wenn die Bevölkerung sich irgendwann doch zur Wehr setzt. Gut möglich, dass sich einmal die Tierschutzorganisationen zurückziehen weil alles hoffnungslos geworden ist. Auf den Strassen werden nur noch aggressive Hunde zu finden sein und sich rasant vermehren weil die Hundefänger längst erkannt haben, dass sie ihr Geld wesentlich leichter verdienen, wenn sie Besitzerhunde, Welpen und freundliche Hunde einfangen. Dann wird im Gegensatz zu heute wahr werden, dass Strassenhunde gefährlich sind und Kinder werden nie mehr sicher sein wenn sie ins Freie gehen.
Sollte sich alles so entwickeln weil man des Geldes wegen nur an Heute denkt und die Zukunft verdrängt, werden Sie sich vor Ihrem Volk verstecken müssen. Irgendwann werden auch jene, die gewissen Medien und der Landesregierung die verbreiteten Geschichten heute noch glauben feststellen, dass sie belogen und betrogen worden sind. Noch hat das rumänische Volk nicht den Mut, sich zur Wehr zu setzen. Doch was eine solche Situation auslösen kann ist beängstigend.Wir können uns nicht vorstellen, dass Sie das alles wollen.
Eine beträchtliche Anzahl Bürgermeister haben sich bereits gegen das Töten der Strassenhunde und für das Kastrieren entschieden. Sie wissen, dass dies die einzig richtige Lösung ist und arbeiten mit Tierschutzorganisationen zusammen. In den betreffenden Städten sind sie angesehen und werden mit Recht als weitsichtig und fortschrittlich bezeichnet. Diese Menschen sind weit über die Grenzen hinaus bekannt und geachtet. Einige davon praktizieren die Kastrationsaktionen bereits seit längerer Zeit und dort existiert kaum mehr ein Problem mit Strassenhunden.
Wir glauben nicht, dass viele Bürgermeister in Rumänien Hundehasser sind. Deshalb muss es auch ein sehr schlechtes Gefühl sein zu wissen, dass man daran schuld ist, wenn eine Unmenge dieser unschuldigen Tiere furchtbarsten Leiden ausgesetzt sind, verhungern, verdursten oder verletzt und krank sind. Tiere haben Gefühle wie wir, oft sogar noch mehr.
Sie haben es in der Hand, wie Sie sich entscheiden. Jeder einzelne, der sich gegen das Töten entscheidet und sich offiziell dazu bekennt tut einen Schritt in die richtige Richtung. Noch ist Zeit dazu. Wir danken Ihnen, wenn auch Sie sich gegen das Töten und für das Kastrieren entscheiden. Das spricht für Ihre Intelligenz und Ihre Weitsicht, ist eine Solidaritätsbekundung an Ihr Volk und Ihr Land und eine unwiederbringliche Chance.
Mit freundlichen GrüssenSTARROMANIA
(Schweizer Tieraerzte für Rumänien)
Humane, nachhaltige und professionelle Tierhilfe vor Ort
Dr. med. vet. Josef Zihlmann und Silvia Zihlmann