09. Pfötchenhoffnung

Spenden und Vermittlung:

 

http://www.pfoetchenhoffnung.de/

https://www.facebook.com/pages/Pf%C3%B6tchen-Hoffnung/690399724390449

 

Wir von Pfötchen Hoffnung haben es uns zur Aufgabe gemacht, die Menschen, Hunde und Katzen in Botosani zu unterstützen. Warum Botosani fragen sich viele. Es ist ganz einfach – diesen Menschen vor Ort vertrauen wir schon ab der ersten Minute, was leider im Tierschutz Seltenheitswert hat. Sie leisten Tierschutz vor Ort der genau unserem Sinne entspricht und es ist uns eine Ehre diese Menschen persönlich zu kennen und zu unterstützen.

Gerne sind wir euch behilflich bei Interesse an einem der Tiere, die auch auf den facebook Accounts

Ps Botosani

https://www.facebook.com/pages/Ps-Botosani/1499876030265366?fref=ts

Elena Cardas https://www.facebook.com/cardas.elena?fref=ts
und
Daniel Bejinariu https://www.facebook.com/bejinariuddaniel?fref=ts

vorgestellt werden.

Sollten wir aufgrund von Familie, Beruf und Privatleben einfach mal nicht top aktuell auf unserer Seite mit Bildern und Alben sein können – schaut auf die Profile in Botosani an und teilt was das Zeug hält. Die Hunde und Katzen brauchen uns alle und bei Rückfragen, Infos und natürlich auch bei Interesse an einem der Tiere stehen wir euch gerne zur Verfügung.
Euer Team Pfötchen Hoffnung


Aktuelle Infos zur Lage im PS Botosani vom 4.11.2016

Gestern abend haben wir sehr lange mit den Kollegen Daniel Bejinariu und unserer Cristina telefoniert. Nach Gesprächen mit den verantwortlichen der Stadt, wird die Quarantäne wahrscheinlich noch bis Ende November aufrecht erhalten bleiben. Zum einen ist das gut, dass die verantwortlichen reagieren denn es kommen keine neuen Hunde mehr in den Shelter, ABER es können auch keine Hunde die gesund sind raus in ihr Zuhause.

In den letzen 4 Wochen sind ca. 100 Hunde erkrankt, einige sind gestorben. Nun ist es endlich so, dass keine weiteren Hunde mehr erkrankt sind, kein Hund in den letzen Tagen verstorben ist und die kranken reagieren fast alle sehr gut auf die Behandlung. Von Seiten der Stadt ist die mündliche Info gekommen, dass man nicht darüber nachdenkt die Hunde zu töten. Das liegt unter anderem auch daran, dass sie gesehen haben wie grandios reagiert wurde, dass die Hunde geimpft und behandelt sind, das der Shelter desinfiziert wurde etc. Auch wenn derzeit kein Tierarzt von dem Betreiber im Shelter ist so wissen sie, dass unsere Kollegen jeden Tag vor Ort sind und sich um die Hunde kümmern. Wir haben der Stadt auch offiziell mitgeteilt, dass sie mit aller Macht unterstützen werden, wenn die Hunde weiterhin behandelt werden können und kein Hund getötet wird.
Wir sind froh das von Seiten der Betreiber kein Tierarzt im Shelter ist, vet Andree ist bereits seit geraumer Zeit nicht mehr vor Ort und plant die Eröffnung seiner eigenen Tierarztpraxis in Botosani. Nur so können wir alles was in unserer Macht steht für die Hunde tun ohne jedes mal zuerst die Steine aus dem Weg zu räumen. Daniel konnte entscheiden welches Antibiotikum verwendet wird und wir können sagen das es das beste ist was erhältlich ist. Es ist teuer aber es hilft und von Betreiberseite wäre dieses sicherlich nicht genommen worden alleine schon aus Kostengründen.

Alle Hunde sind geimpft, der Shelter desinfiziert und wird nun in den nächsten Tagen ein weiteres mal desinfiziert. Die kranken Hunde sind dünn geworden und vor allem sie sind ängstlich geworden. Das tägliche fangen in den Zwingern, tägliche Spritzen haben sie ängstlich gemacht gegen und auch gegen unsere Kollegen. Cristina hat gestern frisches Hähnchen gekauft und gemerkt wie die Hunde es gerne aus der Hand genommen haben. So können sie wieder Vertrauen in die Menschen aufbauen und vor allem sie können wieder zunehmen. Wir konnten dank den vielen Spenden weitere 500 Euro schicken damit für die nächsten Tage viel frisches Fleisch und Vitamine für die kranken Hunde gekauft werden kann und die Hunde wieder Vertrauen können. Denn nichts ist wichtiger als das Vertrauen zu ihnen zu haben denn viele dieser kranken Hunde haben bereits ein Zuhause und müssen den Menschen wieder vertrauen.

Viele der ängstlichen Hunde die krank sind wurden immer und immer wieder aus den Hundehütten regelrecht getrieben. Die Arbeiter haben dafür die Hütten hoch gehoben und auf den Boden fallen lassen. Es ist die einzige Möglichkeit damit die Hunde aus den Hütten raus kommen und an das Gitter kommen damit sie geimpft und behandelt werden konnten. Wir selber haben das bei einer Impfung im Shelter gesehen und waren entsetzt aber haben verstanden das es keine andere Möglichkeit gibt. Das macht die Hunde natürlich ängstlich und die Hundehütten gehen kaputt. Daniel Dinu hatte zuvor bereits sehr viele der Hütten repariert, einige davon sind schon wieder kaputt durch diese Aktion. Wir werden im Frühjahr eine erneute Aktion starten und die Hütten reparieren lassen. Für Hütten, die ansonsten den Winter nicht überstehen, hat Daniel Dinu noch das Material vor Ort und wird diese direkt reparieren können. Wichtiger ist nun aber erst einmal das die Hunde gesund werden und keine weiteren erkranken.

In Kommentaren etc. wird immer wieder geschrieben das die Hunde an Staupe erkrankt sind. Der DSV hatte Anfang der Woche 1 toten Hund zur Untersuchung mitgenommen und es konnte nicht bestätigt werden das dieser Hund an Staupe erkrankt war. Ein weiterer toter Hund wird nun untersucht, die Ergebnisse stehen noch aus. Wir hoffen sehr die 2. Untersuchung ergibt, dass dieser Hund Staupe hatte, denn dann bleibt die Quarantäne weiterhin aufrecht und wir haben eine Chance die Hunde wieder gesund zu bekommen. Sobald die Hundefänger neue Hunde bringen wird wieder alles durcheinander gewürfelt und keiner wird so schnell den Shelter verlassen. Das die Hundefänger diese neu gefangenen Hunde dann in separate Zwinger sperren das ist leider ein Wunschtraum.

Die Infos die gestern gekommen sind sind traurig und schrecklich aber nicht aussichtslos. Wir bitten alle weiterhin mit uns zusammen für die Hunde zu kämpfen und alles was in der menschlichen Hand steht für sie zu tun. Sie haben nur uns und haben es sich nicht ausgesucht wo sie geboren wurden und wo sie nun leben müssen. Das bestellte Futter wurde geliefert und für Ende der nächsten Woche wurden erneut 3 Tonnen Futter geordert. Wir können und müssen die Hunde stärken für den Winter und jeder Hund braucht nun eine kleine extra Portion Futter jeden Tag.

Bitte helft uns weiterhin für die Botosani Hunde mit Spenden damit diese Hunde LEBEN WERDEN denn es sind doch unsere Hunde und auch wenn wir sie nur vom Foto her kennen, wir lieben sie doch alle.

Verwendungszweck Botosani Hunde
Pfötchenhoffnung e.V.
IBAN: DE27 3706 9627 5641 4020 11
BIC: GENODED1RBC
paypal: pfoetchenhoffnung@gmx.de


*** ACHTUNG NEUE BANKVERBINDUNG ***

Wegen der Fusion unser Bank haben wir ab sofort eine neue Bankverbindung für unser Spendenkonto.

Pfötchenhoffnung e.V.
IBAN: DE27 3706 9627 5641 4020 11
BIC: GENODED1RBC

Wir bitten auch um Änderung der Daueraufträge! Bei Rückfragen schreiben Sie uns bitte eine Email an info@pfoetchenhoffnung.de oder eine PN.


Wir von Pfötchenhoffnung e.V. möchten weiterhin helfen aber richtig. Wir müssen endlich anfangen…. und was ganz wichtig ist, auch dranbleiben und zwar dort wo das Leid entsteht. Und zwar mit was!? Ihr habt es oben schon gelesen „mit KASTRATIONEN“!!!

Allein im Public Shelter Botosani sitzen rund 80 Welpen, bei unseren Tierärzten Vorort weitere 120 und es werden ihnen täglich weitere in die Hand gedrückt, selbst auf den Straßen finden sie elternlose Welpen. Die Kleinen kommen aus allen Ecken und man hat das Gefühl es werden mit jedem Jahr mehr. Jeden Tag neue Welpen, aber soll man sie dem Tod auf der Strasse überlassen?! Viele davon sind krank und unterernährt. Wir müssen sie aufpäppeln und medizinisch versorgen. Sie können doch nichts dafür, dass sie dort geboren wurden. Sie durften es sich nicht aussuchen

Die Kastration sollte die wichtigsteTierschutzarbeit werden. Jedes Jahr werden unzählige Welpen auf den Straßen geboren, Welpen die von Besitzerhunden geboren werden, werden einfach ausgesetzt. Diese werden entweder von den Hundefänger eingefangen und in ein Public Shelter gebracht, oder auf der Strasse totgeschlagen, überfahren….oder verenden durch Hunger und Krankheit auf der Strasse. Wir wollen die Hundehalter vor Ort auf keinen Fall schlecht machen. Sie achten auf ihre Tiere, das darf man nicht vergessen. Manche gehen mit ihnen spazieren mit Leine. Aber 25 Euro für eine Kastration zu bezahlen, wo sie doch selbst kaum zum Leben haben . Die Menschen sind für unsere Tierschutzarbeit sehr dankbar. Es wird vor Freude geweint, weil sie nicht mehr die Welpen aussetzen oder in einer Klinik abgeben müssen. Sie geben die Tiere heimlich ab, weil sie sich schämen. Sie wissen doch nicht wohin mit Ihnen, da sie kein Geld haben um sie zu versorgen. Sie haben meist nur einen Hund, den sie gut versorgen…..mehr geht nicht.

Ich denke Euch geht es genauso wie uns. Wir können diesem Leid nicht mehr einfach tatenlos zusehen. Kleine Babys krank und kraftlos hängen sie an ihren abgemagerten Mamis, weder die Kleinen noch die Mütter haben eine echte Chance wenn sie nicht gerade von einem Tierschützer gefunden werden. Jede NICHT kastrierte Katze oder Hund sorgen für neues Leid.

Es werden viel zu wenige Kastrationsprojekte in Angriff genommen. Daher werden wir es uns nun zur Aufgabe machen, gegen das unendliche Leid der Straßen Tiere weiterhin anzukämpfen. Wir bieten den armen Menschen die einen Hund besitzen Aufklärung und Gratis Kastrationen an, um zu verhindern das Welpen wieder ausgesetzt werden oder sogar im Public Shelter landen.

Wir haben in diesem Jahr schon mit Kastrationsprojekten angefangen. Hier mal eine Auflistung für euch:

Januar 2016 – 50 Kastrationen
Februar 2016 – 59 Kastrationen
März 2016 – 126 Kastrationen Hunde, 94 Katzen
April 2016 – 52 Kastrationen
Mai 2016 – 88 Kastrationen Hunde, 56 Katzen
Juni 2016 – 76 Kastrationen
Juli 2016 – 30 Kastrationen
August 2016 – 40 Kastrationen

Wir haben im Moment eine Warteliste von knapp 400 Kastrationen von Besitzerhunden.

Eine Kastration für Hund oder Katze beträgt 25 Euro.

Spendenkonto
Pfötchenhoffnung e.V
IBAN DE 33 5776 2265 0006 1414 02
BIC GENODED1GRO
paypal: pfoetchenhoffnung@gmx.de

Was wir auch gerne annehmen sind die Pfandzettel von REWE, ALDI, LIDL, NETTO etc..
Zustelladresse bitte per PN anfragen.

WICHTIG
Verwendungszweck „Kastrationen“.
Ein eigenes Konto und Paypal für die Kastrationen haben wir schon beantragt. Wird demnächst bekannt gegeben.

Die Tiere und wir hoffen so sehr auf eure Mithilfe.

In dieser Gruppe werden wir euch über den Spendeneingang und die Anzahl der kastrierten Tiere in Schrift und Bildern auf dem laufenden halten.

Wir danken Euch

Solltet Ihr noch Fragen haben, könnt ihr euch direkt an mich wenden

Email:
doris@pfoetchenhoffnung.de

Straßenhunde in Rumänien – Sie sind Ceausescus Erbe

Etwas zur Geschichte der Straßenhunde:
Vor mehr als 30 Jahren wurden zahlreiche Wohnblöcke in den Städten Rumäniens errichtet und die jüngeren flüchteten regelrecht vom Land in die Stadt.
In diesen Plattenbauwohnungen war jedoch kein Platz mehr für die Tiere. Viele hatten vorher in Häusern mit Gärten gewohnt, wo sie ihre Hunde und Katzen hielten. Die Tiere wurden nun ausgesetzt und vermehrten sich unkontrolliert. Die meisten Menschen in Rumänien sind den Straßenhunden freundlich gesonnen, ihnen fehlen jedoch das Geld, die Möglichkeit und das Wissen, sich verantwortungsbewusst um „ihre“ Tiere zu kümmern. Viele Hunde leben im Freien oder werden an Ketten gehalten – kaum einer ist kastriert. Fast ein viertel Jahrhundert nach der Hinrichtung des Diktators kämpft Rumänien folglich mit seinem Erbe. Allein in der Hauptstadt ist die Rede von rund 65.000 Straßenhunden, in ganz Rumänien sollen es um die 6 Millionen sein. Immer wieder werden Rudel verwilderter Straßenhunde zu Schlagzeilen, werden Bissattacken medial aufgebauscht, werden falsche Statistiken und Berichte zu Beißvorfällen veröffentlicht. Dabei werden in Deutschland, gemessen am Bevölkerungsvolumen, statistisch gesehen nicht weniger Menschen von Hunden gebissen. Der einzige Unterschied besteht darin, dass es in Deutschland keine gefährlichen Straßenhunderudel gibt und ausgesetzte Tiere in den Tierheimen gut untergebracht sind. Das Aussetzen der Hunde hingegen können die Tierheime bestätigen findet hier genauso statt.

In den vergangenen 15 Jahren wurden in Rumänien entgegen bestehender Tierschutzgesetze Hunderttausende von Straßenhunden in „Säuberungsaktionen“ auf teils unglaublich brutale Art und Weise getötet. Die, die nicht sofort sterben mussten oder besser gesagt durften, wurden von Hundefängern brutal gefangen und in heruntergekommenen, meist öffentlich finanzierten Sheltern – kurzum: Tötungsstationen – unter katastrophalen Bedingungen ohne Wasser und Futter eingesperrt. Hier werden sie in den meisten Fällen nach einer kurzen Aufbewahrungsfrist getötet. Offiziell werden sie „euthanasiert“, die Realität sieht jedoch meist anders aus: Viele verhungerten und verdursteten, nicht wenige starben durch die Giftspritzen, wurden erhängt, erschlagen oder gar lebendig verbrannt. In vielen Tötungsstationen wird das Tötungsgift T61 verwendet jedoch ohne Vollnarkose. Die Hunde sterben grauenvoll unter starken Schmerzen nach einem langen und qualvollen Todeskampf. Diese Säuberungsmethoden brachten jedoch nicht den erzielten Effekt: Die Straßen blieben voll von Streunern.

Rumänien hatte bis 2001 kein Tierschutzgesetz und schon gar keine Regelung in Bezug auf die Streunerproblematik. Ab 2001 gab es nun Veränderungen zum Positiven, dennoch galt bis Ende 2007 das Tötungsgesetz, nach welchem Hunde eingefangen und nach zwei Wochen in Gewahrsam getötet werden durften. Das Gesetz entsprach nicht den Regelungen zum Schutz von Tieren der Europäischen Union und musste somit mit der Aufnahme in diese weichen. 2008 wurde das Töten von gesunden Tieren verboten und Tierquälerei unter Strafe gestellt. Bereits im Jahr zuvor waren erste nachhaltige und erfolgsversprechende Konzepte in Bezug auf die Straßenhunde im Parlament erarbeitet worden, eine Abstimmung wurde jedoch bis 2010 blockiert. Zu groß war mittlerweile das „Geschäft“ mit den Hunden und ihrem Töten..

Das Problem:
Laut Meinungsumfragen sprachen sich fast drei Viertel der Rumänen gegen Euthanasie und für Kastration als beste Lösung aus. Beharrliche Proteste rumänischer wie ausländischer Tierschützer führten letztlich zu einer abermaligen Korrektur des Streuner-Gesetzes, das nun nur die Tötung kranker und aggressiver Straßenhunde erlauben sollte.

Im Mai 2011 wurden über Nacht fast alle der rund 220 Hunde im Public Shelter Botosani brutal getötet. Kleine, große, freundliche und scheue Hunde – es gab hier keinen Unterschied. Nur eine Handvoll Hunde konnte in letzter Minute am nächsten Morgen gerettet werden bzw. Sind diesem Massaker entkommen.

September 2013:
Rumänien nach dem Beißvorfall– Mafiöse Strukturen. Am 2. September 2013 werden der vierjährige Ionut Anghel und sein sechsjähriger Bruder beim Spielen von einer Gruppe Hunde angefallen, Ionut stirbt an den Verletzungen. Die Politik sieht ihre Chance und die Presse spielt ihr in die Hände: Die Straßenhunde werden für die tödliche Attacke verantwortlich gemacht. Nachprüfungen und Recherchen von Tierschützern und Tierrechtlern machen jedoch schnell deutlich: Die beiden Brüder wurden von Wachhunden auf einem Firmengelände angefallen und nicht wie behauptet von Straßenhunden.
Trotzdem: Der Sündenbock ist gefunden, die Medien schüren Panik, die Menschen sind aufgebracht, das rumänische Parlament erlässt erneut das „Tötungsgesetz“.
Ende 2013 wurde nach diesem tödlichen Beißvorfall, der bewusst und fälschlicherweise Straßenhunden in die Schuhe geschoben wurde, in Rumänien per Eilverfahren ein Gesetz durchgedrückt, dass es wieder erlaubte, Straßenhunde einzufangen und in Tötungsstationen unterzubringen und anschliessend zu töten. Zum Zeitpunkt der Verkündung das es sich nicht um Strassenhunde handelte, ist die ASPA in den privaten Shelter von 4 Pfoten eingedrungen und hat gewaltsam die Hunde mitgenommen. Es war ein klares Ablenkungsmanöver und die Aufklärung über den Fall Ionut ist regelrecht im Sande versunken. Überall in Rumänien wurde der Bestand an Hundefängern massiv aufgestockt. Anfang des Jahres 2014 ist die Jagd in Rumänien eröffnet, selbst kastrierte und markierte Hunde werden gefangen und getötet. Unter dem Vorwand der Sicherheit der Bevölkerung werden Hunde brutal eingefangen und teilweise sogar ihren Besitzern entrissen, um allein für das Einfangen eine Kopfgeldprämie pro Hund zu erhalten – bei einem rumänischen Durchschnittsgehalt von rund 300 Euro ein lukratives Geschäft bei der Anzahl der Hunde auf den Straßen. Mehrere zehntausend Straßenhunde mussten bereits ihr Leben brutal lassen. Es werden vorrangig die lieben und ungefährlichen Streuner gefangen und die „Problemhunde“ ganz bewusst auf der Straße gelassen, um weiterhin Panik zu schüren und eine Rechtfertigung für das eigene Handeln zu haben.
Seit Ende Juni 2014 dürfen die Hunde zwar nicht mehr offiziell getötet werden, in vielen Sheltern geschieht dies jedoch weiterhin. In anderen werden die Hunde meist einfach ihrem Schicksal überlassen – unter mangelnder Versorgung und hygienisch katastrophalen Bedingungen vegetieren sie bis zu ihrem Tod in den Zwingern dahin. Das Personal ist meist unterbezahlt, schlecht ausgebildet und äußerst brutal.

In Botosani haben wir das Glück das tolle ehrenamtlich arbeitende Menschen vor Ort sind und durch die Unterstützung von ausländischen Organisationen, haben wir stets den Kontakt und das Gespräch mit den verantwortlichen der Stadt Botosani. Die Hunde im Shelter Botosani werden mit Futter versorgt das von Spenden aus dem Ausland finanziert wird und auch unsere rumänische Tierärzte dürfen den Hunden im Shelter wieder helfen.

Nachhaltige Lösungsansätze & zwingende Forderungen:
Um weiterhin mit der Stadt an Lösungen für die Hunde im Shelter arbeiten zu können, müssen wir die Streunerproblematik welche vom Menschen geschaffen wurde im Sinne der Tiere wieder in den Griff bekommen. Streuner leben kein Leben in Freiheit, sondern verbringen jeden Tag mit Angst, Hunger, Krankheiten und Erschöpfung. Um weiteres Tierleid zu verhindern, dürfen Tötungsmaßnahmen nicht die Lösung sein. Die einzig nachhaltige Lösung bieten stetige Kastrationsaktionen. Nur so kann auf Dauer und in der Zukunft gewährleistet werden, dass nach und nach die Tiere gesünder und friedlicher auf der Straße leben und keine weiteren Nachkommen entstehen. Studien beweisen längst, dass nur Kastration auf lange Sicht die Population eindämmen kann, Tötungsaktionen haben hingegen keinen erkennbaren Rückgang gebracht. Die brutale Tötung von Straßenhunden in Rumänien hingegen ist ein Skandal und absolut der falsche Weg.
Aufklärung und Bildung der Tierhalter vor Ort durch unsere Kollegen bringt einen zusätzlichen Erfolg. Durch unsere regelmässigen Besuche in Botosani, 2mal jährlich, können wir die Wandlung der Menschen vor Ort erkennen. Die Warteliste ist lang für eine kostenfreie Kastration von Hunden mit Besitzern. Die Menschen danken unseren Tierärzten von Herzen und sind glücklich das keine neuen Welpen mehr geboren werden, weil sie nicht wissen was sie mit ihnen machen sollen, geschweige denn wie sie diese Hunde ernähren sollen. Die finanziellen Mittel um ihren Hund selber kastrieren zu lassen haben die meisten Menschen dort nicht. Das monatliche Durchschnittseinkommen in Botosani liegt bei knapp 300 Euro – eine Kastration liegt schon bei 25 Euro. Die Lebenshaltungskosten sind gemessen an dem Einkommen sehr hoch.
Unsere einzige Möglichkeit sind freie Kastrationen in der Stadt Botosani und deren Randbezirke. Es gibt uns die Möglichkeit der Verhandlung das die rund 750 Hunde im Public Shelter nicht den gleichen Weg gehen müssen wie viele der rumänischen Hunde in anderen Städten.

Seit 2013 kämpfen wir für die Hunde in Botosani und wir werden immer für diese Seelen kämpfen.

Es ist schrecklich und teilweise nicht mehr zu ertragen. In diesem Jahr war die Welpenflut größer den je. Alle Pflegestellen vor Ort und auch der Shelter ist voll mit Welpen die in die Hölle geboren wurden. Sie sind und waren krank, haben mit dem Leben gekämpft und die meisten haben den Kampf verloren. Fast alle der Welpen sind an Parvo erkrankt und nur die wenigsten überleben diese Krankheit. Die Behandlung kostet Geld das wir nicht haben. Eine Kastration verhindert dieses Leid der armen kleinen Welpen. denn sie kennen bevor sie sterben nur eines…. Leid, Krankheit und Qual. Wenn sie überlebt haben beginnt der nächste Kampf um ein Zuhause. Sie leben Monate oder Jahre hinter Gittern und die nächste Krankheit wartet nur auf sie.

Helft bitte mit damit das aufhört und diese Kleinen gar nicht erst in diese rumänische Hölle geboren werden. Eine Verringerung der Hunde durch Kastrationen erhöht auch die Chance aller anderen Hunde auf ein Zuhause im Glück.


 aktuelle Veranstaltung bei Facebook:

Futter für die Botosani Hunde und Katzen

link zur VA:

https://www.facebook.com/events/403855046472072/

 

Die Hunde im PS Botosani und auf den privaten Pflegestellen sowie die Katzen brauchen finanzielle Hilfe und Unterstützung bei den Futterkosten.

Die Hunde brauchen dringend Speck auf die Rippen damit sie den langen und auch harten Winter überleben.

Der gesamte Futterbedarf im Public Shelter beträgt:
Sommer ca. 7 Tonnen
Winter ca. 10 Tonnen
jeweils plus Welpenfutter

Pflegestellen vor Ort ca. 1 Tonne pro Monat

Derzeit bekommen wir die Tonne Futter für 420 Euro (bei einer Mindesabnahme von 3 Tonnen) frei Haus in den Shelter Botosani geliefert. Das Welpenfutter kostet pro 10 Kilo Sack 6 Euro.

Das Futter von Univet ist vergleichbar mit einem guten deutschen Futter und ist zertifiziert und getestet.
Elena schrieb uns gestern wieder begeistert, dass die Hunde das Futter mehr als lieben und die Näpfe sofort leer sind und sie begeistert ist über die Qualität des Futters. Die Lieferung erfolgt in der Regel spätestens 2 Tage nach Bestellung.

Das Katzenfutter kaufen wir in Rumänien vor Ort durch Daniel Bejinariu. Der Preis des Katzenfutters liegt bei 6 Euro pro Kilo. Ein Kauf ausschliesslich in Deutschland macht leider keinen Sinn, da die Transportkosten unsere finanziellen Möglichkeiten überschreiten und wir lieber für das Geld in Rumänien Futter kaufen.

Die Hunde und Katzen brauchen jede Hilfe und jeden einzelnen Euro. Menschen die regelmässig spenden damit wir monatlich Futter kaufen können, sobald Elena Cardas und Daniel Bejinariu uns Bescheid gibt.

Als gemeinnütziger Verein ist eine Spende an uns steuerlich absetzbar.

Unsere Bandverbindung:
Empfänger: Pfötchen Hoffnung
IBAN DE93 5776 2265 0000 7490 62
BIC: GENODED1GRO
Paypal: pfoetchenhoffnung@gmx.de


Sofortmaßnahmen bei Daniel Bejinariu und Triovet

Bei Daniel sind so viele Welpen und kranke Hunde. Die Zwinger sind voll und wir hatten Probleme die kleine Fellnase die Daniel aus dem Abwasserkanal gerettet hat unterzubringen. Das hat uns dazu gebracht sofort zum Schreiner zu fahren und eine Lösung zu finden. Diese Lösung heisst mobile Hundehütten oder besser Hundehäuser. 3 werden gerade produziert und dann für Mamas mit Welpen, als Quarantänehaus etc. dienen. Die Häuser sind 2×2 Meter und haben eine Höhe von 1,60 Meter. Mit Fenster und Türe damit die Hunde sicher und geschützt sind und tagsüber natürlich raus können, da wir noch einen Zaun kaufen werden/müssen. Die Kosten der Hütten konnten wir auf 400 Euro runter handeln und wir sind froh und dankbar dass unsere Freunde von Heart 4 Botosani Strays sowie Esther Nowens nicht gezögert haben und auch jeweils eine Hütte übernommen haben.

Dank Spenden konnten wir vor Ort zusammen mit Daniels Vater im Baumarkt das Material für die Reparatur des Zauns kaufen, dass heute geliefert werden wird. Die Hunde konnten nur unter Aufsicht raus in den Auslauf. Es hat einem das Herz gebrochen zu sehen wie gerne sie rennen möchten und raus möchten.
Da wir ein paar Spenden für den Zaun mehr bekommen haben (wir haben gut verhandelt mit dem Preisen) konnten wir noch für alle Zwinger im hinteren Bereich Farbe kaufen für den Bodenbelag. Mit Betonfarbe gestrichen ist der Boden viel einfacher zu reinigen und vor allem viel besser und gründlicher. für die Welpen sind Bakterien und Viren immer gefährlich und oft das Todesurteil. Leider haben wir in der letzten Woche 2 der Welpen dadurch verloren. „frown“-Emoticon
Der Boden in dem anderen Zwingerbereich muss erst noch neu mit Beton gegossen werden da die Löcher zu groß sind und dann werden auch diese mit betonfarbe gestrichen.

Einige der Zwinger müssen repariert werden und dafür benötigen wir noch eure Hilfe. Wer ein paar Euros spenden möchte hilft den Hunden enorm weiter.

Für die Klinik von triovet konnten wir einen Trockner kaufen. Durch die vielen kranken Hunde kommen sie nicht mehr nach mit Handtücher und Laken zu waschen. Sie müssen diese immer in dem gleichen Raum zum trocknen aufhängen in dem die kranken und frisch operierten Hunde untergebracht sind. Da dieser Raum nur ein kleines Fenster hat war immer eine enorme Feuchtigkeit drin, die Handtücher sind kaum getrocknet und von dem verschenkten Platz gar nicht nicht zu sprechen. Nun wird heute ein Trockner geliefert der auf der Waschmaschine seinen Platz finden wird die wir bereits im Januar dank Spenden finanzieren konnten.

Fotos vom reparierten Zaun und den gestrichenen Böden sowie dem Trockner werden schnellstens folgen


Meinst du, du könntest mich lieb haben?

Diese Augen gehören einem Hund, der im Public Shelter Botosani leben muss. Martin heißt er. Seine Augen drücken eine große Frage aus. Und auch viele kleine. Es sind Augen die schon viel gesehen haben. Augen…pfoetchenhoffnung.de


Rette ODRINs Leben

10574 – das ist die Nummer auf Odrins Ohrmarke. Sie wurde ihm verpasst, als er in den Public Shelter Botosani in Rumänien gebracht wurde. Er ist ein Wohnunghund. Kein Straßenhund. Das Leben im Shelter ist für ihn…pfoetchenhoffnung.de


 

Bei meinen Besuchen in Botosani ist mir Penelope immer aufgefallen… eine andere Dame aus ihrem Zwinger konnte ausreisen aber Penelope bleibt immer zurück. Sie ist so ein wundervoller Hund der fast sein Leben im Shelter verbracht hat – aber trotzdem hat sie ihre Freude, Lebensmut und ihr Vertrauen in Menschen nicht verloren. Es muss doch Menschen geben die sagen….die muss zu mir. Wo sind diese Menschen?

Penelope – dort draußen gibt es keine andere Welt mehr

Seit 4 Jahren ist sie im Public Shelter Botosani gefangen. Seit 4 Jahre lebt sie in einem Zwinger, auf Beton, hinter Gittern, ohne Bewegung, ohne…pfoetchenhoffnung.de


Teilt die Welpen – sie haben sonst keine Chancen!!!

Adoptionsanfragen zu den Hunden kommen nur dann, wenn die Menschen die Hunde entdecken. Doch dafür müssen die Hundeportraits weit gestreut werden. Werden die Hunde über 200 Mal geteilt kommen einzelne…pfoetchenhoffnung.de


 

Die aktuelle Lage im Public Shelter Botosani, Rumänien

Elena Cardas berichtet: Hier ist sehr schlechtes Wetter, es ist sehr nass und kalt. Heute kam eine junge Frau mit dem Sheltertierarzt Ilisoi mit und kastrierte etliche Hündinnen. Wir haben Stroh in den Hütten der Hunde verteilt und viele Fotos für…pfoetchenhoffnung.de


SOS unsere Katzen in Botosani sind in Gefahr

Cris und Daniel baten uns eindringlich um Hilfe. Wir haben keine Chance unsere Katzen vor dem Winter zu schützen und sie brauchen dringend ein Zuhause. Sie leben im Katzenhaus das draussen ist und sie fangen schon an unter den…pfoetchenhoffnung.de


 

HILFE…..Wir brauchen dringend Futter!!!!

Nach den vielen schönen Bildern der vergangenen Tage holt uns nun der Alltag wieder ein. Die Hunde im Shelter haben noch bis Montag/Dienstag Futter und es muss dringend bestellt werden. Kein Futter bedeutet auch in Botosani, dass sie die Hunde töten werden, denn das ist der Vertrag mit der Stadt. Nachdem nun in Suceava das Töten zum Gespräch wurde und die Vorbereitungen begonnen haben (sie führen und erstellen Listen) und die verantwortlichen aus Botosani daran beteiligt sind, geht bei uns natürlich auch die Angst um.

Viele oder besser gesagt fast alle Hunde sind vergangene Woche mager bis auf die Knochen angekommen und sie brauchen dringend eine extra Portion Futter sonst werden viele den Winter nicht überleben. Auch diese Art des sterbens müssen wir verhindern. Bitte helft mit und lasst die Hunde nicht alleine!!!!
Unsere Kontoverbindung:
Empfänger: Pfötchen Hoffnung
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BIC: GENODED1GRO
paypal: pfoetchenhoffnung@gmx.de


Danke an alle Pflegestellen, Adoptanten, dem Team aus Botosani und Eugen dem besten Fahrer der welt und unserem Weltbesten befreundeten Tierschutzverein. Heute sind 31 Hunde und 3 Katzen im Glück angekommen.


 

Pfötchen Hoffnung hat 10 neue Fotos zu dem Album „Wr brauchen Hilfe für die Katzen in Botosani“ hinzugefügt.

Wie ihr alle wisst sind die Katzen in Botosani uns genauso ans Herz gewachsen wir die Hunde. Heute brauchen die Katzen dringend unsere Hilfe und deswegen machen wir heute den Sonntag zum Katzensonntag.
Lemur der kleine Mann ist sehr schwer krank. Er kam zu Cris auf Pflegestelle weil er sehr verwahrlost und krank auf der Strasse gefunden wurde. Cris hat ihn liebevoll aufgepäppelt und mit den Katzenkollegen hat er sich bestens verstanden. Ich hatte das Glück, Lemur in Rumänien zu sehen und war hin und weg von dem kleinen Mann. Nun wurde er richtig krank, sie vermuteten zuerst VIP aber den Test hat er negativ bestanden – allerdings hat er Gaza die Katze von Cris angesteckt. Nun sind beide separiert von den anderen Katzen und werden medizinisch versorgt. Die Kosten liegen derzeit je Katze bei VIP test 22 Euro, Interferon (Infusion) 119 Euro, antibiotika 45 Euro. Das heisst für Lemur und Gaza sind Kosten von knapp 380 Euro angefallen das die Tierschützer vor Ort nicht mehr finanziell tragen können. Lemur und Gaza brauchen eure Hilfe!!!! Beide sprechen aber auf die Behandlung an und wir sind sehr zuversichtlich das beide Katzen das überstehen. Lassen wir sie nicht im Stich – helfen wir ihnen.

Anni die kleine Glückskatze wurde von Hunden so sehr gebissen das sie nicht mehr laufen kann. Sie benötigt dringend eine Röntgenaufnahme die allerdings in Iasi (ca. 2 Stunden Fahrt) gemacht werden muss. In Botosani haben wir leider keine Möglichkeit zum röntgen. Die Kosten für die Röntgenuntersuchung wurden gestern durch eine tolle Spenderin übernommen. Danke schön „heart“-Emoticon.

Frühlingszeit ist leider die Kittenzeit. Eine Mama mit 9 Kitten ist nun in der Obhut unserer Freunde in Botosani. Auch sie brauchen Hilfe mit der Kostenübernahme von gutem Futter. Wir schicken jeden Monat Katzenfutter nach Rumänien das wir von einem örtlichen Tierheim in Deutschland gespendet bekommen aber es reicht bei weitem nicht aus.

Alle Katzen brauchen nun extrem gutes und viel Futter damit sie die Kraft haben das alles durch zustehen. Wer helfen kann und möchte wir sind für jeden einzelenen Euro dankbar denn dieser kann das Leben der Tiere retten.

Bankverbindung
Pfötchen Hoffnung
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paypal: pfoetchenhoffnung@gmx.de

Bitte Verwendungszweck immer angeben:
Lemur und Gaza
Anni (Glückskatze die gebissen wurde)
Futter für die Katzen in Botosani